Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Am vergangenen Wochenende lud Präsident Christian Mohr zur Klausurtagung nach Hamburg ein. Nicht nur das komplette Präsidium folgte dem Aufruf auch einige Mitglieder nutzten das Wochenende zum Hamburg-Kurztrip. Zunächst wurde sich in großer Runde bei Kaffee und Kuchen sowie beim Abendessen über aktuelles ausgetauscht. Beeindruckend wie vertraut der Umgang untereinander doch ist.

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Grosse Runde beim Abendessen am Freitag.

Bereits am Freitag begannen wir nach dem Abendessen mit dem geschäftlichen Teil. Die Agenda war umfangreich und diese galt es bis Samstagmittag abzuarbeiten. Ebenfalls eingeladen war unser Mitglied Klaus Haake. Klaus hatte bereits im Vorfeld seine Bereitschaft zur Mitarbeit im Präsidium signalisiert und brachte sich gleich mit viel Sachverstand in die Tagung mit ein. Ausgiebig diskutierten wir über die Neuaufstellung des Präsidiums. Michaela Kirchner (Vizepräsidentin) und Alexander Lauterbach (Rechtswart) werden sich bei der Mitgliederversammlung in Marburg (29.02.2020) nicht wieder zur Wahl stellen und aus dem Präsidium ausscheiden. Des Weiteren wird sich Christian nicht mehr als Präsident zur Wahl stellen.

Bild2Sehr erfreulich ist, dass Klaus für die Wahl des neuen Präsidenten kandidieren wird. Wir sind überzeugt, dass Klaus mit seiner sportlichen Vita und seiner Fachkompetenz eine große Bereicherung für das Präsidium ist und mit ihm die weitere positive Entwicklung des Vereins fortgesetzt wird. (Dies gilt natürlich vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder). Über die weiteren Gesprächsinhalte werden wir die Mitglieder mit dem nächsten Newsletter sowie auf der Mitgliederversammlung informieren.

Bild rechts: Kurz vorm Start zur 30 Kilometerrunde herrscht gute Laune, denn ...

Kein Treffen ohne gemeinsamen Lauf: Traditionell laden wir nach der Tagung auch die Mitglieder aus der Region zum gemeinsamen Lauf und Abendessen ein. Einige reisten dafür auch von weit her an. Christian zeigte der 13köpfigen Laufgruppe auf einer 30 Kilometer Runde sein Laufrevier.

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... es hatte rechtzeitig zu regnen aufgehört. Christian zeigt wo's lang geht.

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Anfangs blieb die Gruppe noch zusammen. Volker Greis, Christian und Helmut Schöne (von links) führen die Gruppe an.

Der erste Teil der Strecke führte überwiegend auf Deichstraßen durch die Vier- und Marschlande im Osten Hamburgs. Wir Ultraläufer benötigen auf so einer kleinen Runde ja eigentlich keine Verpflegung.

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Läuferbuffet bei Kilometer 18: Bei der Auswahl sagte kaum einer nein.

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Katrin Tüg-Hilbert und Alexander Lauterbach hatten nach der Pause immer noch Lust zu laufen.

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Bild links: Da waren die Schuhe noch sauber ...

Dennoch freuten sich alle Läufer über den aufgebauten Verpflegungsstand nach ca. 18 Kilometern unserer "Engel" Anke Siemers, Cathrin Haake und Martina Stumpf-Irrgang. Gut gestärkt ging es dann für den Schluss durch das Naturschutzgebiet "Boberger Niederung".

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Guido und Evi Piehlmeier sowie Katrin haben sichtlich Spaß. Kein Wunder bei der herrlichen Landschaft.

Vielen Dank an alle Teilnehmer für dieses tolle und motivierende Wochenende. 

Text: Christian Mohr, Bilder Michael Irrgang, Martina Stumpf-Irrgang, 12.01.2020

 

Anfang des Jahres habe ich kaum geahnt, dass 2019 mein „Frankreichjahr“ werden würde. Nach dem CCC im August und dem Festival des Templiers (Link zum Bericht) hatte ich bereits im Frühjahr für den „La SaintéLyon“ gemeldet. Hierbei handelt es sich um einen Ultra Trail, der jedes Jahr Ende November nachts von Sainte Étienne nach Lyon führt. Dieser bei uns kaum bekannte Lauf stellt einige Superlative auf:

  • Es handelt sich m.W. nach um den drittgrößten Ultra Trail in Frankreich (nach UTMB und Festival des Templiers) mit bis zu 7.500 Starten auf der Hauptstrecke. Zzgl. etwa noch einmal so vielen Läufern über 44, 23 und 12 Kilometer sowie diversen Staffeln auf der langen Strecke. Neu dazu ist in diesem Jahr der LyonSaintéLyon mit 152 km gekommen.
  • Es ist einer der ältesten mir bekannten Ultraläufe und wurde dieses Jahr zum 66.(!) Mal durchgeführt.
  • Es ist der längste Crosslauf, an dem ich je teilgenommen habe. 😊

Als bekennender Nachtläufer faszinierten mich von Anfang die Bilder von unendlichen Läuferketten mit Stirnlampen. Vom Orientierungslaufen kannte ich entsprechende Bilder von Staffelwettbewerben in Skandinavien, aber was ich bei diesem Lauf „geboten“ bekam, übertraf alles.

Ich reise beruflich viel und hatte im Frühjahr noch eine Menge Meilen, mit dem ich mir für das Wochenende einen Flug nach Lyon gönnte. Ich kam am frühen Nachmittag in der Metropole an der Rhône an und begab mich zur Halle Tony Garnier, einem Veranstaltungszentrum, das neben dem Ziel auch eine umfangreiche Ultra Trail Messe beherbergte. Ich wollte gerne noch etwas von der Region bei Licht sehen und fuhr deshalb nach Empfang der Startnummer mit einem der bereit gestellten Busse zum Start nach St. Étienne, etwa eine Stunde entfernt. Dort erwarte uns Läufer wie auch schon in Lyon eine Leibesvisitation und Kontrolle des Gepäcks, ein inzwischen in Frankreich verbreitetes Prozedere bei großen Menschenansammlungen. In einer Messehalle suchte man sich ein Plätzchen um die Zeit bis zum Start (es war jetzt noch gut 7 Stunden) zu überbrücken. 

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Eine Halle voller Läufer …

Nach der Pastaparty versuchten die meisten Läufer noch etwas zu schlafen oder wenigstens zu ruhen. Dies fiel aber zumindest mir aufgrund des hohen Geräuschpegels sehr schwer. Als ich dann gegen 22.30 Uhr mein Gepäck für den Rücktransport abgab (tolle Logistik!), war ich schon recht müde, da seit 7.00 Uhr auf den Beinen.

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Abgabe des Gepäcks (hier nur eine Hälfte der Gepäck-LKWs)

Gestartet wurde ab 23.30 Uhr im 10 Minuten Rhythmus, leider war ich erst in der 4. Welle um 0.00 Uhr dabei. Nach mir gab es dann noch drei weitere Wellen. Für uns Läufer waren die ersten drei Kilometer auf Stadtautobahnen und Ausfallstraßen gesperrt, alle Kreuzungen waren zum Leidwesen der Nachtschwärmer gesperrt. Mit dem Verlassen der Straßen bei Kilometer 3 setzte dann auch pünktlich der für die Nacht vorausgesagte Regen ein. Die Wettervorhersage war sehr eindeutig, es wurde eine der regenreichsten Nächte meines Lebens. Gab es anfangs noch das eine oder andere Dorf mit begeisterten und anfeuernden Zuschauern, ging es bald in die „Montagne Lyonaise“, die Lyoner Berge mit Höhen zwischen 300 und 800 Metern und aus Straßen wurde Wege und Pfade.

Durch den starken und unaufhörlichen Regen und dank tausenden Läufern vor mir wurden aus Wegen und Pfaden Schlammpisten. An den zahlreichen An- und Abstiegen wurde die dünnen Erdschichten vom darunter liegenden Fels weggespült und quälten sich als Schlammlawinen die Abhänge hinab. Beim ersten Verpflegungspunkt bei ca. Kilometer 18 glich der Lauf eher einem SwimmRun als einem Ultralauf. Es fiel mir recht schwer, das Verpflegungszelt und die Wärme zu verlassen und wieder hinaus in den Regen zu starten, wusste ich doch auch, dass nun der längste Anstieg der insgesamt weit über 2000 Hm auf mich wartete. Eine schöne Abwechslung waren alle paar Kilometer große Feuer, die an den Feldern brannten und wo (oft im „Nichts“) Partys gefeiert wurden und zusätzlich Motivation und Trost von den Zuschauern, die sich dort versammelt hatten, gespendet wurde.

Die folgenden Stunden waren mit das schwierigste, was ich je gelaufen bin: Schlamm, steile Anstiege und technisch schwierige Downhills, dazwischen immer wieder Läufer, die mit diesen Schwierigkeiten und dem Schlaf zu kämpfen hatten, so dass man nur schlecht in einen Laufrhythmus kam. An den Verpflegungspunkten blieb ich nur kurz, wurde es durch die Nässe doch nun auch ziemlich kalt. Gegen halb acht dämmerste es so langsam und man musste sich nun nicht permanent auf den Lichtkegel der eigenen Stirnlampe konzentrieren. Für ein paar Kilometer konnte ich plötzlich auch wieder recht frei laufen und ich sah mein Zeitziel (zwischen 10 und 11 Stunden) in Reichweite. Doch zu früh gefreut. Zwar gab es keine langen Anstiege mehr, doch dafür ein permanentes Auf und Ab durch Felder und Wälder. Einzelne Abschnitte waren nicht mehr begehbar, teilweise schlitterte man die Abhänge hinab.

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An Laufen war hier nicht zu denken …

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Die Ärmste vor mir hatte sich erst zwei km vorher komplett umgezogen …

Nur gut, dass ich trotz Schlafmangel jederzeit konzentriert und hellwach war und weder fiel, noch stürzte. Lyons Stadtzentrum schon im Blick folgte nun noch eine fiese Schleife, natürlich wieder durch stark verschlammte Abschnitte. Aber nach gut 11,5 Stunden ging es die letzten Höhenmeter über Treppen hinab zur Rhône. Hier konnte ich endlich noch ‚mal auf den letzten zwei Kilometern aufdrehen und nach knapp 12 Stunden ins Ziel innerhalb der Halle Tony Garnier laufen.

 

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Dank Geländer schaffte es dann doch jeder die ca. 100 Hm hinunter zur Rhône 😊

SL6Hier gab es dann Duschen, das eigene Gepäck und auch etwas zu Essen. Für letzteres nahm ich mir wie schon die ganzen letzten Stundenkeine Zeit, ich musste ja noch meinen Flieger erreichen. Im Flugzeug bekam ich dann wenigstens ein paar Minuten Schlaf bevor ich nach ca. 40 Stunden auf den Beinen wieder zuhause ankam. Und dort hatte ich dann auch endlich wieder Appetit.

Fazit: Eine interessante Strecke, ein toller Nachtlauf und eine spannende Herausforderung. Aber bedingt durch den Regen und dem damit verbundenen Schlamm (geschätzt ca. zwei Drittel der Strecke) muss ich mir das nicht noch einmal antun. 😉

Text und Fotos: Jens Kruse, 28.12.2019

 

 

BBQ LogoWer macht mit beim BBQU 2020?

Der "Bonner Brücken Qualitäts Ultra" findet am 15.2.2020 erstmalig statt, vielleicht sogar einmalig.

Die Online-Anmeldung ist geschlossen. Eine Anmeldung ist noch in begrenztem Umfang vor Ort möglich.

Die Startnummern wurden vergeben! Die Nummern 1 bis 14 sind für die Teilnehmer des Trainingslagers reserviert, die Nummern ab 15 für die Wettkampfläufer und ab Nr 100 folgenden die Gastläufer. Die Startnummern wurden noch einmal geändert, bleiben aber jetzt so.

 

Startnr Wettkampf-Läufer Verein
1 Fabian Benz LG Ultralauf
2 Miriam Kudermann LG Ultralauf
3 Hans-Dieter Jancker LG Ultralauf
4 Mike Hausdorf LG Mauerweg Berlin e.V.
5 Susanne Gölz LG Ultralauf
6 Martin Steinmeister LG Heimerzheim
7 Klaus Haake LG Ultralauf
8 Peter Flock Lauffeuer Fröttstädt
9 Betty Mecking Running Team Grafenberg
10 Michael Bohm LG Ultralauf
11 Sebastian Kahl  
12 Ralf Giese Lauffeuer Fröttstädt
13 Katrin Gottschalk LG Ultralauf
14 Bernhard Pfeifer  
15 Dirk Stangneth Adler-Langlauf Bottrop
16 Yvonne Kohler  
17 Nicole Riedling  
18 Bernd Mohr  
19 Rainer Wachsmann LSF Münster
20 DESIREE SAUREN BIRKESDORFER TV
21 Monika Lux  
22 KLaus Jakobus Fun Runner VfLl Gladbeck
23 Manfred Steckel TriathlonSteckelCologne
24 Jasmin Schmerfeld  
25 Dunja Plesnik TuS Breckerfeld
26 Carina Jochum Selbstläufer SV Altenahr
27 Rainer Grossmann TV Haibach
28 Sizzo Stroh SSF Bonn Triathlon
29 Thomas Dogen LoComMedienAkademie Bonn
30 Simone Durry TG Neuss
31 Christoph Susek  
32 Rebekka Klinken  
33 Mario Luther LG Ultralauf
34 Andreas Häußler LG Ultralauf
35 Carmen Tautges LG Ultralauf
36 Kerstin Conrad LG Ultralauf
37 Thorsten Klenke LG Ultralauf
38 Dieter Brendemühl LG-Ultralauf
39 Sascha Nebling LG Ultralauf
40 Matthias Kröling LG Ultralauf
41 Stefan Henscheid LG Ultralauf
42 Friedhelm Hofmann Hunsrück-Marathon e.V.
43 Roland Riedel LG Westerwald
44 Sigrid Hoffmann LG Westerwald
45 Norbert Hoffmann LG Westerwald
46 Eule Frings Selbstläufer SV Altenahr
47 Stefan Gartz LG Ultralauf
48 Florian Hohenwarter  
49 Michael Schmidt Lg Muli
50 Eva Sicken Selbstläufer SV Altenahr
Startnr Gastläufer Verein Medaille
101 Kurt Uhlhorn Eile mit Weile , jeder Schritt zählt ja
102 Nora Karnowski LG Ultralauf ja
103 Imke Nebling   ja
104 Dina Böhm LG Ultralauf ja
105 Nikolas Hochheimer   nein
106 Eileen Reppert   nein
107 Irmgard Schulz TEAM WIKI ja
108 Jürgen Hahm Selbstläufer SV Altenahr ja
109 Jens Krug   nein

Stand 13.02.2020, Logo: Michael Irrgang

Du hast dir für das nächste Jahr viel vorgenommen? Du willst in Störitz bei der 100km DM gut performen, Pfingsten an der Ruhr entlang laufen, bei einem 100-Meilenlauf überzeugen oder möchtest den Spartathlon finishen? Dann könnte ein Belastungswochenende Mitte Februar ein guter Auftakt in die Wettkampfsaison sein!

TL Bonn Logo

Die LG Ultralauf bietet Mitte Februar ein Trainingslager an, welches sich in erster Linie an fortgeschrittene Ultraläufer richtet, die eher auf der Straße unterwegs sind. Eine Mitgliedschaft bei der LG Ultralauf macht die Teilnahme etwas preiswerter, ist aber nicht erforderlich. 6 Wochen vor der 100km DM ist es ein guter Termin für ein wohl dosiertes Belastungswochenende mit einem integrierten 60km-Lauf. Wer später im Jahr Großes vorhat und im Winter ein solides Grundlagentraining hinter sich gebracht hat, kann auf der Bonner Brückenrunde seine Frühform testen und alternativ sogar ca 75 km laufen.

Diese Veranstaltung ist das erste "richtige" Trainingslager, bei dem viel gelaufen wird und nur wenige flankierende Vorträge das Programm abrunden. Die üblichen LGU-Trainingslager, heißen ab sofort "Laufseminare". Hier gibt es im April ein schönes Angebot für Trailläufer.

Dieses Trainingslager hat den Namen "Spartathlon", weil es viele Informationen zu dieser besoderen Veranstaltung und einen Trainingsplan für den diesjährigen Spartathlon gibt. Die Finisherquote bei diesem legendären Lauf in Griechenland liegt insgesamt bei 50% und bei den Erststartern sogar nur bei 30%! Das muss nicht so sein, denn eine solide Vorbereitung und eine kluge Rennstrategie können die Finish-Wahrscheinlichkeit signifikant erhöhen. Wir erklären, wie es geht und begleiten dich bei deiner Vorbereitung!

Im September 2020 gibt es aber nicht nur den Spartathlon, sondern auch die EM über 24h und die WM über 100km. Diese ist für viele attraktiv, weil jeder im offenen Lauf oder an der Seniorenweltmeisterschaft teilnehmen kann und die WM in Winschoten (NL) stattfindet.

An dem Wochenende in Bonn planen wir daher, neben 3 Laufeinheiten einen Vortrag über den Mythos Spartathlon, in dem alles Wissenswerte rund um den Lauf erläutert wird, von der Qualifikation, Anmeldung, Organisation vor Ort bis zum Wettkampf. Ein weiterer Vortrag handelt von der Vorbereitung für diesen Lauf, der bezüglich Länge, Dauer, Profil, Versorgung und der  Hitze schon einige Besonderheiten aufweist. Fabian Benz, Spartathlon-Finisher und LGU-Trainer wird vom Trainingsaufbau berichten und einen Plan zur Vorbereitung vorschlagen mit spezifischen Trainingsschwerpunkten und verschiedenen Trainingswettkämpfen.

Aufgrund der Interessen der Teilnehmer wird das 100km-Training zur Vorbereitung auf die WM ebenfalls intensiv besprochen. In einem Einführungsvortrag gibt es ein paar Grundregeln, wie man sich über Monate oder sogar Jahre auf einen Laufhöhepunkt vorbereitet und welche Bausteine es zu kombinieren gilt.

Ein ganz wichtiges Trainingselement sind die Belastungsblöcke, d.h. zwei bis 5 Tage hintereinander länger laufen. Z.B. in Form eines Mehrtageslaufes oder eines Trainingslagers. Das Trainingslager in Bonn stellt so ein Belastungsblock dar.

Spartathlon Bild

Das Trainingslager ist daher nicht nur für Spartathloninteressierter interessant, sondern für alle, die sich auf ganz lange Wettkampfstrecken gut vorbereiten wollen. 

Und da gibt es sicher auch die Teilnehmer des Trainingslagers, die einfach nur Lust haben, mit uns ein schönes Wochenende mit vielen Lauf-Kilometern zu verbringen. Auch diese sind herzlichen willkommen. Die Strecke in Bonn eignet sich erfahrungsgemäß auch im Februar wunderbar für lange Läufe.

Geplantes Programm:

Freitag nachmittag gibt es extensive Wiederholungsläufe; flach auf Asphalt; abends Vorträge zum Training und Spartathlon

Samstag: Teilnahme am BBQU, einen Wettkampf über 60km (ideal für die Teilnehmer der 100km DM) oder über 75km (ideal für 24h-Läufer oder Spartathlon-Aspiranten) oder auch kürzer; flach auf Asphalt. Eine zusätzliche Anmeldung zu dem Wettkampf ist nicht erforderlich. Abends Vortrag: Training Spartathlon (Fabian Benz) und Training 100km (Michael Irrgang)

Sonntag: gemütliches Auslaufen im Siebengebirge, mit ein paar Höhenmetern, aber easy; danach ein spätes Frühstück.

In Summe ist das Sportprogramm schon anspruchsvoll - keine Frage. Allerdings läuft am Freitag jeder sein Tempo, am Samstag kann man auch kürzer laufen und am Sonntag bilden wir 2 Leistungsgruppen, so dass praktisch jeder teilnehmen kann, der aktuell einen Marathon laufen kann.

Die genaue Agenda befindet sich hier.

Unterkunft und Versorgung:

Untergebracht sind wir im Hotel Garten in Bonn Beuel. Das Hotel liegt nahe am Bahnhof Beuel, ca 2 km vom Startpunkt des Wettkampfes entfernt und ebenfalls fußläufig am Ausläufer des Siebengebirges. Wir bieten den Teilnehmern Halbpension, also am Freitag und Samstag Abendessen und am Samstag und Sonntag Frühstück.

Wenn wir bis Mitte Januar eine Mindestzahl von Übernachtungen haben, so nimmt das Hotel keine weiteren Gäste auf und wir haben es exklusiv für uns. Das hätte den Vorteil, dass wir das Frühstück um 2 Stunden nach hinten verschieben können, was wir bereits so geplant haben!

Kosten:

Wir haben einige Einzelzimmer und viele Doppelzimmer, ggf. sogar Dreibettzimmer. Der Grundpreis für das gesamte Wochenende, inklusive des Wettkampfes, beträgt im Einzelzimmer 230 Euro und im Doppelzimmer 195 Euro. Der Grundpreis gilt für Mitglieder LG Ultralauf und der DUV sowie Partnern von Läufern. Einen Preisnachlass von 30 Euro erhalten die Mitglieder der LGU Trainingsgruppe und einen Zuschlag von 20 Euro zahlen die Teilnehmer des Trainingslagers, die weder bei der LG Ultralauf noch bei der DUV Mitglied sind.

Sonderwünsche:

Sind denkbar, bitte nachfragen.

Teilnehmerbegrenzung:

Im Hotel haben etwa 30 Personen Platz, was die Obergrenze für Läufer plus Betreuer ist.

Sonstiges:

Etwa drei Wochen vor der Veranstaltung gibt es einen kleinen Trainingsplan, wie man sich für das Wochenende gut vorbereitet, damit insbesondere die Wiederholungsläufe nicht schief gehen und ein maximaler Nutzen entsteht. Nach dem Wochenende unbedingt eine Regenerationswoche einplanen. 

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme und sind schon unglaublich auf das Wochenende gespannt. 

Text und Bilder: Michael Irrgang, 09.1.2020

Der Lauf ist mittlerweile Geschichte.

Einen Bericht dazu findest du hier: Link

BBQU steht für "Bonner Brücken Qualitäts Ultra" und ist der Name eines Ultralaufwettkampfes am Samstag, 15. Februar 2020 in Bonn. Gelaufen wird auf der bekannten und beliebten Bonner Brückenrunde, die etwa 15 km lang ist.

BBQU Logo

Du kannst gerne so viele Runde laufen, wie du möchtest. Als Wettkampf gibt es eine Wertung für 4 und 5 Runden, als Gastläufer läufst du 1 oder 2 Runden. 

Zur Vorbereitung der 100km DM 6 Wochen später bieten sich 60km im geplanten Wettkampftempo an, wer im Frühjahr länger laufen möchte, kann auch 5 Runden laufen. Wie viele Rundenn du laufen möchtest, kannst du jederzeit selbst entscheiden. Du bekommst als 60km- und 75km-Finisher einen Eintrag in die DUV-Datenbank. Wenn du mindestens 1 Runde läufst erhälst du als Wettkampfläufer eine Urkunde und Erinnerungsmedaille für diese möglicherweise einmalige Veranstaltung und als Gastläufer erhälst du eine Urkunde und auf Wunsch und Verfügbarkeit eine Medaille.

Aus unserer Sicht entspricht das Konzept eher einem Trainingslauf als einem Wettkampf. Die Strecke ist nicht vermessen und Pokale für die Sieger gibt es auch nicht. Dafür versuchen wir möglichst umweltbewusst zu handeln, so wird es Mehrwegbecher und wiederverwendbare Startnummern geben und wir versuchen so wenig Müll wie möglich zu erzeugen. Die Laufverpflegung wird ausreichend und gesund sein.

An dem Wochenende findet unser Spartathlon-Trainingslager statt, in dem der Lauf eingebettet ist. Wer also von Freitag bis Sonntag Zeit hätte, schon fortgeschritten ist und Lust auf ein Laufwochenende hat, sollte sich einmal die Ausschreibung des Trainingslagers durchlesen. 

Ausschreibung BBQU

Datum: Samstag, 15. Februar 2020
Ort und Strecke: Die Laufstrecke führt über den Fußweg entlang des Rheins sowie über die Nord- und Südbrücke in Bonn und ist etwas weniger als 15 km lang. Sie ist nicht amtlich vermessen und nicht bestenlistentauglich. Sie ist verkehrsfrei allerdings ist auf Spaziergänger, Läufer und Radfahrer zu achten.
Wettkampfbüro: Versorungspunkt Rheinaustraße unterhalb vom Restaurant Canal Grande
Veranstalter: Laufgemeinschaft Ultralauf e.V., Am Beckerkamp 33, 21031 Hamburg
Ansprechpartner: Michael Irrgang, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Rundenzählung: Die Rundenzählung erfolgt durch die Teilnehmer. Die Gesamtzeit wird manuell durch den Veranstalter gemessen.
Ausgabe der Startnummern: Die Startnummern werden im Versorgungszelt (VP) ausgegeben: Samstag: 8:30 bis 9:00 Uhr
Gastläufer können bis 15 Uhr nachmelden und starten.
Startzeit: Der Start ist für die Wettkampfläufer um 9 Uhr.
Die Gastläufer können im Zeitraum von 9 Uhr bis 15 Uhr jederzeit nach Absprache starten, allerdings dürfen gleichzeitig höchtens 10 Gastläufer auf der Strecke sein.
Zeitlimit: Um 15:30 Uhr muss die letzte Runde gestartet sein.
Das Zeitlimit beträgt für alle Läufer ca 8 Stunden, also 17 Uhr.
Verpflegung: Es gibt an der Laufstrecke zwei Versorgungspunkte. An dem Hauptversorungspunkt gibt es kalte und warme Getränke sowie einige gesunde Speisen, am kleinen VP auf der anderen Rheinseite gibt es kalte Getränke und eine kleine Auswahl an Speisen. Eigenverpflegung ist möglich. 
Sanitäranlagen: Toiletten und Duschen befinden sich an der Laufstrecke in der Nähe vom großen VP.
Zelten / Übernachtung: Das Übernachten an der Laufstrecke ist nicht möglich. Eine Teilnahme am Trainingslager ist eine Option.
Anmeldung: Die Anmeldung über unsere Homepage ist geschlossen. Ab sofort sind nur noch Nachmeldungen vor Ort möglich. Der Teilnahmebeitrag ist innerhalb einer Woche ab dem Zeitpunkt der Anmeldung zu überweisen. Das Konto wird bei der Bestätigungsmail mitgeteilt.
Erst wenn der Teilnahmebeitrag auf dem Konto des Veranstalters eingegangen ist, erfolgt die Aufnahme des Namens in der Starterliste auf unserer Homepage.
Eine Anmeldung wird nur entgegengenommen, solange das Teilnehmerlimit nicht erreicht ist. Anschließend wird eine Warteliste geführt.
Ummeldung: Eine Übertragung auf eine andere Person ist bis zum Meldeschluss kostenlos per Email möglich. 
Rücktritt: Falls jemand nicht starten kann und eine Übertragung nicht möglich ist, würden wir uns über eine Absage freuen. Das Startgeld können wir leider nicht zurückerstatten
Teilnahmebeitrag Wettkampf 20 Euro für Mitglieder der LG Ultralauf
25 Euro für Nicht-Mitglieder
30 Euro für alle Nachmelder vor Ort
Teilnehmerlimit: 50 Starter
Teilnahmebeitrag Gastläufer 10 Euro ohne Medaille
15 Euro mit Medaille, soweit verfügbar 
Teilnehmerlimit: gleichzeitig 10 Starter
Startberechtigung: Für den Wettkampf ist jedermann startberechtigt, der im Jahr 2000 oder früher geboren ist. 
Gastläufer müssen mindestens 14 Jahre alt sein.
Regeln: Regelverstöße werden nach Ermessen des Veranstalters mit einer Verwarnung oder Disqualifikation geahndet. Dazu zählen insbesondere unsportliches Verhalten. Es gelten die üblichen Regeln, wie sie in der DLO und IWR beschrieben sind. Bei einer Disqualifikation müssen die Starter sofort ihre Startnummer abgeben und das Rennen beenden. Sie werden nicht in die Ergebnisliste aufgenommen und erhalten keine Medaille.
Wertungen und Preise Es gibt für die 60km- und 75km-Strecke jeweils eigene Ergebnislisten, die auch der DUV mitgeteilt werden und Eingang in die Statistik finden.
Alle Teilnehmer erhalten direkt nach Zieleinlauf eine Urkunde und eine Medaille. Auf der Urkunde stehen die gelaufene Strecke und die Zeit, sowie bei den Strecken 60km und 75km auch der Platz. 
Siegerehrung: Eine Siegerehrung ist aktuell nicht vorgesehen.
Haftungsausschluss: Die Teilnahme an der Laufveranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden jedweder Art. Jede Läuferin und jeder Läufer erklärt mit ihrer bzw. seiner Anmeldung zu der Veranstaltung, weder gegen den Veranstalter noch gegen seine Erfüllungsgehilfen Ansprüche wegen Verlustes, wegen Sach- und/oder Vermögensschäden sowie wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit jeglicher Art geltend zu machen, die der jeweiligen Läuferin bzw. dem jeweiligen Läufer durch die Teilnahme an der Veranstaltung entstehen kann, soweit weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Muss die Veranstaltung auf Grund behördlicher Weisung, höherer Gewalt oder sonstiger Vorkommnisse, die nicht im Entscheidungs- und Einflussbereich des Veranstalters liegen, abgesagt werden, ist der Veranstalter nicht zur Rückzahlung der geleisteten Teilnahmebeträge verpflichtet.
Foto- und Videoaufnahmen: Mit der Anmeldung erteilt jeder Teilnehmer sein Einverständnis zur Erstellung von Foto- und Videoaufnahmen während der Veranstaltung sowie zur unentgeltlichen und zeitlich unbegrenzten Verwendung der Aufnahmen durch die Veranstalter für redaktionelle und werbliche Zwecke.
Stand der Ausschreibung: 22.12.2019 Änderungen bleiben vorbehalten und werden auf der Homepage www.lg-ultralauf.de kommuniziert

 Text und Bild: Michael Irrgang, 22.12.2019

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