Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

In ihrem ersten 100km-Lauf gewinnt Susanne Gölz die Deutsche Meisterschaft und unterbot mit ihrer Zeit von 7:54:34 die magische 8-Stunden-Grenze deutlich. Sie legte damit den Grundstein für den neuen Vereinsrekord der Frauen-Mannschaft.

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Miriam Kudermann, Susanne Gölz und Katrin Gottschalk stellten einen neuen Vereinsrekord auf und gewannen gemeinsam die Mannschaftswertung der Frauen.

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Am 21.09.2019 fand in Kandel in der Pfalz die 32. Meisterschaft des DLVs im 100km-Lauf statt. Der Tag begann sehr früh, denn der Start erfolgte wie üblich bereits um 6 Uhr. Neben drei Frauen, starteten von der LG Ultralauf fünf Männer bei der Meisterschaft sowie 24h-WM-Teilnehmer Patrick Hösl im offenen Lauf bei der Veranstaltung. Außerdem hatten wir ein großes Betreuerteam vor Ort, um bei der letzten Meisterschaft des Jahres die Läuferinnen und Läufer noch einmal bestmöglich zu unterstützen.

Knapp 80 Starter bedeuteten ein recht kleines Starterfeld für eine 100km-Meisterschaft, dennoch war das Frauen- und Männerfeld in der Spitze und einigen Altersklassen hochklassig besetzt. Bei den Männern setzten sich die Favoriten und ebenfalls etwas überraschend ein Debutant an die Spitze des Feldes und legten ein Höllentempo vor. Die erste halbe Stunde war es dunkel und kalt, später, als die Sonne rauskam und vom wolkenlosen Himmel sich das Geschehen anschaute, wurde es teilweise richtig heiß.

Das Frauen- und Männerrennen entwickelte sich recht unterschiedlich. Während sich Susanne direkt an die Spitze des Feldes setzte und gleichmäßige, sehr schnelle Rundenzeiten lief und sich dahinter schnell eine Reihenfolge festigte, die sich nur noch geringfügig änderte, bekamen bei den Männern recht frühzeitig einige der schnellen Läufer Probleme, mussten Pausen einlegen und hörten frühzeitig auf. So konnte André Collet als einziger von den Schnellstartern sein Tempo halten und souverän gewinnen.

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Von den Ausfällen konnte unter anderem Boris Tomaschewski profitieren, der mit einer neuen persönlichen Bestzeit einen nicht für möglich gehaltenen 9. Platz in der Gesamtwertung und 3. Platz in seiner Altersklasse gewann.

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Ein tolles Debut in der LG Ultralauf und in der 100km-Disziplin zauberte Sebastian Riebandt auf die Strecke. Mit viel Respekt war er in seinen erst dritten Ultralauf gestartet, teilte er sich das Rennen großartig ein und kam schließlich als dritter Mann seiner Altersklasse ins Ziel.

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Kurz vor ihm vollendete Klaus Haake seine 20. Runde und bildete mit den Vorgenannten unser erfolgreiches Männerteam. Der Routinier, der als einziger an allen 5 Meisterschaften teilnahm, konnte sich am Ende einer langen Saison über einen sehr guten Abschluss freuen. Er gewann mit beiden Männermannschaften eine Medaille.

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Walter Hösch nahm bereits 2015 in St. Leon-Rot an der 100km DM teil und konnte sich am Ende des Tages nicht nur über eine gute Leistung, sondern auch über den 3. Platz in seiner Altersklasse und einen zweiten Platz in der Mannschaftswertung Männer 50+ freuen.

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Hilmar Gärtner hat den Spaß-Level stets hochgehalten und kam jede Runde gut gelaunt an unserem Versorgungsstand vorbei. Am frühen Nachmittag im Ziel verbesserte er seine Bestzeit über 100km aus dem Jahre 2017 um beinahe unglaubliche anderthalb Stunden.

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Der Veranstalter, der trotz des eher kleinen Startfeldes eine schöne Meisterschaft organisierte, ehrte bei den Mannschaften die Männermannschaften und Männermannschaften 50+ direkt hintereinander. Da sowohl unsere Männermannschaft als auch unsere Männermannschaft 50+ auf den Silberrang gewertete wurde, hat es sich ergeben, dass bei der Gelegenheit alle 5 Starter der LG Ultralauf gemeinsam auf die Bühne gerufen wurden und eine Medaille bekamen. Klaus erhielt sogar 2, da er in beiden Mannschaften gewertet wurde.

Konnten sich alle Männer über eine Ehrung auf dem Podest über eine Mannschaftsmedaille und einige zusätzlich über eine Altersklassenmedaille freuen, so konnten die Frauen mindestens ebenso überzeugen.

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Mit dem Titel der Deutschen Meisterin im 6h-Lauf als Empfehlung war sie zweifellos eine Mitfavoritin, aber sie hatte schon etwas Zweifel, ob sie ihren mutigen Plan würde umsetzen können. Physisch gut vorbereitet zu sein, ist wichtig, aber es gehört schon einige taktische Cleverness dazu, das Potential in eine optimale Leistung umzusetzen.

Und der Plan klappte! Susanne lief ein perfektes Rennen mit einer unglaublichen Konstanz bei den Rundenzeiten und bis zuletzt mit einem sehr schönen, flüssigen Laufstil.

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Katrin Gottschalk lief Anfang des Jahres bereits einen sehr schnellen 100km-Lauf, hatte diesmal jedoch erhebliche Magenprobleme von der ersten Runde an. Es war beeindruckend, dass sie sich nie aufgegeben hat und von Runde zu Runde weiterkämpfte. In Anbetracht der Umstände war die Zeit klasse und wurde mit dem 7. Gesamtplatz und dem 2. Platz in ihrer Altersklasse belohnt. Entsprechend erfreut war sie kurz nach ihrem Zieleinlauf.

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Miriam Kudermann komplettierte die Frauenmannschaft. Ihre Vorbereitung war nicht optimal, aber sie arbeitete gleichmäßig und gut gelaunt die zwanzig Runden durch den Bienwald ab.

Die Strecke war absolut flach und bis auf ein enges Begegnungsstück gut zu laufen. Als es wärmer wurde, war der gefühlte Temperaturunterschied zwischen den Stücken in der Sonne und im Schatten recht groß, was die meisten Läuferinnen und Läufer allerdings wenig störte.

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Auf der Stadionrunde war zunächst die Zeitmessung mit Zielbogen, dann ein Versorgungszelt, in dem es den ganzen Tag über eine super Versorgung für die Betreuer und Zuschauer gab und wo auch später die Siegerehrungen stattfanden. Anschließend gab es die offizielle Läuferversorgung und anschließend folgte die Betreuungszone, in der wir unseren Betreuungspavillon aufbauten.

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Ein Teil des Betreuungsteam. Neben mir sind Christian Mohr, Sylvia Faller, Cathrin Haake, Volker Greis, Martina Stumpf-Irrgang und Ralf Kappus.

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Evi und Guido Piehlmeier versprühten wie immer gute Stimmung, die jegliche Ermüdungserscheinungen bei Betreuern und Läufern überlagerte. 

Um 16 Uhr gab es die erste Siegerehrung der besten Frauen und Männer und kurz danach waren auch alle unsere Läufer im Ziel. Insgesamt gab es bei der Veranstaltung aus unterschiedlichen Gründen eine recht hohe Aussteigerquote, aber alle unsere Läuferinnen und Läufer haben erfolgreich den Wettkampf beenden können, teils tolle Debuts abgeliefert, teils neue Bestzeiten erzielt, teils etwas zu kämpfen gehabt.

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Daher konnten wunderbar alle Beteiligten mit einem Becher Sekt den Augenblick ein wenig feiern und die Freude über die guten Ergebnisse teilen. Den Umständen entsprechend angemessen mit alkoholfreien Sekt aus Pappbechern. Völlig egal, es war eine tolle Gelegenheit, sich gegenseitig zu gratulieren und Danke zu sagen.

Die dritte Person von links ist übrigens Jens Allerheiligen, der ebenfalls das Betreuungsteam unterstützte.

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DUV-Präsident Olaf Ilk ehrt das Meisterschaftsteam, das eine überragende Leistung zeigte und im Team Vereinsrekord lief.

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Nachdem bei der Siegerehrung alle Läuferinnen und Läufer reichlich mit Medaillen behangen wurden, sind wir noch in ein kleines Restaurant gefahren, um den Tag ausklingen zu lassen. Es war ein wunderbarer Abend müder Gesellen!

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Doch damit war das Wochenende längst noch nicht zu Ende, denn am Sonntag lud das Präsidium noch zu der traditionellen Jahresabschlussfeier ein. Präsident Christian Mohr begrüßte die Anwesenden, erklärte den Ursprung der Veranstaltung, der darin liegt, dass es schön ist, am Ende der Saison auf ein Jahr voller Höhepunkte zurückzublicken und der Verein durch die Veranstaltung die Möglichkeit hat, das durch den Erfolg bei der Ultramarathonbundesliga gewonnene Preisgeld den beteiligten Läufern und Betreuern „zurückzugeben“.

Anschließend konnte ich zu allen Meisterschaften ein paar Besonderheiten erläutern und einen kleinen Film zeigen. Für die Gäste etwas überraschend aber sehr erfreuend war, dass bereits ein Film über den gestrigen Tag mit dabei war, der die emotionalen Augenblicke noch einmal aufzeigte. Durch den Sieg von Susanne hat der Verein in seiner nun elfjährigen Geschichte zum ersten Mal einen Einzel-Titel bei einer DLV-Meisterschaft gewonnen!

Eine inoffizielle Hochrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass wir auch bei der 100km-Meisterschaft die Tageswertung der Ultramarathon-Bundesliga gewonnen haben und daher zum vierten Mal in diesem Jahr die „Mannschaft des Tages“ wurden.

Ein sehr unterhaltsamer Vortrag beendete die Feier. Walter Hösch, der im Februar in Finnland nahe am Polarkreis an einem Wettkampf über 300km teilnahm, bei dem er eine Pulka ziehend über zugefrorene Flüsse und Eisfelder lief, berichtete von seinem Abenteuer.

Nach so vielen zu feiernden Begebenheiten und einer unglaublichen, spannenden Geschichte trennten wir uns nur ungerne voneinander, aber mit dem festen Versprechen, uns baldigst wieder zu treffen.

Wir freuen uns schon auf die Meisterschaftssaison 2020! 

Text und Bilder: Michael Irrgang, 22.09.2019

Deutsche Meisterschaften im 10 km Straßenlauf des DLV in Siegburg am 15.09.2019 

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Stefan Beckmann und Herbert Wienen in Siegburg.

10km1Am letzten Sonntag fanden die Deutschen Meisterschaften im 10 km Straßenlauf statt. Aus ganz Deutschland kamen über 500 Spitzen-LäuferInnen nach Siegburg, um die jeweiligen Meistertitel unter sich auszumachen. Der Stadtkurs in Siegburg gilt in Läuferkreisen durchaus als anspruchsvoll, denn schließlich geht es auf dem 2,5 km langen Rundkurs, auf einem Abschnitt von 900 m bergauf und an dessen Ende wartete dann eine Kopfsteinpflaster Passage. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft musste dieser Kurs 4-mal absolviert werden. „Die Strecke ist sehr profiliert, aber bei einem Meisterschaftsrennen geht es ja nicht um Zeiten, sondern um Titel und Platzierungen“, so begrüßte Katrin Dörre-Heinig (Marathon Bundestrainerin) die StarterInnen.

Von der LG Ultralauf wagten sich mit Herbert Wienen und Stefan Beckmann gleich zwei Läufer auf die ungewohnte Kurzdistanz. Stefan belegte bei optimalen Bedingungen einen guten 16. Platz in seiner Altersklasse. Für Herbert lief es optimal. Der 65-jährige rannte mit unglaublicher Leichtigkeit über die 4 Runden. Von Runde zu Runde arbeitete er sich im Klassement kontinuierlich nach vorne. Schließlich stürmte er bei dieser schweren Strecke in 40:52 min über die Ziellinie. Damit war Herbert Deutscher Vizemeister in seiner Altersklasse M 65.

„Das stetige Auf und Ab der Streckenführung und die äußeren Bedingungen lagen mir einfach. Ich habe alles in den Lauf reingelegt, aber eine derartige Platzierung hätte ich vorab niemals für möglich gehalten. Als der Veranstaltungssprecher meinen Namen und die Platzierung rief, konnte ich es kaum glauben“, strahlte der frischgebackene Deutsche Vizemeister im Ziel.

Text und Bilder: Stefan Beckmann, 20.09.2019

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Andreas hat auf seiner Facebookseite sehr unterhaltsam und kurzweilig vom TAR 2019 berichtet. Die Tagesberichte haben wir hierher übernommen.

TAR 1. Etappe - 1. Abenteuer.

Und das ging schon im Bus los, der mich von Immenstadt nach Oberstdorf bringen sollte. Eigentlich fährt da ein Zug, aber dann auch wieder nicht, denn es fehlt an Lokführern. Das ist nicht Postillon, das ist das Leben. Naja, wenn die Personalabteilung mit dem gleichen Personal bestückt ist wie die Zugbegleiter bei Alex, kann ich es verstehen. Die meinen nämlich, dass ihr Englisch besser zu verstehen wäre, wenn es lauter ausgesprochen würde (CHANGE BUS IN IMMENSTADT YES VERSTEHEN?) Ohrenarzttermin Check, und die Frau war zwei Abteile weiter... Ja, bei Alex gibt es noch Abteile.

Die Tasche, also die Tasche, wo alles drin ist, habe ich also sorglos in den Kofferraum des Busses gepackt. In Oberstdorf war sie weg. Dafür war ein bisschen Stimmung am Busbahnhof, wofür ich nun wieder gesorgt habe. Schließlich habe ich noch einmal das Innere des Busses durchsucht und dort war die dann. Der Busfahrer meinte im schönsten Kluftinger-Deutsch: "Hasch du gschlofe, oder waas?". Egal, Tasche wieder da, alles gut.

Der Rest des Abends verlief unspektakulär, von der Vorfreude des anstehenden Starts bestimmt. Ebenso unspektakulär war der Start selber inklusive der Kontrolle der Pflichtausrüstung, vor der ich große Sorgen hatte. Aber wir hatten ja alles dabei also gab es auch kein Problem.

Und dann ging es los. Erst beschaulich durch Oberschdorf (lokaler Slang), an Marktständen und Badelatschen vorbei, leicht die Straße ansteigend zu einem Bergpanorama hin, dann noch ein bisschen durch den Wald und in Serpentinen die ersten Berge hoch zur ersten VP. Ich sagte noch zu Sabine, dass es ja ganz schön sei, am ersten Tag erstmal leicht durchs Allgäu, um sich ein bisschen in die Alpen einzugrooven.

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Yo, das Eingrooven war nach der ersten VP vorbei. Dort hatten wir noch endlos Zeit zum Cut-Off. Aber dann ging es los. Stöcke raus, Singletrails, über den ersten Pass. Und Downhills, die ich mal als alpine Trails durchgehen lassen würde. Aber ich bin ja nur ein Flachlandtiroler aus dem Bergischen und bekam Schwierigkeiten, nicht vor der Höhe, aber vor dem richtigen Auftreten. Durch das Hochziehen schon gut geschwächt, hatte ich schon bei Kilometer 20 gute Konzentrationsschwierigkeiten.

Glücklicherweise hatte Sabine das alles im Griff, inklusive mich (du-trinkst-jetzt) und an Wasserstellen war kein Mangel.

Und das waren nicht einfach Wasserstellen. Das kristallklare Zeugs, was da in die Futtertröge floss, war das köstlichste, was ich seit langer Zeit getrunken habe. Dafür habe ich keine Worte, weil ich müsste "Erfrischung" sprachlich verzehnfachen.

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Die offizielle zweite VP ließ etwas auf sich warten, aber kam dann doch. Durch mein Downhill-Dancing war der Vorsprung vor dem Original-Cut-Off deutlich zusammengeschmolzen. Es gab zwischenzeitlich einen großzügigen neuen, den uns ein Crew-Mitarbeiter so erklärt hat: "Mei, es isch an bissl warm und dr Wäg isch an bissl verblockt, sind auch paar Wanderer da". Ich übersetze mal aus dem Allgäuerischen: Trails schmal und voll ohne Ende, technisch, gerne mit Hände und die Sonne knallt auch richtig geil rein. Na Primel ;-)

Aber für uns sollte der alte Cut-Off gelten, so viel Ehrgeiz musste sein :-) Nicht gereicht hat es dafür, vor dem Gewitter ins Ziel zu kommen, aber so gerade nicht🌩️, aber egal. Der Spaß kam nicht zu kurz. Und wer Abenteuer haben will, zählt eben auch seinen Preis :-)

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Morgen auf ein neues 💪

 

TAR 2/8 Cut-Off-Terror und kleiner Berg Arschloch :-)

Der Tag begann eigentlich ganz gemütlich, sieht man mal davon ab, dass er mit 5 Uhr Frühstück auch recht früh begann, weil der Start wegen des dann doch ausgefallenen Gewitters vorverlegt werden musste. Aber wir haben gelernt, die Alpengewitter ernst zu nehmen, insofern gab es kein Gemoppere und den Bericht gibt es auch schon früher :-)

Außerdem hatten wir in Lech eine so gut aufgelegte und lustige Hotelwirtin (siehe auch Fotos) dass der Morgenfrust, sollte er denn vorhanden gewesen sein, schnell verflog.

Am Start dann mittleres Chaos bei der Findung des richtigen Startblocks. A schied aus, C hätte unserer Gesamtplatzierung entsprochen, aber die Senior-Master-Mixed-Platzierung war B. Wir entschieden uns dann, der Plan-B-Chefin zu folgen, die Mitarbeiter fanden auch, dass das ein guter Plan sei. Die hat auch immer gute Laune, obwohl sie seit Oberstdorf wahrscheinlich 0 Minuten geschlafen hat, Morgens, Mittags, Abends immer am Lachen und Jubeln und dabei im Gegensatz zu manch anderem mit Mikrofon erfrischend unprätenziös und natürlich. Die Briefings und Werbebotschaften fangen nämlich an zu nerven und wir sind erst bei der zweiten Etappe.

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OK, Start. Schon am Vorabend war uns klar, dass die Cut-Off-Zeiten kein Selbstläufer werden würden, natürlich wollten wir auch wieder spätestens zur A-Zeit drin sein.

Aber wir sahen uns dann schnell in einem Monsterstau vor dem ersten Berg, und um uns herum war noch Wald. Hin und wieder konnten wir ein bisschen überholen, was genauso viel brachte wie der Spurwechsel im Kolonnenverkehr. Nach Aufforderung gelang es mir - nicht - mich zu entspannen, aber ich konnte immerhin meine Klappe halten. So stapften wir den ersten Berg hoch und ich habe zumindest eine gute Ablenkung gehabt, nicht zu merken, dass 1000 Höhenmeter auf 5 km anstrengend sind. Naja, wir kamen mit 40 Minuten Puffer an. Weiter.

Nach jedem Berg kommt ein Downhill, ich kann es ja leider nicht ändern. Zwar habe ich mich ein paar mal hingesetzt (nicht gelegt, da lege ich jetzt Wert drauf), fand mich aber trotzdem - naja etwas - souveräner als gestern, wo frau mir meine Angstzustände offensichtlich angesehen hat.

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VP2 wurde ebenfalls mit ausreichend Puffer erreicht, so dass wir uns langsam etwas entspannen konnten, und der letzte Berg sieht doch auf der Karte harmloser aus als der erste...

To make a long story short, er war es nicht. Gemeiner Weise war er komplett bewiest, so dass man schon unten sehen konnte, wie weiter oben ganz klitzekleine Zweibeiner...

Ich versuchte es mit externem Support: "Wie weit ist es noch bis zur nächsten VP?" "Sechshundert Höhenmeter". Jo Mei, die Kühe haben es ja auch geschafft, wenngleich natürlich ohne Cattle-Off. Und wir auch.

Danach lockeres Runterhoppeln ins Ziel durch schöne Heidelandschaften und Wälder nach Sankt Anton. Vor dem Downhill wurden wir gewarnt ("technisch", gefährlich), aber wir empfanden ihn als machbar. Größenwahn oder Gewöhnung?

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Im Ziel erneut als 16. Team von 29 noch im Rennen befindlichen angekommen. Vielleicht sollten wir ein Deal mit der Rennleitung machen, und schon mal nach Sulden...? Nee, dafür sind die Trails und insbesondere die Ausblicke von diesen doch zu schön.

Schmerzlevel Plantarfuckziitis derzeit bei 0,3 auf einer Skala von 0 bis 10. Da will ich aber mal so gar nicht moppern, weiterhin medikamentfrei hier mit großer Dankbarkeit. Morgen geht es wieder auf eine größere Tour, Regeneration läuft 🛌💤

 

TAR 3/8 Who the fuck ist Neureuther?

Heute war für eine große Etappe (meine Uhr macht die ja immer noch Mal ein bisschen größer) schlechtes Wetter angesagt, daher wurde der Start um zwei Stunden auf 9 Uhr nach hinten verschoben. In der Tat hat es in der Nacht ordentlich geregnet, am Morgen um 7, wo der Veranstalter Sorge hatte, dass wir im Regen stünden, dafür gar nicht.

Na ja, wie man es macht, macht man es verkehrt. Und wir wollten, diesmal von vorneherein richtig in Block ...B eingeordnet, den Fehler von gestern nicht wiederholen und uns zu weit hinten am Berg anstellen, also weiter vorne einsortiert und mit den anderen losgerast.

Das war nicht schlau und sorgte für schlechte Laune bei Sabine und den Stau am Berg hatten wir trotzdem. Naja, morgen wählen wir einen dritten Weg. Oben am Berg kehrte sich die Laufrichtung wie gewohnt um und ebenso habe ich dann, obwohl ich es nicht vorhatte, Sabines Laune übernommen. Downhill kann ich sowieso nicht und nach Dauerregen im Schlamm erst Recht nicht. Man kann sich ja auch Mal zusammenreißen, für einen Kilometer, oder zwei, oder drei...

Nach fünf Kilometer Dauerrutschen und mehrfachem Hinlegen (das kann heute nicht schöngeredet werden) kam es zum Wutausbruch: "IST MIR JETZT SCHEIẞEGAL", Stöcke hatte ich, die Skier habe ich mir dazugedacht und ab ging's mit Gebrüll. Ihr werdet es nicht glauben, die Mitstreiter taten es ja auch nicht, das war mein trittsicherster und beeindruckendster (also im Sinne von Laufgeschwindigkeit) Downhill heute :-)

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Der Regen war gar nicht so problematisch, unsere Launen besserten sich auch zusehends "na Hauptsache es macht euch Spaß" "NEIN" und die Cut-Off-Zeiten waren heute überraschender Weise auch kein Problem. Nach dem zweiten Berg gab es noch Mal eine fiese steile Wiese, wo ich nach einer theatralischen Seitenrolle ein Stück Schlitten gefahren bin (die Stöcke hatte ich, den Schlitten...). Anderen erging es leider schlechter. Ein Mitläufer hat sich wohl so böse verletzt, dass der Hubschrauber kommen musste. Gute Besserung unbekannter Weise, immerhin kam die Hilfe schnell.

Für Fotos war heute keine Muße und kein Wetter, morgen vielleicht wieder mehr. Heute nur Platz 17, insgesamt Platz 16 verteidigt. Morgen kommt die Königsetappe - bei ☀️

 

TAR 4. Etappe
Hopp Schwyz, oder - Sulang mer noch am Lääve sin

Ihr ahnt es nach diesem Titel, das Team Kölnpfad hat es auf der "Königsetappe" von Landeck am Inn nach Samnaun in der Schweiz geschafft. Knapp 3.000 Höhenmeter (🤮) mussten dazu auf 46km bezwungen werden und das haben wir in Freundschaft, Harmonie, gegenseitiger Aufmerksamkeit und großem Teamgeist geschafft.

Mit einer aus unserer Sicht durchaus respektablen Zeit von 09:46 (eindreiviertel Stunden über dem Durst) konnten wir dabei auch unseren 16. Platz von - nur noch - 27 Teams in der Senior Master Mixed - Kategorie verteidigen. Dazu eine Eingangsbemerkung: Wenn man diese "Leistungsangaben" mit denen der jungen (die Bildzeitung würde jetzt schreiben: blutjungen) Mädchen mit den weizenblonden hochseetaudicken Zöpfen und den ebenso vor Energie sprühenden Kerlen mit ihren stahlblauen Augen, Bärten, beide Geschlechtsvertreter mit Bodies, deren Perfektion ich mir nicht ausdenken könnte, vergleicht, mag das ja irgendwie komisch wirken. Aber es ist ebenso, dass unsereins mit zunehmender Sicherheit vor dem Cut-Off auch Mal zwischendurch entspannt genießen kann oder Fotos machen darf (ihr seht dann schon, welches ich meine), für deren Veröffentlichung die erstgenannten Sprinter sofort ihre Sponsoren verlieren würden :-) Außerdem müssen wir niemals ein "Leader"-Hemd tragen oder allabendlich eine "spontane" French-Can-Can-Vorstellung geben. Auch dürfen wir Mitläufer aus "unserer" Kategorie beglückwünschen und jeden Morgen ehrlich viel Erfolg und Glück wünschen. So viel Text für Platz 16, aber das musste jetzt Mal raus :-)

Und wir mussten in Fließ am Inn sehr früh raus, um mit dem Shuttle an den Start gebracht zu werden, der pünktlich um 07:00 im Halbdunkel stattfand. Dazu gab es um Punkt 5 das beste Frühstück von der gefühlt 90jährigen Pensionswirtin, die zu jedem der aus eigener Herstellung kommenden Lebensmittel auch eine Geschichte parat hatte. Großartig.

Am Start in Landeck haben wir uns diesmal nicht von der allgemeinen Block-B-Hysterie mitreißen lassen und es somit souverän und mit Spaß auf den ersten Berg geschafft. Das war prima und passte auch zu dem traumhaften Wetter. Es ist einfach ein erhabenes, majestätisches Gefühl, von oben auf watteweiße Wolken unter blauem Himmel auf die Bergspitzen zu schauen. Zum positiven (!) Gefühl der eigenen Unerheblichkeit gesellt sich dann dasjenige von Ruhe, Gelassenheit und Frieden. Wer könnte von sich behaupten, dass er davon zuviel hätte?

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Eine VP gab es natürlich auch, bei der das Team Kölnpfad stilecht mit Kölscher Musik empfangen wurde, und entsprechend gestärkt ging es bei zunehmendem Sonnenschein weiter im Halbhang durch Schluchten und nicht minder aufsehenerregender Optik. Die Wegbeschaffenheit bestand größtenteils aus schmalen verblockten Singletrails (das sind die, wo die Steine dann von der Seite gegen die Knöchel hauen, wenn man nicht aufpasst), die so halb laufbar waren, zum Schluss halt immer schlechter, weil die Konzentration nachließ. Einen Matschweg gab es auch, ohne Gefälle, ich habe diesem trotzdem den Gefallen getan, mich einmal kurz reinzulegen, war aber unspektakulär.

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Spektakulärer war der zweite Berg, der über Geröllfelder und Steilanstiege einfach nur anstrengend war. Zwar meinte ich am Fuße des Monsters stehend noch großmäulig, wenn ich die Wahl zwischen einem weiteren Matschweg, wo man überhaupt keinen Meter machen kann und dem zweifachen Monsterberg hier hätte, würde ich letzteres wählen. Ob ich das wohl geschafft hätte, bleibt fraglich, ihr dürft euch das entsprechende Foto anschauen. Ja, Sabine und ich hatten den gleichen Weg, ja, irgendwie sehe ich etwas gezeichneter aus :-)

Das Problem ist nämlich, dass die Luft in 2800m Höhe nicht mehr ganz so gehaltvoll ist. Ein Mitläufer meinte, dass das doch super wäre, dann könnte ich mich darauf freuen, dass beim Downhill mit jedem Atemzug wieder mehr Luft in die Muskeln käme. Ich liebe Läufersprüche. Allerdings hätte die Luft auch bei 2800m durchaus ausgereicht, dem Kollegen die beeindruckende Ähnlichkeit zwischen einem Trailstock und einem Florett vorzuführen. Aber wir haben uns ja alle lieb ;-)

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Dann kam aber der Downhill und der war Straße, das können wir und sind entspannt die Straße runtergerollt. Mit aufkommenden Heißhunger malten wir uns auch schon diverse Menüs aus, die sowohl die VPs als auch die kulinarisch eher dröge Pastaparty bereitzustellen hätte. Wir wurden in beiden Fällen positiv überrascht. An der VP gab es die "bestellte" Kartoffelsuppe und bei der Pastaparty, zu der wir nachher mit der Seilbahn hochfahren mussten, Salat. Wow.

Tja, und so kamen wir quasi unbemerkt in die Schweiz hinein, in einen Flecken des Graubündner Engadin, der - mit dem Auto ;-) - nur von Österreich aus zu erreichen ist. Mit Ausnahme der unvermeidlichen Duty-Free-Shops ein sehr schöner Flecken.

Ja, ich weiß, dass ein Dütscher niemals am Ende eines Satzes "oder" sagen oder überhaupt versuchen darf, den Dialekt zu imitieren. Obenstehendes "oder" diente ja auch nur zum Anschluss des zweiten Satzteiles :-)

Morgen ist Ruhetag, den wir mit einem stressfreien (keine Pflichtausrüstung, kein Cut-Off) Läufchen zur gipfelseitigen Salatbar begehen werden. Das könnte uns natürlich den Platz 16 kosten.

Ja, das Leben kann schon grausam sein

 

TAR 5/8 - Ruhetag

Heute war der so genannte Ruhetag mit einem kleinen "Bergsprint" hoch zum Restaurant, wo man nach dem Mittagessen (für Sabine und mich zusammen sechs Salate, zwei Suppen, zwei Hauptgerichte) mit der Seilbahn wieder hinunterfahren konnte.

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Die Besonderheit beim Start war, dass die Teams nicht nur jeweils eine eigene sekundengenaue Startzeit bekamen, sondern die langsamsten als erste starteten und die schnellsten als letzte. Man lief durch eine doppelte Schleus...e, wurde von wichtigen Leuten mit Sonnenbrille und Walkie-Talkie (sagt man das heute noch so?) mit vielen Spiralkabeln befragt ("66, seid ihr bereit?" "Stellt euch an den schwarzen Strich" "noch zwanzig Sekunden" " das ist eure Uhr, noch 5-4-3-2-1-0"). Sehr NASA-mäßig das ganze.

Am darauffolgenden Berg aber schnell wieder das übliche, hochsteigen mit Stöcken, teilweise auch mit Seilen. Überholbedarf gab es reichlich, es kamen ja immer Schnellere nach, so dass wir uns häufiger mal zur Seite stellten, um einen ganzen Schwung durchzulassen.

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Es sollte ein Entspannungstag werden, dass haben wir mit 1:45 auch geschafft. Die Schnellsten brauchten eine ganze Stunde weniger. Obwohl wir heute nur 20. wurden, bleibt die Gesamtplatzierung Platz 16. "Unsereins" kann eben auf so einer Kurzetappe auch nur ein paar Minuten rausholen.

Das sieht morgen ganz anders aus, wenn es nach Scuol oder Schuls (ich konnte sogar einen ortsansässigen Schweizer mit meinem Trivia-Wissen um den deutschen Namen dieser Stadt beeindrucken) geht. Das wird wieder eine große Etappe, leider bei nicht mehr ganz so schönem Wetter ☂️

 

TAR 6/8 - Allegra, Downhill-Bine oder der große Regen

Heute ging es von Samnaun nach Scuol. Alles sah nach Business as usual aus, Start um 8, Wetter neblig aber trocken, Hinweis des Veranstalters, dass wegen eines drohenden Unwetters die Cut-Off-Zeiten brutalstmöglichst umgesetzt würden, und raus. Doch es sollte anders kommen...

Die erste Cut-Off-Zeit machte uns ein bisschen Sorgen, da uns eindreiviertel Stunden für einen ganzen Berg knapp erschienen. Es war aber nur ein geteerter Wanderweg, easy. Beim Downhill gab es leider keine schönen Bilder, da alles im Nebel lag. Zur VP2 hatten wir bereits so viel Puffer, dass es Zeit für neue Gesprächsthemen wurde. Zum Beispiel, dass diese Etappe eine ganz einfache sei. Ich erwähnte noch ganz leise, dass ich das eigentlich vom TAR so kenne, dass bei den großen Bergen nach den Waldstraßen und den Almwiesen immer auch noch ein ordentliches Stück Geröllfeld kommt.

Bevor wir aber zu einer Grundsatzdiskussion darüber kamen, ob ich nicht statt ständiger Schwarzmalerei mich einfach mal über eine leichte Etappe freuen sollte, kam das herbeigeunkte Geröllfeld auch schon.

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Steil, aber machbar - bei trockenem Wetter. Es setzte Regen ein. Regenjacken raus. Es setzte Hagel ein. Westen raus. Sabine friert. Sabines Regenjacke hält nicht dicht. Sabine wird nass. Es kommen Blitze vorbeigeschossen. Andreas hält die Klappe. Andreas hält die Stockspitze nicht nach oben.

Wir schaffen den Pass. Es setzt ein schwerer Landregen ein. Sabine möchte verständlicher Weise schnell ins Ziel. Andreas kommt am Downhill nicht mit, wie immer. Die Wege verwandeln sich in unpassierbare Matschwüsten, teilweise mit querliegenden Baumstämmen. Andreas Schuhe stellen sich mehr und mehr als Vollausfall dar. Andreas fällt hin. Andreas kriegt schlechte Laune. Andreas steht an einem Matschhang und rutscht stehend ab, kann sich nur noch durch ein beherztes Einpflocken mit dem Stock halten. Andreas fasst einen einfachen und klaren Entschluss: Neue Schuhe, heute noch.

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Die letzte VP war wegen des üblen Platzregens nicht mehr so attraktiv, wir entschlossen uns, schnell ins Ziel zu rutschen. Mit 8:15 konnten wir zwar überraschender Weise unseren 16. Platz verteidigen, blieben aber wegen meines Downhill-Ausfalls unter unseren Möglichkeiten. Warum habe ich nicht meine Speedgoat mitgenommen. Ja, sie hatten deutlich weniger Profil als die Stinson ATR oder die Mafate, sind aber bei Matsch deutlich besser geeignet und der Stinson schmiert leider übel ab. Ab morgen werden es Testschuhe von Salomon richten, passen tun die auf jeden Fall schon Mal super. "Willst du die denn nicht vorher mal anprobieren?"
"Nein ich will die haben. Ich kaufe sie so wie sie sind. Es ist eine Frage von Leben und Tod."
"Aber nur geliehen"
"Aber beide Etappen"
"Gut"
(Ich muss Eindruck am Stand gemacht haben :-) )

Und man muss eines festhalten: Die Zahl der Teams schrumpft. Immer wieder hört man von und sieht man alleine gelassen Läuferinnen und Läufer, die ihres Partners verlustig gegangen sind, weil diese böse Verletzungen oder Erschöpfungszustände davontrugen, die ein Weiterlaufen unmöglich machen. Der TAR ist definitv kein Kindergeburtstag, so viel haben wir in den ersten sechs Etappen schon gelernt und zwei kommen noch. Das sollte man nicht unterschätzen, insbesondere wenn das Wetter umschlägt.

Ich bin froh, dass wir im Ziel sind. Morgen bitte wieder regenfrei (aber die Trails werden heute Abend noch gut gewässert, soll ja keiner eine Staublunge bekommen).

Und dann wollen wir morgen doch mal sehen, was die neuen Schuhe können 🚀.

Fotos gibt es heute keine neuen. Dafür ein paar aufgewärmte. Bei Sonne sieht das alles besser aus :-)

P.S.: Ich habe auftragsgemäß den Streckenposten in "Schuls" ein joviales "Allegra!" zugeworfen. Es gab auch direkt lächelnde Gesichter, das scheint also was positives zu bedeuten. Allerdings kam dann auch noch ein Wortschwall zurück, der mich entfernt an italienisch erinnerte, was ich auch schon nicht kann. Besser schnell weiter...

 

TAR 7/8

Raindrops keep fallin' on my head

https://m.youtube.com/watch?v=QTAabcSg8H0 (Achtung: Wer ein Problem mit Schnulzen hat - nicht klicken. Wer nicht weiß, was eine Schnulze ist - auf eigenes Risiko)

...

Heute ging es vom graubündischen Scuol ins südtirolerische Prad im Vinschgau.

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Der Weg war mit 47km zwar lang, mit nur 1700hm aber grundsätzlich machbar. Eigentlich somit eine unspektakuläre Etappe, wäre da nicht das grandiose Tal der Uina, eines Nebenfluss des Inns und natürlich das Wetter gewesen.

Fangen wir mit dem positiven an. Jenes Val d'Uina ist wirklich aufsehenerregend. Man läuft zunächst aus der Innhöhe kommend durch Waldstraßen immer weiter gegen die Flussrichtung in das Tal hinein. Dann schraubt sich der Weg immer weiter in den ausgesetzten Fels, teilweise durch Tunnel mit Blicken auf die wild hinabschießende Uina. Auf Passhöhe kamen wir dann auf ein Schneefeld. Yo, im September. Irgendwie musste ich an den dicken Donald denken, der ja jetzt mit seinem Filzstift auch in Wetter macht. "C'mon dude, you wouldn't mind a shot of good old climate change now, right?" Aber bevor das hier in eine virtuelle Diskussion über den Gegensatz von Wetter und Klima abdriftet (den good old Donald und die seinigen ohnehin nicht verstehen), bleiben wir einfach beim heutigen Wetter im Engadin und Südtirol.

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Und das war, um es kurz zusammenzufassen, erneut Scheiße. Pünktlich zum Schneefeld setzte Dauerregen ein, und der hielt sich konstant bis zum Ziel in Prad, wo wir völlig durchnässt ankamen. Zusätzlich merke ich auch, dass meine Kräfte schwinden, mir war heute über weite Strecken übel, ich kam zum Schluss kaum noch mit Sabine mit, die zwar am Anfang immer ein bisschen Warmlaufen muss, aber dann grandios ins Ziel zieht, insbesondere bergab.

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Aber die eine Etappe schaffen wir morgen noch, vielleicht ja sogar bei besserem Wetter. 31km/2600hm ist natürlich eine üble Formel. Ich muss da an Trenker, Messner und Steigeisen denken, und weiß noch so gar nicht, ob der Gedanke daran meinem regenerationsbedürftigen Magen guttut. Aber wenn es zu einfach wäre...

Und ihr wollt jetzt noch wissen, wie sich die neuen Schuhe so geschlagen haben? Schnell erzählt: Heute Platz 13, dadurch gesamt auf Platz 15 von nur noch 25 Teams aufgestiegen. Der Treppenwitz dabei: Einen Zähler vor dem Team Salomon ;-)

So morgen geht das Leben noch einmal rauf und runter (sehr witzig, Herr Bertelmann) und dann wird ausTARiert

 

 

TAR 8/8
Wieviel Leben passt in eine Woche?

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Ein halbes dutzend mal "Epic Fall" vom Andreas
https://youtu.be/fqm_7JGk_nY (Minute 03:00)

Alpen in vier Ländern von strahlend blauem Himmel bis zu üblen Gewittern.

Lachen, Kampf, Genießen, Fluchen, Freundschaft, Teamgeist, gemeinsamer Erfolg.

Oberstdorf. Wann waren wir denn in Oberstdorf?

Auf jeden Fall war das ein Etappenlauf, der mich an meine physischen und psychischen Grenzen gebracht hat und den ich ohne Sabine nicht geschafft hätte. Sie wusste immer, wann es schneller musste, wann es langsamer musste, was gerade geht und was nicht geht, sie war mein Stock, Trainerin und Freundin und ist darüber hinaus zum Schluss abgegangen wie... Ich sage nur: Platz 15 verteidigt :-)

Doch wie lief die letzte Etappe? Dazu muss man wohl mit dem Vorabend anfangen, wo wir entschieden haben, dass ich aufgrund meiner Angeschlagenheit besser im Hotel bleibe und mich auskuriere, vielleicht einen Ingwertee und einen drögen Zwieback zu mir nehme.

Ja und da saß ich so vor meinem Tee und bekam Appetit auf einen Salat. Und - das ist jetzt pervers, wenn man weiß, dass es beim TAR jeden Abend Pastaparty gibt - auf Spaghetti mit 🍅 Sauce.

Die Oberin hörte sich die Bestellung an, schaute mich an und änderte sie einfach ab. Ich möge mir unter einem großen Salat doch bitte einen großen Salat vorstellen, und wenn ich danach noch wirklich weiteren Hunger hätte, dann könnte ich ja...

Ich aß den Salat und bestellte danach die Spaghetti. Irgendetwas muss da wohl in der Küche verstanden worden sein, denn es kam eine ganze Pfanne, die für drei volle Teller reichte und die ich mit Appetit verspeiste. Ich war danach wohl satt, kann aber jetzt etwas mit dem Begriff TAR-Wampe anfangen, der hier vor einiger Zeit herumgeisterte.

Heute Morgen war ich nicht superfit, es ging aber und ich entschied mich, die Medical Crew nicht wegen Magenpillen aufzusuchen, das kann ja gerne auch nach hinten losgehen. Gute Entscheidung. Geregnet hat es gleich beim Austritt aus dem Hotel, der Transferbus hatte ein riesiges Termometer, wo 6 Grad zu lesen war und die Scheibenwischer wurden immer stärker eingestellt. Ich sage mal, die Gespräche im Bus waren eher verhalten, es herrschte weniger Kegelclubathmosphäre als ein im Raum stehendes "irgendwie jetzt die letzte Etappe durch und gut ist".

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Die Route selber wurde angepasst, weil der Originaltrack in Schneegebiete führte, ich fand die alternativen 28/2200 vom Gefühl her für mich heute auch ausreichend. Und in der Tat hörte doch zum Start der Regen auf! Dem nicht genug, wir konnten sogar von mehreren Almhütten tolle Panoramen in das schneebedeckte Hochgebirge erhaschen. Die drei Berge waren anstrengend, aber, da trockenes Wetter von oben, schaffbar.

Gemein war natürlich, dass man vor dem dritten Sulden bereits tangierte und das Gejohle aus der Zielhalle hören konnte. Aber wir hatten noch eine gute Stunde vor uns.

Aber irgendwie ist ja alles beim letzten Mal noch mit einem ganz eigenen Flair behaftet: Der letzte Berg, der letzte viel zu spät kommende 5km-to-go-Pfahl, die letzte VP und der letzte Downhill. Eine Zeitlang wurden wir dabei noch von einem Pulk ausgebremst, die wir aber durch unser Getrappel und mein Gekeuche weichgekocht haben ("lauft's halt vorbei") und dann ging es ab... Ich sage mal, ich kam so gerade mit.

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Ja und in der Zielhalle verspürte ich dann doch noch ein paar Tropfen. Vielleicht war das Dach ja nicht ganz dicht.

Insgesamt ein tolles Event, ich freue mich jetzt auf die Abschlussparty, wo wir den ganzen Ibiza-Rummel mal in voller Härte durchziehen werden. Und ich bin heilfroh, vorher trainiert gehabt zu haben. Schönes Wetter in den Alpen kann nämlich sein, muss aber nicht

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17.09.2019 Bericht und Bilder: Andreas Häußler/TAR

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Wir suchen noch weitere Mitspieler für unser zweites Team „LG Ultralauf - Die Verfolger“ beim Kilometerspiel.

Was ist das Kilometerspiel?

Beim Kilometerspiel tragen Läuferinnen und Läufer ihre gelaufenen Kilometer auf einer kostenlosen und werbefreien Plattform ein. Das Kilometerspiel soll zum Laufen motivieren.

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Bild 1: Man kann sein Training und seine Wettkämpfe dokumentieren.

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Bild 2: Man kann sich mit anderen Mitspielern zu einem Team zusammenschließen und virtuell an einem Wettlauf um die Welt teilnehmen. 

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Bild 3: Auch innerhalb des Teams gibt es eine Rangfolge und man kann versuchen, seine Platzierung zu verbessern. 

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Bild 4: Man kann versuchen bestimmte Aufgaben zu lösen und einen schwarzen Gürtel erwerben.

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Bild 5: Man kann sich mit seiner Leistung aus den Vorjahren vergleichen.

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Bild 6: Man kann gegen sich selbst und anderen um die Wette laufen.

Die Webadresse ist: https://www.kmspiel.de/

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Bild 7: Ein Handbuch hilft bei der Anmeldung: https://www.kmspiel.de/handbuch/

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Bild 8: Die Spielregeln sollte man sich einmal durchlesen: https://www.kmspiel.de/2018/wiki.php?wasist=Regeln

Sollten noch Fragen offen sein, könnt ihr euch gern an Jens Allerheiligen (jens.allerheiligen[at]t-online.de wenden.

03.09.2019 Text und Bilder von Jens Allerheiligen

BUF2019 CMittlerweile ist es ein paar Tage her, dass die Läufer bei einer irren Hitze durch den noch nie so staubig erlebten Batenbrockpark in Bottrop um die Wette rannten, die Betreuer halfen, wo sie konnten und die Orga mit all den fleißigen Helfern ebenfalls 2 Tage schwitzen und rackerten.

In Anbetracht der Umstände wurden absolut erstklassige Leistungen erbracht, insbesondere beim 24h-Lauf. Den einzelnen Berichten und Rückmeldungen zufolge hat es euch allen großen Spaß gemacht. Auch das Echo in den Medien war großartig. Das freut uns natürlich sehr. Es war zweifellos eine besondere Veranstaltung. Damit ihr möglichst lange an dieses denkwürdige Wochenende und an den Lauf zurückdenkt, könnt ihr euch ganz viele Erinnerungen sichern.

Zunächst haben wir die DLV-Urkunde repariert. Falls ihr an der DM teilgenommen habt, könnt ihr euch jetzt die korrekte Urkunde ausdrucken. Auch stehen die Rundenprotokolle zur Verfügung und laden zur Analyse ein, wer sich das Rennen gut oder weniger gut eingeteilt hat. Beides kann über die Ergebnisse bei Raceresult aufgerufen werden: https://my5.raceresult.com/113583/results?lang=de

Bilder und Ergebnisse gibt es in den verlinkten Galerien. Gerne könnt ihr die Bilder verwenden, idealerweise mit einem Quellverweis "Veranstalter BUF" oder so.

24h-Lauf

Ber2 1

Bei der Meisterschaft hat sich letztendlich die Erfahrung der Favoriten durchgesetzt. Während Antje Krause und Simone Durry sich recht frühzeitig ihre Positionen sicherten und festigten, war der Männerwettkampf recht lange offen. Marcel Leuze war stets in der Führungsgruppe und sicherte sich letztendlich Platz 2, Felix Weber hat sich lange zurückgehalten, konnte aber letztendlich ungefährdet mit Streckenrekord gewinnen. Auf Platz 3 und 4 gaben Marko Gränitz und Michael Eitner bärenstarke Debuts. 

Bei den Mannschaften konnten sich bei den Frauen LC Blueliner und bei den Männern SportTREND Ultralaufteam Braunschweig  jeweils vor zwei Teams der LG Ultralauf durchsetzen.

BL BUF Tageswertung

Aufgrund der sehr guten Mannschaftsplatzierungen konnte sich die LG Ultralauf in der Tageswertung der Ultramarathon Bundesliga klar durchsetzen und damit uneinholbar bei einer noch ausstehenden Meisterschaft die Saison als Meister abschließen. Nach ein paar Vizemeistertitel freuen wir uns natürlich darüber sehr. DANKE an das komplette Meisterschaftsteam an dieser Stelle.

BL BUF

Aufgrund des guten Abschneidens konnte sich der Laufclub Blueliner auf den zweiten Platz der Gesamtwertung platzieren, auch Würzburg konnte sich ein paar Plätze verbessern.

Bei den Staffeln haben wir in Bottrop einen klassen Auftritt der Läuferinnen und Läufer der Ostalb Runners gesehen. 360km war die Ansage, 371 haben sie geschafft. Eine absolute Spitzenleistung ist das, RESPEKT.

Zu der Bildergalerie: Bildergallerie 24h

6h-Lauf

Der 6h-Lauf wurde gleichzeitig gestartet und die Ärmsten hatten über die gesamte Wettkampfdauer mit der Hitze zu kämpfen. Dennoch kamen viele Läuferinnen und Läufer ganz ordentlich durch und wir konnten sogar eine Rekordbeteiligung vermelden, nachdem wir aus Angst vor Streckenüberfüllung im letzten Jahr nur ein kleines Starterfeld vorgesehen hatten. Michael Krüger konnte sich bei den Männern im Wettkampf ebenso souverän durchsetzen wie Gundi Weckenmann bei den Frauen.

Ber2 2

Zu der Bildergalerie: Bildergallerie 6h

100km-Lauf

Der 100km-Lauf ist etwas für Nachtschwärmer. Bei angenehmen Temperaturen bei romantischem Licht durch den Park zu laufen hat schon was. Leider gestaltete sich das Rennen unerwartet spannend. Nachdem sich anfangs eine Reihenfolge bei den Männern festgesetzt hatte, schieden nacheinander alle Führenden aus. Matthias Kröling war von seinem Sieg daher mehr als überrascht, bei den Frauen gab es einige Führungswechsel aber letztendlich setzte sich hier Christiane Schlaps durch.

Ber2 3

Vor dem Start der 100km-Läufer war noch Zeit für ein Gruppenbild. Kaum zu glauben, dass es nur 5 Männer und 3 Frauen in die Ergebnisliste schafften.

Zu der Bildergalerie: Bildergallerie 100km

LG Ultralauf

Ber2 4

Wir treffen uns ja immer sehr gerne bei Ber2 4bMeisterschaften und auch diesmal waren wir wieder sehr zahlreich vertreten. Es waren noch ein paar Leute mehr, als auf dem Gruppenbild. In Summe waren wir etwa 50 Läuferinnen und Läufer, 10 Betreuer und 5 Helfer bei der Organisation. Das war schon ein tolles Gruppenerlebnis.

Vor dem Start überreichte Präsidiumsmitglied Evi Piehlmeier Edda Bauer die wohlverdiente LGU Leistungsmedaille in Gold aufgrund ihrer Leistung bei dem 48h-Lauf in Kladno, bei dem sie in ihrer Altersklasse Weltrekord lief.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung!

Zu der Bildergalerie: Bildergallerie LG Ultralauf

 Ber2 T1

Eine tolle Unterstützung gab es von der Firma FitLine, die nicht nur unseren Versorgungsstand durch ihre Produkte aufwertete, sondern sie ermöglichte den Teilnehmern bei der Startnummernausgabe das Getränk und die verschiedenen angebotenen Riegel zu probieren.

Fragen zu den konkreten Produkten sowie zum gesamten Sortiment konnten die prominenten Werbepartner von FitLine, Achim Heukemes und Mario Windelschmidt, direkt beantworten.

Weitere Bilder von der Organisation

Wer steckt eigentlich hinter dem BUF, wollt ihr wissen? Wie man so etwas Großes auf die Beine stellt? Nun, wir sind ein großes Team, so bleibt die zu tragende Last für den Einzelnen handhabbar und durchaus noch Zeit für Spaß. 

Seit Jahren organisieren die Veranstaltung Adler-Langlauf Bottrop und LG Ultralauf gemeinsam, jeder hat seine Bereiche und an den Schnittstellen arbeit man harmonisch miteinander.

Ber2 5

Zu der Bildergalerie: Bildergallerie Organisatioin

Die LGU Leistungsmedaille für ausgezeichnete Athleten

Ber2 6

Eine Besonderheit des BUFs ist, dass hier jeder die LGU Leistungsmedaille in Gold, Silber oder Bronze bekommen kann, die es für sehr gute Leistungen gibt. Dreimal Silber und einmal Bronze wurden in diesem Jahr verteilt. Felix und Marcel freuen sich über Silber, die von Evi und mir überreicht wurden. Da wir hier ein Register über "Ausgezeichnete Athleten" führen, ist dieser Ruhm für die Ewigkeit!

Ergebnislisten:

Text und Bilder: Mcihael Irrgang, 02.09.2019 

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