Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

05.10.2020, Text: Michael Irrgang, Bilder: Cathrin Haake, Michael Irrgang, Logo Veranstalter Axel Holl

Nix 6-Tagelauf in Ungarn, Spartathlon in Griechenland oder DUV-Challenge in Bernau – Nein: Nach Rettert sollte es gehen, wo Alex Holl einen feinen Backyard Ultra organisiert hat.

BU 0Bei diesem relativ neuem Laufformat geht es darum, möglichst viele Runden zu laufen, die genau 6,707 km lang sind und an Höhenmetern gemessen oder geschätzt irgendetwas zwischen 75 und deutlich über 100 haben. Gestartet wird zu jeder vollen Stunde. Wer nicht pünktlich zur neuen Runde am Start steht, ist raus. Wenn eine Runde nicht in unter 1 Stunde beendet wurde, zählt diese sogar nicht. Nach 24h ist man so genau 100 Meilen gelaufen, garniert mit ca 2000 Höhenmetern. 6,7 km in einer Stunde klingt machbar, selbst, wenn ein Großteil des Weges unbefestigt ist, aber dieses Format ist alles andere als einfach. Und wenn man die Höhenmeter nach üblichen Formeln in Längenkilometer umrechnet, wäre die Leistung mit 180km in 24h zu bewerten und schon recht ordentlich.

Die spannende Frage der Renntaktik ist: Lieber schneller laufen und eine längere Pause haben oder mehr gehen und kürzer pausieren? Kann eine Pause zu lang oder zu kurz sein? Geht man in der Pause auf Toilette oder nach dem Start oder gar unterwegs? Isst und trinkt man in den Pausen genug oder sollte man sich in den Pausen ausruhen und unterwegs essen und trinken? Fragen über Fragen. Da der Erfahrungsschatz begrenzt ist, gilt es also, sich selbst eine Taktik zu überlegen und sie dann empirisch zu validieren. Dabei muss man gar nicht alle Erfahrungen selber machen, sondern es ist schon recht interessant, das Lauf- und Pausenverhalten der anderen Teilnehmer einfach nur zu beobachten.

Bereits vor der Anmeldung muss man für sich die Frage beantworten, was man da überhaupt will. Oft läuft es auf eine Mindestleistung heraus, was ich problematisch finde. Die Frage nach der Zielsetzung ist auch deswegen recht schwierig ist, weil man nicht weiß, wie lange das Rennen überhaupt dauert, denn sobald der Vorletzte ausgeschieden ist, muss der letzte Teilnehmer noch eine zählbare Runde laufen, um zu gewinnen.

Einen wirklich langen Kampf kann es daher nur dann geben, wenn lange Zeit der Zweite, der auch Assist genannt wird, die Hoffnung hat, noch gewinnen zu können. Insofern hat der Lauf viel mit Psychologie zu tun. Stärke demonstrieren, Schwächen zeigen, Sprüche kloppen - alles wirkt auf jeden. Die Beobachtung von Rennverläufen lässt den Eindruck entstehen, dass kaum einer aufhört, weil er nicht mehr kann, sondern weil er die Ausweglosigkeit seiner Situation akzeptiert.

Wenn ich von „er“ schreibe, meine ich natürlich auch „sie“ – mache das nur, der besseren Lesbarkeit wegen, aber tatsächlich ist es durchaus diskussionswürdig, ob die anatomische Veranlagung von Frauen nicht sogar ein Vorteil ist. Spätestens seitdem im letzten Jahr mit Maggie Guterl eine Amerikanerin nach unglaublichen 68 Stunden die Weltmeisterschaft für sich entschied.

Das Spannende an dem Rennen ist, dass es kaum möglich ist, Favoriten zu benennen. Im Livetracking gibt es zwar eine Bestenliste aus der Addition der Nettozeiten, aber zu schnelle Runden sind meistens unklug und nicht selten leert sich die Liste von oben und von unten gleichermaßen schnell. Eine kluge Renneinteilung erkennt man eher daran, dass gleichmäßig schnelle Runden gelaufen werden.

Doch nun zum Rennwochenende. Ich reiste mit Jens Allerheiligen an, der extra aus Hannover angereist war, um die Läufer unseres Vereins zu unterstützen. Schnell war für den Pavillon ein Platz auf dem Acker gefunden und alles ausgeladen und aufgebaut. Dann ging es ins Hotel zum Ausruhen und Essen. Erst eine Stunde vor dem Start wollten wir wiederkommen.

Als wir wiederkamen, trauen wir unseren Augen nicht. Zunächst sah es aus, als sei unser Pavillon weg, aber dann erkannten wir, dass er schön zusammengelegt in unserer Parzelle lag. Es stürmte in der Zwischenzeit so sehr, dass sich Heringe lösten und Pavillon einfach wegflog. Umsichtige Teilnehmer halfen zur Rettung des Materials. Nun war guter Rat teuer!

BU 2

Zugegebenermaßen bot unser großer Pavillon eine recht große Angriffsfläche für die vereinzelten Windböen. Letztendlich verließen wir den Acker und bauten unseren Pavillon an der Seite des Geländes auf, recht nah an der Verpflegung und mit der Möglichkeit der Befestigung am Zaun, Baum und Auto.

BU 1

Kurz vor dem Start stellte sich unser Team zum Foto auf:

Ich, Klaus Haake, Michael Frenz und Jens Allerheiligen. Wir waren schon voller Neugier und Zuversicht, aber dass der Wettkampf später sich so super entwickeln würde, vermuteten wir nicht.

Um Punkt 20 Uhr starteten fast 190 Läuferinnen und Läufer in die erste Runde. Das Wetter hätte besser nicht sein können. Zwar war es dunkel, aber weder kalt noch windig und manchmal konnte man sogar neben dem Mond den Mars erkennen, wenn man es sich denn leisten konnte, in den Himmel zu schauen.

Die erste Runde verlief unspektakulär. Einfach hinten im Feld mitschwimmen und aufpassen, bloß nicht zu schnell zu sein. Michael Frenz, der bereits dort im letzten Jahr lief, meinte 55er Runden seien perfekt und lief selbst eine 49er Zeit. Meine 52:xx gefielen mir ganz gut und fortan war beschlossen, alle Runden zwischen 52 und 53 Minuten zu versuchen, was mir ganz gut gelang, bis auf wenige Runden, in denen ich vor lauter Quatschen meine Gehabschnitte vergaß.

BU 5Nach Beendigung der Runden ging ich am VP vorbei, der an der Außenseite des Gemeinschaftshauses absolut coronagerecht aufgebaut war, nahm mir irgendetwas zu essen und ging in unseren Pavillon, wo die anderen schon auf mich warteten. Dann gab es einen Becher Kaffee oder Tee und noch einen Schluck Iso und nach einer fünfminütigen Sitzpause ging es dann auch schon schnell weiter. 5 Minuten hinsetzen war eine echte Wohltat, genug zum Ausruhen, zu kurz zum Auskühlen. Drei Minuten vor dem nächsten Start erfolgte der erste Pfiff vom Veranstalter und dann im Minutenabstand die nächsten. Nach ein paar Runden hatte ich mir meine Wegpunkte mit idealen Zwischenzeiten gemerkt. Bei der ersten großen Kurve war ich normalerweise nach 24 Minuten und nach 42 Minuten war ich am höchsten Punkt, von wo aus ich ca 10 Minuten ins Ziel brauchte, davon von einem bestimmten Baum 3 Minuten, wenn ich ab da ging.

Das ganze fühlte sich wie in einer Endlosschleife an und die ersten Runden denkt man tatsächlich, man könne das endlos schaffen. Meist startete ich hinten und blieb auch ziemlich am Ende. Erst bei dem letzten abwärtsführenden Teilstück überholte ich ab und zu einige Teilnehmer. Dennoch war offensichtlich, dass längst nicht alle Teilnehmer in einer Kann-ich-endlos-Schleife waren, denn die Zahl der gestarteten Läufer wurde von Runde zu Runde geringer.

Das erste Stück verlief durch den Ort und dann ging steil eine Wiese runter mit hoher Umknickgefahr. Am Ende der Senke folgte der Wiesenanstieg, steil, kurz, windanfällig, perfekt, um oben angekommen die richtige Betriebstemperatur zu haben. Dann kam ein langes Stück mit einigen Wellen. Hier versuchte ich nach einem wechselnden Rhythmus Geh- und Laufabschnitte einzulegen, so dass ich genau nach 24 min an der Kreuzung ankam, an der der lange Anstieg begann. Ich freute mich darauf, denn ab hier konnte ich einen Kilometer in 10 Minuten einfach nur langsam den Berg hoch wandern ohne eine Sekunde darüber nachdenken zu müssen, einen Schritt zu laufen. Oben folgte dann noch ein welliger Abschnitt bis man aus dem Wald herauskommend den letzten Kilometer bergab über Straße rennen konnte, bevor die letzten Höhenmeter einen wieder auf das Veranstaltungsgelände führte.

Nach 12 Runden war die Nacht vorbei und man konnte die Lampe weglegen. Dennoch hatte man erst 80,46 km auf der Uhr stehen. So langsam zeigte sich die Müdigkeit und man sah auch, dass die Strecke im Wald eher langweilig war. Zum Glück, denn so war die Gefahr sich zu verlaufen geringer.

In die 13. Runde starteten nur noch 53 Männer und Frauen. Wir drei sind gut durch die Nacht gekommen und waren recht zuversichtlich, noch einige Runden zu können. Ich genoss die fünfminütigen Pausen in unserem Zelt. Es war vorrübergehend unser Wohnzimmer, warm und behaglich, die Stimmung war ebenfalls prima. Jens versorgte uns mit allerhand Informationen, half uns, wann immer sich Bedarf anstellte und schickte uns immer motiviert in die nächste Runde. Früh morgens ging er dann ins Hotel, um sich auszuruhen und wenig später kam Cathrin, um den Betreuungsjob ebenso perfekt zu übernehmen. Im Vorfeld konnte ich den Wert einer Betreuung nicht richtig einschätzen, im Nachhinein halte ich sie für extrem hilfreich. Eide sind sehr erfahrene Betreuer, packen an, wo etwas zu tun ist und finden stets die richtigen Worte. Vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung ihr zwei.

So verging Stunde um Stunde. Plötzlich tauchte Colin auf der Runde neben mir auf. Colin Keuker-Sample, ein Vereinsmitglied, den ich zuletzt beim Chiemgauer Trail getroffen hatte, war vor Ort, aber in der Dunkelheit nicht zu erkennen gewesen. Nun passten die Rundenzeiten und wir liefen eine Runde gemeinsam. Er hatte schwer zu kämpfen, um sein Ziel zu erreichen, zum ersten Mal in einem Wettkampf mehr als 100km zu schaffen.

Jens holte mit ihm die wichtigsten Sachen aus seinem Zelt und so zog er bei uns ein. Die letzten drei Runden würden wir schon gemeinsam schaffen. Und so kam es auch. Mit einer 53er Zeit beendete er die 15 Runde und wird mit 100, 580km gewertet. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

BU 3

Mittlerweile schaffte ich zwar noch die geplanten Zeiten, aber ehrlich gesagt, hätte ich auch kaum schneller laufen können – es wurde langsam, aber sicher anstrengend. Während Michael Frenz sich gefühlt jede Runde irgendwie umzog, vermittelte Klaus ebenfalls einen souveränen, hellwachen Eindruck, als ob er den nächsten Start kaum erwarten konnte. Ich brauchte jede Sekunde Pause und konnte den Aktionismus der anderen beiden nicht so recht teilen. In dieser Phase entstanden witzige Dialoge, wir motivierten uns gegenseitig und pushten uns. Das Wort „Aufhören“ fiel nie, ganz im Gegenteil entstand die Idee, dass wir eine Zeltchallenge machen und uns war klar, dass der Sieger des Zeltes auch in der Gesamtwertung weit vorne würde landen können.

Irgendwann kam der kritische Moment, ich glaube, es war nach der 18. Runde. Es begann zu regnen! Eine Fügung des Schicksals meinte es gut mit mir und durch eine einmalig schnelle 50er-Runde konnte ich vor dem Regen das Zelt betreten, aber leider hörte er am Ende der Pause nicht auf, sondern bescherte uns eine Regenrunde. Also Regenjacke an und sich über die erfrischende Abwechselung freuen.

Zum Glück war es tatsächlich nur eine einzige Runde. Danach war zwar das Gras nass, aber der Regen war weg. Und? Es kam, wie es kommen musste. Meine Füße signalisierten Blasenanbahnung. Also war Sockenwechseln, Eincremen und Schuhwechsel erforderlich. In 5 Minuten??????? Dann fiel mir ein, dass die Socken zwar in meiner Tasche, die Schuhe aber im Auto waren und den Schlüssel hatte Jens und der ist im Hotel! Die Zeit reichte gerade so, um einen Fuß zu versorgen, so lief ich fortan mit einem schwarzen und einem orangenen Socken in nassen Schuhen. Leider kam ich nicht auf die Idee zu schauen, aber das Auto war gar nicht abgeschlossen. Etwas ärgerlich. Fürs erste war Ruhe, aber die Gewissheit noch viele Runden drehen zu können, war plötzlich weg. Nur 17 Leute waren nach 18 Runden noch im Rennen und wir drei waren körperlich und mental noch ziemlich gut dabei.

BU 4

Nur 10 Leute, davon 3 der LG Ultralauf standen an der Startlinie, als um 19 Uhr abends die 24. Runde gestartet wurde und die zweite Nacht einläutete. „Nur“ ist dabei angesichts der Startzahl vielleicht gering, aber viele Backyard-Rennen sind nach einem Tag bereits entschieden und hier sahen noch einige Teilnehmer so aus, als wollten sie noch viele Runden drehen und eine zweite Nacht durchlaufen. Und wir waren mit dem ganzen Zelt-Team dabei!

Obwohl die Strecke vergleichsweise schwer ist, deutete sich an, dass sich hier ein großes Rennen entwickelt! Wer hatte noch Lust und Kraft, durch die zweite Nacht zu rennen? Alle sahen angeschlagen aus, aber 6,7 km sind nicht unmöglich, wenn der Wille stark genug ist. Das Problem ist die unterschiedliche Wahrnehmung. Anderen sehen stark aus und man selbst fühlt sich schwach. Zweifellos sind 24h eine ganz starke Leistung und eine Top10-Platzierung aller Ehren wert. Wenn man jetzt aufhört, könnte man noch im Restaurant sogar noch etwas zu essen bekommen…..

Damit ich nicht auf dumme Gedanken komme, habe ich mir rein vorsorglich auch für die zweite Nacht kein Hotelzimmer genommen. Mein Zustand war seit Stunden schlecht, ist aber irgendwie auch nicht wesentlich schlechter geworden. Und die 52er Zeiten klappten ja auch noch – also weiter.

Klaus beendete nach der 24. Runde den Wettkampf. Großartige Leistung. Nie geklagt, immer hilfsbereit, bis zum Schluss in der Lage eine sub50 zu laufen, keine Zipperlein, nichts. So fit will ich auch einmal wieder sein. Wir sind einige Runden zusammengelaufen und es waren sehr angenehme Runden.

Bei mir meldeten sich die Füße wieder. Ich konnte jetzt nur noch von Runde zu Runde planen, aber auf gar keinen Fall wollte ich aufhören, ohne nicht absolut sicher zu sein, keine weitere Runde zu schaffen. Also ab in die 25. Noch 6 Leute sind im Rennen. Irgendwie bin ich diesmal schon beim Verlassen des Geländes hinten und kann schon nach kurzer Zeit keine Lampe mehr vor mir sehen. Zweimal schaue ich auf den Track, ob ich noch richtig bin. Irgendwie nimmt der Weg diesmal kein Ende. 3,5 Minuten länger als sonst benötige für das erste Stück. Hui, das wird schwer, auch nur noch diese Runde zu finishen. Oben bin ich dann nach 48 Minuten, von wo ich im frischen Zustand etwa 10 Minuten brauche. Jetzt heißt es die Beine in die Hand nehmen, so schwer es fällt. Diese Runde muss unbedingt noch in die Wertung. Panik macht schnell und ich schaffe es. Die Frage nach einer weiteren Runde stellt sich nun definitiv nicht mehr, die Füße können nicht mehr. Von der Müdigkeit und vom Willen her, wäre es möglich gewesen, aber das Problem des Formates ist halt die Begrenzung der Pause. Hier fehlt die Zeit für Hygiene und längere, notwendige Pausen.

Michael Frenz wollte eigentlich auch nach 25 Runden aufhören, was auch für ihn ein toller Erfolg ist, aber Jens vermochte ihn wieder zum Aufbruch zu ermuntern. Dann kümmerte er sich um mich, buchte ein Hotelzimmer und begleite mich dorthin. Dann ging er schnell zurück, damit der andere Michael nicht aus Versehen aufhörte. Mittlerweile waren nur noch 3 Personen im Rennen und kurz danach waren es nur noch Marina Kollassa und er. Beide sahen stark genug aus, um die komplette Nacht noch durch den Taunus zu rennen.

Plötzlich und unerwartet, die beiden befanden sich in der Startaufstellung zur 32. Runde, sagte Michael zu ihr, dass er nicht mit loslaufen würde und gratulierte ihr zum Sieg. Völlig überwältigt von der unerwarteten Wendung des Rennens flossen erst ein paar Tränen, dann lief sie ihre schnellste Runde. Das Duell der beiden war wirklich großer Sport. Beide waren auf höchstem Niveau physisch wie mental topfit und haben das Rennen von Anfang bis zum Ende wirklich clever gestaltet.

Für uns als Verein sind die Plätze 2, 5-6 und 7-10 ungeahnt gut. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch unsere Teamstrategie und -harmonie unser Potential ausgeschöpft haben. Und es hat echt Spaß gemacht. Schon in Nacht öffnete Alex Holl, der die Veranstaltung wunderbar organisiert hatte, die Anmeldung für den nächsten Backyard Ultra im nächsten Jahr und einige Teilnehmer brauchten nicht viel Bedenkzeit, um sich wieder anzumelden.

Für mich persönlich ist Anfang Oktober nicht die richtige Jahreszeit, zu kalt, zu nass und zu lange dunkel. Aber wer weiß, gefühlt ist das nächste Jahr noch ganz weit weg. Und eins muss man diesem Format lassen: Der Wettkampf ist komplett anders als andere Formate, z.B. ein 24h-Lauf. Eher schwerer. Ich kann es daher jedem Ultraläufer nur empfehlen, an einem derartigen Wettkampf einmal teilzunehmen. Wer eine schwere Strecke nicht scheut, ist in Rettert bei Alex sehr gut aufgehoben.

Ergebnisse 2020: Link

Anmeldung 2021: Link

 

Auch in 2021 richten wir wieder unser beliebtes Seminar Grundlagen aus. Die neue Veranstaltung findet von Donnerstag bis Sonntag nach Ostern 2021, vom 8. bis 11. April statt. Das Bildungszentrum, in dem wir untergebracht sind, liegt in Langscheid, einem kleinen Ort direkt am Sorpesee, der zu Sundern gehört und etwas südlich von Hagen liegt. 

Sorpesee21 Logo

Von der Terasse unserer Unterkunft aus bietet sich dieser Blick Richtung Kurpark und Sorpesee. In unmittelbarer Nähe liegen herrliche Wälder mit reichlich Höhenmetern, die für ein Trail-Grundlagen-Seminar perfekt sind.

HOMAS Logo660Zur Anmeldung: hier klicken

Zur Agenda: hier klicken

Eine Besonderheit ist, dass wir den ganzen Samstag dem Motto Historischer Marathon widmen, weil an dem Tag vor genau 125 Jahren im Rahmen der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit der erste Marathonlauf stattfand. So werden wir die Ultravariante eines Marathons wählen und einen Wettkampf machen, den HOMAS. Abends tauchen wir dann in Vorträgen in die Geschichte von Marathon, Olympia und Spartahlon ein.

Ausschreibung

logo BildungszentrumDas Ziel der Veranstaltung ist, grundlegende Kenntnisse über das Ultralauftraining zu vermitteln, insbesondere im Bereich Trailrunning. Die Teilnehmer werden viele nette Leute und eine schöne Landschaft kennenlernen, ein paar nützliche Dinge lernen und dabei viel Spaß haben.

Inhaltlich geht es um Training, aber auch die wichtigen Themen Ernährung, mentale Techniken und Ausrüstung werden kurz behandelt, die Praxiselemente zielen mehr auf Trailrunning mit Athletik- und Techniktraining. Vermutlich werden wir auch Spezialthemen behandeln, wie "Erste Hilfe", "Laufen mit Stöcken", GPS-Navigation und Treppentraining - lasst euch ein wenig überraschen.

Geeignet und offen ist diese Veranstaltung für alle interessierten Läuferinnen und Läufer, die Lust darauf haben. Man muss weder bereits einen Ultra gelaufen sein, noch Erfahrungen in schwierigem Laufgelände haben. Gerne können auch fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer oder auch sportliche, laufinteressierte Partner teilnehmen. Erfahrene Trailspezialisten, die ein Trainingslager mit vielen Kilometern und Höhenmetern suchen, werden allerdings eher nicht auf ihre Kosten kommen.

DZ HotelDie Veranstaltung beginnt am Donnerstagnachmittag mit Kaffee & Kuchen und endet am Sonntag nach dem Mittagessen. Die Unterbringung erfolgt in Einzel- und Doppelzimmer, es gibt Vollpension.

Die Doppelzimmer sind recht groß und können auch gut von Nicht-Paaren gebucht werden. Das ist insofern zweckmäßig, weil ihr sowieso nicht viel Zeit auf den Zimmern verbringt und die Zimmer im Hotel knapp sind.

Die Gruppengröße beträgt zwischen 15 und 25 Teilnehnmer.

Der ermäßigte Preis gilt für alle Vereinsmitglieder der LG Ultralauf sowie für teilnehmende Partner.

 Kategorie  Einzelzimmer  Doppelzimmer  ohne Übernachtung
 Normalpreis  360 €  320 € 200 €
 Ermäßigter Preis  340 €  300 € 180 €

Organisiert und geleitet wird die Veranstaltung von Michael Irrgang. Er ist Sportwart der LG Ultralauf, DLV-A-Lizenztrainer Lauf, kann auf eine 20jährige Ultralaufkarriere zurückblicken und leitet seit 2009 derartige Veranstaltungen. Als weiterer Referenten werden Melanie Fraas und Fabian Benz ihre Kompetenz in mehreren Vorträgen einbringen.

Trainerteam Sorpe2021

Das Trainerteam wechselt sich bei den Vorträgen und Übungen ab, damit alle Inhalte interessant und abwechselungsreich sind.

Wie funktioniert die Anmeldung?

Meldet euch bitte über den Link oben zu der Veranstaltung an, dann erhaltet ihr eine Teilnehmermail. Erst wenn die Mindestteilnehmeranzahl von 15 Personen erreicht ist, erhaltet ihr eine weitere Mail mit der Bitte um Bezahlung des Teilnehmerbeitrages. Erst nach Eingang einer Zahlung werdet ihr in der Teilnehmerliste aufgeführt.

Achtung: Bis Ende 2020 sind alle Zimmer für die Teilnehmer des Laufseminars reserviert. Danach können sie auch an Teilnehmer des Olympiapaketes vergeben werden.

Achtung: Damit die Veranstaltung in unverkrampfter Atmosphäre stattfinden kann, werden alle Teilnahme zu Beginn sachgerecht einen Corona-Schnelltest duchführen. 

Fragen bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

Text: Michael Irrgang, Bild: Tanja Lenze (Bildungszentrum Sorpesee), Homepage Bildungszentrum, Stand: 18.11.2020

 

Logo FGGU WivoStand: 15.10.2020

Hinweise: Aufgeführt werden alle angemeldeten Teilnehmer, denen wir einen Kontoeingang zuordnen konnten sowie die NAchmelder, die vor Ort den Teilnehmerbeitrag bezahlen. Rückfragen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Achtung: Eine Nachmeldung ist nur noch bis Donnerstag 24:00 Uhr online möglich und nicht vor Ort. Link zur Nachmeldung: hier klicken

Die Liste enthält die Startnummern. Wer seine Startnummer kennt, beschleunigt die Ausgabe!

 

Start-Nr Name Strecke Verein AK
1 Angela Strosny 68km kein Verein W50
3 Anna Baum 50km Spiridon Frankfurt W35
4 Annette Bruns 50km Team Erdinger alkoholfrei / LT WaB W50
5 Ann-Kathrin Purwins 68km   W35
6 Babett  Michlenz  50km Lausitzer Heideläufer W50
7 Bärbel Fischer 68km RLT Rodgau W55
8 Carmen Bangert 68km LT Südwest Karlsruhe W50
10 Christina Poetzsch 50km Spiridon Frankfurt W45
12 Claudia Ulrich 50km Leonberg/Ditzingen W50
13 Claudia Wehnert 68km   W40
15 Dagmar Deuber 68km LG Ultralauf W45
16 Gundi  Weckenmann  68km Die Kauffrauen  W45
17 Ilo Thöß 68km LG Ultralauf W50
18 Irina Gaisdörfer 68km   W35
20 Jessica  Schumann 68km   W40
21 Judith Krimphove 68km LG Emsdetten W40
23 Katharina Bey 68km LG Ultralauf W30
24 Katrin Wachsmann 68km LSF Münster W50
25 Kerstin  Conrad  68km LG Ultralauf W45
27 Kerstin John 68km LT Südwest Karlsruhe W45
31 Marion Möhle 50km 100 Marathon Club/ LT Hemsbach W55
32 Meike Obermann 50km   W40
33 Michaela Wiemers 68km TSV Schloß Neuhaus W40
34 Michaela Zeiss 50km Spiridon Frankfurt W50
36 Mosley Giseth 50km   W30
37 Nadine Stillger 68km   W40
39 Nicole Frenzl  68km LT Oberursel W45
40 Nicole Herdegen 68km Braunschweig W45
41 Rebecca Lenger 68km LG Ultralauf W30
42 Rita Nowottny- Hupka  68km LG Ultralauf W60
43 Sabine Drechsler 50km LT Hemsbach/Ultrabine W45
44 Sylvia Faller 68km LG Ultralauf W55
47 Teresa Lam 68km GlobalLimits W35
49 Alex Büchner  68km LT Hemsbach  M50
50 Alexander Keller 68km Clariant M50
51 Andre  Tschernatsch  68km   M55
52 Andreas Fischer 68km   M40
53 Andreas Häußler 68km LG Ultralauf M50
54 Andreas Stüker 68km Team Erdinger Alkoholfrei / JSK Rodgau M30
55 Andreas Treiber 68km LT Hemsbach M60
56 Angelo Avino 50km Team Kokosnussschüttler M30
57 Bernd Geis 68km TV Goldbach M50
58 Bert Kirchner 50km OCR Frankfurt M50
59 Burkhard Lachmann 68km Radclub Wehretal M55
60 Christian Schneider  68km ELT GROßHEUBACH  M40
61 Christoph Oestreich-Schuck 68km   M50
62 Christoph Randt 50km LT Hemsbach M65
63 Devrim  Gülecoglu  68km DevRun  M50
64 Dieter Ehrenberger 68km LT Hemsbach M55
65 Erich Storz 68km SC Steinberg M70
66 Florian  Gossenauer  68km Worldpeace Neuenhain M40
67 Frank Mertl 68km SV Arminia Appelhülsen/TEA M55
68 Franz Faller 68km LG Ultralauf M50
69 Friedhelm Hofmann 68km Hunsrück-Marathon e.V. M55
70 Georg Hilden 68km Red Wine Finishers M50
71 Hans-Dieter Jancker 68km LG Ultralauf M65
72 Heiko Galmbacher  68km Main-Ausdauershop Running M40
73 Heiko Ludwig 68km memler.de M55
74 Henrik Schütze 68km Ehepaar Schütze M45
75 Holger Haase 68km Die Muskelkater M55
76 Holger Hedelt 68km Mannheim (Sandhofen) M50
77 Horst Wendlandt 68km Laufteam Gelnhausen M55
78 Joe KELBEL 50km marathon4you.de M55
79 Johannes Minet 68km DZ BANK Runners M35
80 Jörg Drechsler 50km LT Hemsbach/TV Groß-Umstadt M45
81 Jörg Klasing 68km TSG Sulzbach M50
82 KLaus Neumann 68km 100 Marathon Club M65
83 Lothar Esser 68km Spiridon Frankfurt M60
84 Manfred Wattenbach 68km Albis Lauftreff M55
85 Marc Schoeler 50km Spiridon Frankfurt M55
86 Mark Fietkau 68km LG Mauerweg Berlin e.V. M55
87 Mark Holstein 68km   M45
88 Markus Frank 50km   M45
89 Martin  Bäumer  68km   M35
90 Martin Litterscheid 68km   M45
91 Max Plagemann 68km SG Allstars M35
92 Michael  Eberhard  68km LT Hanau-Bruchköbel M55
93 Michael Blumenroth 50km 100 Marathon Club, Spiridon Frankfurt  M55
94 Michael Bruns 50km Team Erdinger alkoholfrei / LT WaB M55
95 Michael Hillen 68km LG Ultralauf M40
96 Michael Pretsch 68km Passtschon98 M35
97 Olaf Grimm 68km Trail Ultras Hannover M55
98 Oliver  Karst 68km TV Goldbach  M40
99 Oliver  Langkammer  68km TG Schwalbach  M40
100 Rainer Mika 68km VfB Salzkotten M55
102 Rainer Wachsmann 68km LSF Münster M55
103 Ralf K. Schubert 68km Spiridon Frankfurt M50
104 Ralf Toth 68km DUV M45
105 Ramin Madani 68km URH M40
106 Randy Bartel 68km   M50
107 Reiner Möwald 50km GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. M45
109 René Roth 68km Aktion Regenbogen M45
110 René Strosny 68km kein Verein M45
111 Robert Cimander 68km Team Ultra SPORTS  Sandbox Warriors  Pirat M50
112 Sascha Dehling 68km LG Mauerweg Berlin e.V. M40
113 Sebastian Holz 68km LT Bittermark Dortmund M35
114 Stefan Gartz 68km LG Ultralauf M45
115 Sven Furrer 68km   M45
116 Thomas Fischer 68km RLT Rodgau M50
117 Thomas Reiter 50km LT Hemsbach M55
118 Thomas Wagner 68km LT Hanau-Bruchköbel  M50
119 Thomas Weiß 68km LT Hemsbach M55
120 Thorsten  Schulte 68km Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein  M35
121 Thorsten Stohldreier 68km 100 Marathon Club M45
122 Timo Jüptner 50km   M20
123 Werner Kempken 68km LG Ultralauf M60
124 Wolfram Andrae 68km Hunsrück-Marathon e.V. M45
125 Yannik Weber 68km   M20

 

Start-Nr Name (Nachmelder) Strecke Verein AK
126 Tobias Langer 68km   M35
127 Silke Herrmann 68km Eintracht Frankfurt Triathlon W40
128 Axel Nentwig 68km Nahelauf-Therapie M50
129 Achim  Rhein 68km Melzer Aktiv Laufteam M45
130 Barbara Schwefer 68km Team Eschathlon W40
131 Stefan Daum 68km LG Ultralauf M45

 

FGGU Logo 660

Online-Anmeldung ist geöffnet: <hier klicken>

Auf dem wunderschönen Frankfurter Grüngürtelwanderweg planen wir am 17.10. einen Ultralauf aufzurichten, den Frankfurter Grüngürtel Ultra oder kurz: FGGU.

Es werden 2 Strecken angeboten. Die ganze Runde hat 68km und bei einem Start am ersten Versorgungspunkt wird die zu laufende Strecke ca 50 km lang sein.

Wir planen drei, coronagerechte Versorgungspunkte und eine Zielverpflegung. Es wird für alle Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde geben sowie für die Finisher beider Strecken einen Eintrag in der DUV-Statistik. Das Teilnehmerlimit wird voraussichtlich 100 Gesamtstarter sein.

Aktuell verhandeln wir noch die genauen Standorte der VPs, aber die Stadt Frankfurt hat bereits ihre Genehmigung signalisiert, sodass wir in Kürze die genaue Ausschreibung und Anmeldungsmöglichkeit freischalten können.

Für die LG Ultralauf-Mitglieder haben wir in der Nähe vom Start/Ziel ein ganzes Hotel reserviert und planen nach dem Lauf unsere jährliche Jahresabschlussfeier.

 

Wir freuens uns auf Eure Teilnahmen

Euer LGU Präsidium

Text und Logo: Michael Irrgang, 19.08.2020

02.08.2020, Text: Michael Irrgang, Bilder: Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang, Florian Schütz

Der Chiemgauer 100km- und 100 Meilenlauf, die in jeweils großen Runden über die Chiemgauer Alpen führen, gehören zweifellos zu den anspruchsvollsten und schönsten Ultratrailstrecken in Deutschland.

Eigentlich sollte dort in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaften stattfinden und so meldeten sich viele Vereinskollegen an. Nach der DM-Absage durch den DLV meldeten sich einige der DM-Teilnehmer ab, andere wechselten auf die 100-Meilenstrecke. Letztendlich standen 4 Männer am Start der 100 Meilenstrecke sowie 2 Frauen und 6 Männer am 100km-Start und konnten – wieder einmal – eine Wahnsinnsveranstaltung erleben.

Die Finisherquote war dieses Jahr besonders niedrig. Das kann daran liegen, dass die Strecke in diesem Jahr mit der Verlegung des Start-/Zielbereiches in das Eislaufzentrum in Ruhpolding etwas schwieriger als im letzten Jahr war, allerdings hat das Wetter sicher auch seinen Anteil daran. An beiden Lauftagen knallte die Sonne ausdauernd vom Himmel und bescherte im Tal Temperaturen von weit über 30 Grad. An einigen sonnigen Abschnitten schien die Temperatur aber 10 Grad mehr zu haben. Daher wurden Kühlen, Trinken und natürlich auch die Nahrungsaufnahme zu rennentscheidenden Fähigkeiten.

01 Startgruppe100mi

Unsere 100-Meilenläufer Willi Klesen, Christoph Janthur, Michael Irrgang und Ulf Oeppert kurz nach dem gemeinsamen Briefing.

Die 100-Meilenläufer konnten sich innerhalb eines Zeitfensters ihre Startzeit aussuchen. Bei den taktischen Überlegungen zur individuell besten Startzeit floss insbesondere die Abschätzung ein, wie lange man wohl für die ersten 90 km benötigt, da für den Start in die zweite, 70km-lange Runde ebenfalls ein Zeitfenster vorgegeben war. So startete ich um 13 Uhr, die anderen starteten 2, bzw. 3 Stunden später.

Christoph Janthur musste aufgrund einer Fußverletzung vorzeitig abbrechen. Ulf Oeppert habe ich zweimal unterwegs kurz getroffen. Beim ersten Mal, bei km 50, hatte er meinen zeitlichen Vorsprung aufgeholt und war voll gut drauf, beim zweiten Mal erklärte er seinen Ausstieg nach der ersten Runde von 90 km. Wirklich schade.

02 Willi

Willi versprühte auch bei km 140 noch gute Laune. Seinem Naturell entsprechend munterte er Mitläufer und Betreuer unermüdlich auf und hätte sich dabei fast „verzockt“. Als schneller Läufer war er relativ spät gestartet, dann aber nicht ganz so schnell wie geplant und möglich unterwegs. So kamen er und sein Mitläufer mitten auf dem Hochfelln-Gipfel in ein Gewitter rein und erreichten nur ganz knapp das Ziel im Zeitlimit.

Der 100km-Lauf wurde in mehreren Wellen ab 5 Uhr gestartet. Die Läuferinnen und Läufer liefen zunächst eine Auftaktrunde von 30km, bevor die identische 70km-Runde der 100-Meilenläufer folgte. Aufgrund der angekündigten Meisterschaft waren einige Trail-Spezialisten am Start, die uns 100-Meilenläufer früher oder später teils auf deprimierende Art und Weise überholten. Die kurzen Gespräche waren von gegenseitigem Respekt und Anfeuerung geprägt, die einen: Wie kann man so schnell den Berg hoch/runter rennen? Und die anderen: Wie kann man so lange in der Hitze laufen?

Die zweite Runde hat eine Besonderheit: An der berüchtigten Weiche in Egg, bei Kilometer 80, bzw. 140 müssen sich die Läufer entscheiden, über den Hochfelln zu laufen und noch einen wahren Höhepunkt mitzunehmen mit 20 km und 1100 Höhenmeter bis ins Ziel oder die Abkürzung, die ohne nennenswerte Höhenmeter in 5km mit Wertung ins Ziel führt.

03 Egg Team

An dieser Versorgungsstation wurde ein Teil unseres Betreuerteams eingesetzt, welches die Veranstaltung unterstützte. Steffi Knopf, Martina Stumpf-Irrgang, Eva und Guido Piehlmeier versorgten die erschöpften Läufer in Egg.

Der 100km-Wettkampf ist nicht unbedingt einfacher als die 100-Meilen, da das Zeitlimit ein schnelleres Tempo verlangt. Außerdem sind die schwierigsten, aber auch schönsten Stellen auf der zweiten Runde. Auf jeden Fall sind in Egg alle Läufer gleichermaßen ermüdet, egal, ob sie nun 80 oder schon 140km gelaufen sind. Und die kurze Variante ist so verlockend und bei der Hitze 145 oder 85 km gelaufen zu sein, ist zweifellos eine großartige Leistung.

04 Andreas Alex

Alexander Klaas an unserem VP bei km 80 und Andreas Weber kurz vor dem Start. Beide wählten die kürzere Variante und liefen von Egg direkt ins Ziel.

05 Fallers

Franz und Sylvia Faller erreichten nach einem sehr langen Tag glücklich das Ziel. Ihr gezeigter Kampfgeist verdient allerhöchsten Respekt. Recht früh im Rennen hatten sie sich ordentlich verlaufen, trotzdem sich und das Rennen niemals aufgegeben und konnten letztendlich das Rennen regulär als 85km-Finisher beenden. Wie Sylvia im Ziel berichtete, hatten sie so viel trainiert und wollten das Finish unbedingt. Ein gutes Beispiel davon, dass Umwege zwar Zeit und Energie kosten, aber nicht unbedingt das Ziel – zumindest, wenn man genügend Reserven hat. Eine tolle Moral haben die beiden gezeigt.

So hat jeder Teilnehmer seine eigene, großartige Geschichte, die von Willenskraft, Kameradschaft und Begeisterung geprägt ist; einige gingen leider nicht positiv aus.

06 Michael Colin

Michael Bohm kurz vor dem Start und Colin Keuker-Sample, am Tag nach dem Lauf.

So stürzte Michael Bohm in einem technisch äußerst schwierigen Abschnitt und musste das Rennen bedauerlicherweise vorzeitig beenden, wie auch Colin, der am nächsten Tag mit viel Humor berichtete, dass er die technischen Passagen ganz gut gemeistert hat, aber über eine Bordsteinkante stolperte. Beiden ist nicht viel passiert, aber ihre Rennen konnten sie nicht mehr fortsetzen.

Wie es unseren Vereinsmitgliedern Erich Strack und Renate Greiff ergangen ist, weiß ich nicht, aber Erich stieg nach dem Trackingprotokoll bereits nach der ersten 30km-Runde aus. Auch auf der 100-Meilenstrecke stiegen die ersten Teilnehmer bereits nach 20 km aus. Das ist gar nicht so überraschend, denn das Laufen bei Hitze ist nicht jedermanns Sache, insbesondere, wenn es teilweise mit höchsten körperlichen Anstrengungen einhergeht. Dehydrierung und Überhitzung sind nicht unbedingt harmlose Begleiterscheinungen, die mit ein bisschen Kampfgeist bewältigt werden können, sondern ernsthafte, gesundheitliche Folgen haben können. Daher ziehe ich auch den Hut vor denen, die sich dafür entscheiden, solche Wettkämpfe frühzeitig abzubrechen.

Renate ist offensichtlich nach der Hörndlwand etwa nach 41 km ausgestiegen. Da hatte sie gerade den allerschlimmsten Teil hinter sich gebracht, denn in der prallen Mittagshitze die Hochebene zu erklimmen, die den Namen „Wand“ nicht zufällig im Namen hat, ist einfach nur fürchterlich. Oben sind die meisten „völlig fertig“ und dem Verzweifeln nah. Als Belohnung und zur Erholung gibt es dort einen kleinen Versorgungspunkt mit netten Leuten.

07 Michael Michael

Zwei  Bilder von Florian Schütz: Michael Bohm bei einem Anstieg auf der ersten Runde, die er ohne Stöcke lief und eins von mir am Versorgungspunkt auf der Hörnlwand-Ebene.

Mein eigener Lauf ist – wie fast immer – eine längere Geschichte mit „Happy End“.

Für mich war dieser 100-Meilenlauf ein ganz besonderer, weil ich im letzten Jahr aufgrund von ein paar kleinen, taktischen Fehlern die Strecke nur auf der verkürzten Variante beenden konnte, worüber ich mich schon ein wenig geärgert hatte.

Obwohl mir ein Finish so wichtig war, waren meine Vorbereitungen eher suboptimal, die Fokussierung fehlte irgendwie. So kam es, dass ich ohne Laufschuhe anreiste und ein paar Tage vorher welche kaufte. Um sie einmal auszuprobieren, wanderte ich den Hausberg von Ruhpolding, den Rauschberg, einmal flott rauf und lief flott wieder runter. Erst später stellte ich fest, dass das eine 1.000 Höhenmetertour war und der tagelang anhaltende Muskelkater deutete an, dass die Aktion vielleicht nicht so schlau war. Aber die neuen Schuhe fühlten sich prima an und rechtzeitig zum Start schienen die Beine auch wieder ok zu sein.

08 Start

Für meine Startzeit hatte ich mir 14 Uhr als ideal ausgerechnet, aber mich kurzfristig auf 13 Uhr umentschieden. Zum einen, um mehr Zeit zum Trinken und Kühlen zu haben und zum anderen, um den Puffer auf das Gesamtzeitlimit im Bedarfsfall voll ausnutzen zu können. Die beste Entscheidung des Tages.

09 Tag1Portrait

Die Landschaft war ein Traum. Die Wege wechselten von technisch anspruchsvollen Singletrails und leicht zu laufende Forstwege, die als Verbindungsstücke die Highlights der Region verbanden.

Aufgrund der hohen Temperaturen und der Anstrengung schwitzte ich wie nie zuvor in einem Wettkampf. Nasser hätte mich Regen nicht machen können. Aber ich konnte ganz gut essen und trinken und war fast die ganze Zeit sehr zuversichtlich. Auch habe ich für mich unüblich Unmengen von Salztabletten zu mir genommen, da ich permanent eine starke Krampfneigung hatte. Grundsätzlich gefällt mir 30 Grad dennoch besser als kalter Regen.

10 Stoisseralm

Gegen Abend - selbst in der Nacht - kühlte es nur geringfügig ab. Dieses Bild entstand auf der Stoißer Alm, wo ein kleiner Kontrollpunkt eingerichtet war. Bis auf die ersten Kilometer lief ich die gesamte Zeit alleine, weil ich mich sehr auf die Strecke und mich konzentrieren musste. So habe ich mich beispielsweise nur zweimal um 20 Meter verlaufen und blieb sonst immer auf der markierten Originalstrecke.

11 Michael Bild

Manchmal habe ich Fotopausen gemacht, um mir eine kleine Pause zu gönnen und mich zu unterhalten, denn ich fand jeden Höhenmeter sehr anstrengend.

Die Nacht ging recht schnell vorüber. So richtig müde wurde ich gar nicht und konnte gut Strecke machen, obwohl ich an den Versorgungsstellen stets eine längere Pause benötigte.

Dennoch schaltet man manchmal ein wenig ab und so fürchtete ich schon einmal, an Halluzinationen zu leiden, als ich auf einem Forstweg laufend erschreckte und dachte, plötzlich hüpfende Steine zu sehen, was sich bei näherer Betrachtung als Kröten herausstellte, die auf den Wegen vermutlich die Restwärme nutzten.

Die ersten 90 km beendete ich dann um kurz nach 5 Uhr, also etwa 50 min langsamer als ursprünglich geplant, aber mit neuer Startzeit sehr gut passend. Da ich die ganze Zeit über mit klitschnassen Sachen rumlief, hatte ich einige Scheuerstellen, die neu eingecremt und abgeklebt werden mussten. Aufgrund des früheren Startes hatte ich etwas Zeit und nutze sie, zumal Martina trotz der frühen Stunde extra gekommen war.

12 Noch 2km

Die ersten drei Kilometer der zweiten Runde, sind auch die letzten. Man musste sich nur umdrehen und erhielt einen tollen, Sehnsüchte erweckenden Blick.

13 Schlechter WegWie ich einigen Gesprächen entnehmen konnte, lieben viele Trailläufer solche Strecken: Nun, ich nicht.

Hoch komme ich nicht gut mangels Kraft und runter bin ich zu ungeschickt, bzw. fehlt mir schlicht die Übung. Außerdem nutze ich recht intensiv meine Stöcke und zwar sowohl zur Unterstützung als auch zur Sturzvermeidung und hier kann ich sie nicht so gut einsetzen.

Unter dem Strich bin ich an solch „technischen Stellen“ unglaublich langsam und mir erscheinen solche Anstiege endlos. Hier im Wald war es wenigstens nicht heiß, wenngleich unglaublich schwül.

14 Hoerndlwand

Die Hörndlwand ist einfach der Hammer. Zunächst geht es von einer Alm über einen felsigen Pfad ewig bergan. Bei einer Verschnaufpause stellte ich dann fest, dass es bis zum nächsten VP noch ca 600 m sind. Dann verlässt man den Wald, denkt man sei da und sieht diese Wand! Ich war ca um 9 Uhr oben und die Sonne brannte schon unerträglich. Alle 10 Schritte musste ich kurz stehen bleiben, Puls und Schweißproduktion erreichten maximale Leistungswerte. Mein Mantra war etwa: Nimm dir Zeit, jeder Berg ist irgendwann zu Ende.

15 Hoerndlwand VP

Oben auf der Hochebene gab es diesen Kontrollpunkt. Die Betreuer haben die gesamte Ausrüstung inklusive Kanister mit Wasser und die gesamte angebotene Verpflegung die Wand hochgeschleppt. Meine wenigen Worte, die ich dort fand, drückten die Bewunderung für die Betreuer aus. Die großartigen Jungs und Mädchen haben all das Zeug gestern Abend hochgebracht: „Dann steht die Sonne nicht im Berg und ohne 100km Anlauf sei der Aufstieg gar nicht so schlimm“, meinten sie - meine Leistung anerkennend. Puh, klingt logisch, aber trotzdem nicht nachvollziehbar, denn die Höhenmeter auf einer steilen rutschigen Piste bleiben. Unglaublicher Einsatz der Supporter!

Wo es steil hoch geht, geht es oft auf der anderen Seite steil wieder runter und der folgende Abstieg war der zweitschlimmste der Strecke. Über einen schmalen Weg, bei dem sich grobe Felsblöcke mit rutschigem Geröll abwechselten, ging es schnell bergab. Das war die Stelle, an der mich die 100km-Spitze überholte. Und wie! Sie hüpfen nur so bergab, wo ich manchmal über einen einzigen Schritt nachdenken musste. Obwohl Sicherheit mein oberstes Gebot war, rutschte ich in einer sehr steilen Passage einmal aus und landete unsanft auf meinem Hosenboden. Zum Glück war nichts passiert. Bei dem gleichen Downhill musste Michael Bohm bei seinem Sturz sein Rennen beenden. Da hatte ich Glück gehabt.

16 Almwiese

Vom Rest des Rennens gibt es kaum mehr Bilder, weil der Tunnel immer enger wurde. Dieses entstand um die Mittagszeit und zeigt eine wunderbare Wiese, die man runterlief. Nicht zu steil, gepflegte Wege, angenehme Temperaturen – einfach nur schön. Dennoch nahm meine Laufgeschwindigkeit kontinuierlich ab. Zwei Zehennägel schmerzten etwas und nahmen die Freude beim Bergablaufen. Ansonsten das übliche: Schwitzen, hoher Puls und Kraftlosigkeit.

Bei KM 120 kurz nach dem VP in Kohlstadt kam noch so ein steiler Berg, als es vermutlich eine Schiwiese hochging: Sehr steil, mitten in der Sonne. Wieder musste ich alle 10 Schritte eine Pause machen und kam kaum weiter. Oben angekommen machte ich mir schon Sorgen, ob ich das Zeitlimit schaffe, denn mittlerweile war ich um Stunden hinter dem Plan. Besonders an den sehr steilen und sehr technischen Stücken verlor ich sehr viel Zeit. Aber jetzt lief es wieder ganz gut und ich freute mich schon auf Egg, um Martina und weitere Vereinskollegen zu sehen.

17 InEggEgg war die berüchtigte Weiche, aber schon im Vorfeld habe ich mir überlegt, dass es keine Diskussion geben wird. Ich war etwa gegen 17:30 Uhr da und hatte 1,5 Stunden Vorsprung vor dem Zeitlimit.

Dieses gilt für beide Wettkämpfe, was m.E. nicht besonders sinnvoll ist, da die 100km-Läufer deutlich mehr Reserven haben und für die restlichen 20km im Durchschnitt vermutlich 1 Stunde schneller sind. Für mich war klar, dass es eng wird, ich aber eine gute Chance habe.

Also nur kurze Pause und weiter.

Der Aufstieg zum Hochfelln bedeuteten auf 6km ca 900 Höhenmeter bergauf. Erstaunlicher Weise war der Weg überwiegend ganz gut zu in Nordic Walking-Technik zu marschieren und so erreichte ich deutlich früher als befürchtet den Gipfel, wo mit Michaela Kirchner und Stephan Finster mich zwei Vereinskollegen erwarteten. Irgendwie ist es schön, wenn man weiß, dass man an den Versorgungsstellen von netten Bekannten erwartet wird.

Der Abstieg war an Gruseligkeit nicht zu überbieten. Dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt, der Weg führt über „normale Wanderwege“, so fragte ich mich nun, was hier normal sei! Es ging nicht nur brutal steil bergab, sondern zusätzlich zu den üblichen großen Felsenbrocken und Wurzeln spannten sich in Kniehöhe Äste über den Weg. Im Ziel sagte man mir, es sei ganz einfach, man könne sich doch wunderbar an den Ästen festhalten. Das stimmt eigentlich, aber auf die Idee, die Stöcke wegzulegen, bin ich in dem Moment leider nicht gekommen.

Doch auch dieses Stück war irgendwann zu Ende und nun folgten noch die letzten 13 Kilometer, tendenziell bergab mit einem kleinen Anstieg von ca 200 Höhenmetern. Das Problem kam jetzt allerdings von oben. Es donnerte in der Ferne, aber ich traute der Sache nicht und lief etwas schneller über den Grad, der unter normalen Umständen einem tolle Aussichten mit viel Glücksgefühlen beschert. Heute und mir aber nicht. Das Gewitter kam immer näher, es blitze über einem, der Donner grollte erschreckend laut und zu regnen fing es jetzt auch noch an. Und ich war ganz alleine unterwegs auf einer Almwiese. Nach dem Motto „Angst macht schnell“ konnte ich, nachdem ich meine Regenjacke und die Stirnlampe angezogen hatte, zwei schnelle Kilometer einlegen und erreichte den letzten Versorgungspunkt. Nun wollte ich erst einmal das Gewitter abwarten. Es waren ja nur noch 11 km und ich hatte noch über 3 Stunden Zeit. Eine kurze Diskussion, ob es wegen des Gewitters und der Hitze eventuell eine Kulanzregelung geben könnte und der Cutoff wohl etwas verschoben wird, ließen mich dann doch sofort aufbrechen. Ich wusste ja nicht, was noch kommt, aber „einfach“ ist nach 150 km nichts mehr. Nach der Trockenheit und dem plötzlichen, vielen Regen war die Strecke nicht nur nass, sondern nun auch unangenehm rutschig. Dafür war zunächst die Markierung mit Leuchtreflektoren perfekt. Meist sah man gleich mehrere Markierungen. Doch da fast alles ein Ende hat, so stoppte auch dieser Luxus etwas zu früh. Möglicherweise waren die Streifen ausgegangen und man wechselte zu Plan B, der Markierung mit Mehl. Das war wahrscheinlich für viele, die früher, also im Trockenen und Hellen hier durchliefen super, aber nicht mehr für mich. Meine Wurmnavigation auf der Uhr, die übrigens seit Stunden regelmäßig „Batterie schwach“ anzeigte, war ebenfalls nicht eindeutig und so musste ich einmal auf dem Handy mit Kartennavigation die Strecke kontrollieren. Aus „einmal“ wurde ständig, denn auf gar keinem Fall wollte ich mich jetzt noch verlaufen, wo ich ein Finish um 23:45 Uhr prognostizierte.

18 Ziel

So kam es dann etwa auch und mit einem sicheren Puffer zum Zeitlimit erreichte ich das Ziel in der Eishalle von Ruhpolding. Kurz hinter mir erreichte auch Willi das erlösende Ziel.

Das ich das Zeitlimit so ausreizen würde, hätte ich nie gedacht, aber die Wärme hat enorm viel Energie gezogen. Unterwegs habe ich keinen „Brunnen“ ausgelassen, ohne dort meine Arme und den Kopf zu kühlen, habe unglaubliche Mengen getrunken und Salztabletten geschluckt. Gegessen habe ich eher weniger, an den VPs ein wenig und unterwegs dem Iso-Getränk vertraut.

Insgesamt musste ich wie noch nie um ein Finish kämpfen. Der Weg zum Ziel war die ganze Zeit über ein schmaler Grat und ich musste über die Gesamtzeit sehr achtsam sein. Ich bin wirklich froh, es geschafft zu haben. Der Zehnte von elf Platzierten zu sein, bedeutet zwar der vorletzte Platz, aber die anderen 36 Gestarteten, die gar nicht ins 100-Meilen-Ziel gekommen sind, deuten an, dass es an diesem Tag alles andere als einfach war. Übrigens: Das Finisher-T-Shirt habe ich gleich am übernächsten Tag angezogen und werde es natürlich ganz nach oben auf den Stapel legen.

19 Sonntag

Am Sonntag gab es noch die schöne Siegerehrung und anschließend gingen wir noch in das berühmte Windbeutel-Restaurant von Ruhpolding, wo wir das Wochenende gemütlich ausklingen ließen.

Dabei wurden ein paar lustige und abenteuerliche Geschichten ausgetauscht. Letztendlich hat es wieder einmal allen Läufern und Betreuern Spaß gemacht. Und mal sehen, ob die, die nun mit den Chiemgauer Alpen eine Rechnung offen haben, im nächsten Jahr wiederkommen, um sie zu begleichen.

Der langjährige, scheidende Organisator Gi Schneider hat zumindest den Staffelstab an ein neues Organisationsteam weitergereicht, welches sich bei der Siegerehrung kurz vorstellte und einen guten Eindruck hinterließ. Also heißt es wahrscheinlich: Fortsetzung folgt!

Weitere Bilder, Berichte, Ergebnisse findet man auf der Veranstalterseite: https://www.chiemgauer100.de/

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