Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Platzierungen

Edda Bauer und Michael Bohm vertraten die Fahnen der LG Ultralauf beim 6-Tagelauf in Policoro/Italien. Dabei lief Edda in ihrer Altersklasse einen neuen fantastischen Weltrekord mit 516,718 km. Nachfolgend schildern die beiden ihre Eindrücke von dem Lauf:

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Edda Bauer:

Für mich war’s der beste aller meiner bisherigen 6-Tage-Läufe. Gute Organisation, herzliche Atmosphäre, komfortable Unterbringung, Essen (z.B. konnte man sich den frischen Salat selbst anmachen – Balsamico, feine Speiseöle und Gewürze standen zur Auswahl nach persönlichem Geschmack bereit) und Getränke einschließlich Bier gab’s im Restaurant an der Strecke – da konnte man gemütlich sitzen, Beine hochlegen und ein Pläuschchen halten. Z.B. seinem Kummer über die drückende Hitze Luft machen. Das erhörten die Götter und schickten prompt am Ende des 2. Tages ein kurzes aber heftiges Unwetter. Danach ging ein frischer Wind. Pech nur, wenn (wie in meinem Fall) die hinsichtlich Blasenbildung günstigsten Laufschuhe vorerst unbrauchbar weil triefend nass waren.

Und wie verblüfft war ich, als nach 429 km Organisator und weitere nette Menschen mich mit großer Deutschlandfahne begrüßten! Das war der alte auf dem IAU-Dokument nicht aktualisierte AK-Rekord. Somit kam ich ein zweites Mal (dann an der richtigen Stelle) in den Genuss. Pasquale denkt darüber nach, einen Lauf in kälterer Jahreszeit zu organisieren.

Herzliche Grüße aus Offenburg von Edda

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Michael Bohm:

Ein Abenteuer namens 6 Tage Lauf.
Vom 16-22.9.19 haben Edda Bauer und ich am Ultra Marathon Festival in Policoro in Italien teilgenommen.
Für mich war es das erste Mehrtages Nonstop Event.

Ich habe mich zu Beginn des Jahres entschieden einen 24h Lauf und einen 6 Tagelauf zu machen und mein Training auf den Sommer ausgerichtet. Vor dem Event hatte ich ca 3800km abgespult, im Schnitt 100km pro Woche in 2019. Die 24h Läufe waren auch erfolgreich mit 2 Mal 190/192km, so dass ich mich optimal vorbereitet fühlte.

Am Montag 15h war der Startschuss von 32 Läufern bei Temperaturen weit über 30grd.
Ich bin vorsichtig angegangen in de Hitze und habe erst ab 22Uhr bei angenehmeren Temperaturen das Tempo angezogen.

Der Dienstag verlief ähnlich mit Hitze tagsüber.
Ich habe meine Schlafpausen auf die Tag gelegt und versucht nacht möglichst viel auf der Strecke zu sein. Die ersten 48h liefen normal, ohne ein spezielles 6Tage Lauf Gefühl.

Nach der 2. Nacht fand ich mich von P5 auf P2 verbessert, was sicherlich der unterschiedlichen Schlafstrategie geschuldet war (ich habe noch keine Analyse der Splitzeiten der Läufer)

Am Ende es Dritten Tages fingen Probleme mit den Füssen an. Scheuerstellen und Blasen wuden versorgt aber ich wollte oder konnte meine Laufschuhe nicht mehr anzieht, da diese so schmerzten. Glücklicherweise hatte ich noch meine Barfussschuhe mit, die ich auf der Arbeit trage. Lederhalbschuhe nich recht unsportlich aussehen. Mit diesen habe ich die 2. Rennhälfte beendet. Ich hatte mittlerweise meine P5 zurückbekommen.

Unabhängig von der Schuhthematik begann nun auch die zweite Rennenphase, mental und körperlich.
Ich fühlte mich in einen Notfall Modus versetzt, in dem sich alles dem Ziel unterordnet die Position zu halten und die Kilometer zu sammeln. Alles Störungen, die nun auftraten mussten schnell behoben werde. Muskuläre Probleme durch den geänderten Laufstil mit den Barfussschuhen , weitere Blasen , Phasen der Energiearmut, Aussetzter im Wachsein.
Der Notfall Modus war erstaunlich gut. Es ist mindestens 2x vorgekommen, dass ich es nicht mehr geschafft habe , den Wecker zu stellen, da ich vorher in einem komatösen Schlaf viel. Jedes Mal bin ich allein Sub 2h erwacht (einmal davon war ich "sicher" 60h geschlafen zu haben und damit das Rennen vorbei ist) .

Die letzte Rennphase begann am Samstag früh 32h vor Rennende.
Ich hatte 1,5 h Pause gemacht mit Duschen und 1h Schlaf.
Ich war knapp auf P6 gefallen , wollte aber nicht mehr schlafen bis zum Ende.

Die letzte Phase war vom Positionskampf P5/P6 geprägt, der gleichzeitig AK P2/P3 bedeutete.
Ich konnte über den Tag seine Pausen nutzen um 8k Vorsprung zu bekommen, den es zu verwalten galt. Um mit der Energie zu haushalten bin ich in der letzten Nacht nur gegangen mit exakt 5km/h.
Um halb 6 morgens am letzten Tag, als ich dabei war meinen "Endspurt" zu planen und den 700k nahe zu kommen, verspürte ich einen plötzlichen starken Schmerz in Fuss aussen, als wäre eine Sehne umgesprungen. Die Behandlung dauerte ca 2h und ich musste verschiedene Fortbewegungsarten (Ministry of Silly Walks) ausprobieren . Letztendlich bin ich laufend und gehend ins Ziel gekommen.

672km in 144h Platz 5 gesamt, AK P2.
Wir haben Eddas Weltrekord der AK W75 bestaunt. Einem Landesrekord von Weißrussland (Platz 4) und mindestens 3 weitere AK National Rekorde.

Eine im Wortsinn phantastische Reise, die ich noch gar nicht verarbeitet habe.

Liebe Grüße Michael

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30.09.2019 Text: Edda Bauer, Michael Bohm Bilder: Edda Bauer, Michael Bohm, Rennveranstalter

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Von Lausanne nach Genf

Am 20. und 21. September 2019 fand die dritte Ausgabe des LG Trail statt. Die Haupstrecke über knapp 120km mit ca. 3600 HM startete am Sonnabend Morgen 02:00 Uhr von Lausanne. Als ich gegen 23 Uhr am Freitag eintraf, war gerade der Zieleinlauf des Urbantrail über 18km. Im Zeitrahmen des LG 120 gab es auch noch die halbe Strecke und Staffeln.

Startnummer abholen, umziehen und dann konnte ich im Stadion Pierre de Coubertin sogar noch eine halbe Stunde schlafen vor dem Start. Was für ein Luxus.

Start mit Fackeln und dann ging es erstmal 10 km entlang des Genfer Sees, erstaunlich, dass es in dieser dichtbesiedelten Region nicht nur Seeboulevards sondern streckenweise noch Ufertrails gibt. Nach 10km gings dann aber nach Norden entlang eines Flüsschens in die Ausläufer des Jura-Gebirges. Es war sternklar mit Halbmond und der Weg war bis zum Morgengrauen nicht besonders technisch. Bei Kilometer 39 konnte man einen Drop-Bag deponieren, so dass man auf Rat der Veranstalter mit Strassenschuhen loslaufen und dort auf Trailschuhe wechseln konnte. Das habe ich getan und war damit sehr zufrieden.

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Danach wurde es steiler. Es ging hoch und runter mit insgesamt drei grossen Huckeln, die sich die Höhenmeter teilten. Es wurde aber nie so très, très, très technique wie im Briefing vor dem Start angekündigt wurde. Natürlich gab es ordentlich verblockte Wege aber auch super fluffige Waldtrails. Teilweise aber sowohl bergan als bergauf definitv zu steil für mich zum laufen. Sehr abwechslungsreiche Strecke und für mich immer gut passend die Wechsel zwischen Trail zu Asphaltstrassen  (immer, wenn es mir zu anstrengend wurde) und zurück (immer, wenn es mir zu langweilig wurde). Die Trails waren dabei deutlich in der Überhand. Viel Wald natürlich aber auch weite Aussichten auf die Alpen und den Mont Blanc, der sich aber in Dunst hüllte. Überall gab es Kühe, in allen Farben, kein Kilometer ohne Kuhglocken.

Mit vielleicht 120 Solo-Läufern und nochmal 40 Staffelläufern war das Feld nicht wirklich groß und dennoch bin ich nie allein gelaufen. Merkwürdigerweise war der Kontakt zwischen den Läufern gering. Irgendwie liefen fast alle nur mit sich, auf mein Hallo bei den häufigen Begegnungen hat vielleicht mal ein Viertel überhaupt eine Reaktion zurückgegeben. Nun ja, ein paar kleine Gespräche haben sich trotz meiner unterirdischen Französischkenntnisse ergeben und ich habe mich mit den Aussichten auf die fantastische Landschaft unterhalten.

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Es gab 7 Verpflegungsstationen abwechselnd einen großen mit Komplett-Angebot und einen kleinen, an dem es nur Getränke und manchmal noch irgendwas gab. Etwas vermisst habe ich Kartoffeln und Salztabletten, wie sie in Deutschland inzwischen gebräuchlich sind. Aber ansonsten das normale notwendige Angebot auch etwas gewöhnungsbedürftige Chia-Gels und vor allem sehr aufmerksame Helfer. Die Helfer waren dann auch wiederum äussert leicht in Gespräche zu verwickeln. Die Ausschilderung war umwerfend gut, verlaufen habe ich mich nur dreimal und das lag nur an mir.

Ein Wermutstropfen war die Versorgung nach dem Zieleinlauf. Natürlich ist es schick mitten in Genf auf dem See-Boulevard zu finishen. Aber mal ehrlich, wen von all den Leuten, die dort den Sonnabend Abend gefeiert haben, hat das interessiert? Die Duschen waren so gut in einem Strandcafe versteckt, ich musste zweimal meine Tasche hin und her schleppen bis eine Helferin mit mir auf die Suche ging und wir nach einigen widersprüchlichen Angaben die unbeleuchteten, kalten Duschen fanden.

Klar war dann auch, dass ich in diesem Festgewusel nirgends meinen Schlafsack würde ausrollen können und da ein Hotelzimmer in Genf nicht unter 300 Franken zu haben ist, musste ich also den letzten Zug bekommen, was für einigen Stress gesorgt hat. Aber naja, vielleicht bin ich nur darum so schnell gelaufen. Überhaupt war alles auf Läufer ausgerichtet, die mit dem eigenen Auto kommen aber das ist ja leider noch immer bei fast allen Läufen so.

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Dies war mit einer der schönsten Läufe, die ich bisher gelaufen bin. Fast alles super organisiert und durchdacht. Sehr empfehlenswert! Vielen Dank an die Veranstalter!

Weitere Infos unter lgtrail.com

30.09.2019 Text und Bilder Dina Böhm

 

In ihrem ersten 100km-Lauf gewinnt Susanne Gölz die Deutsche Meisterschaft und unterbot mit ihrer Zeit von 7:54:34 die magische 8-Stunden-Grenze deutlich. Sie legte damit den Grundstein für den neuen Vereinsrekord der Frauen-Mannschaft.

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Miriam Kudermann, Susanne Gölz und Katrin Gottschalk stellten einen neuen Vereinsrekord auf und gewannen gemeinsam die Mannschaftswertung der Frauen.

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Am 21.09.2019 fand in Kandel in der Pfalz die 32. Meisterschaft des DLVs im 100km-Lauf statt. Der Tag begann sehr früh, denn der Start erfolgte wie üblich bereits um 6 Uhr. Neben drei Frauen, starteten von der LG Ultralauf fünf Männer bei der Meisterschaft sowie 24h-WM-Teilnehmer Patrick Hösl im offenen Lauf bei der Veranstaltung. Außerdem hatten wir ein großes Betreuerteam vor Ort, um bei der letzten Meisterschaft des Jahres die Läuferinnen und Läufer noch einmal bestmöglich zu unterstützen.

Knapp 80 Starter bedeuteten ein recht kleines Starterfeld für eine 100km-Meisterschaft, dennoch war das Frauen- und Männerfeld in der Spitze und einigen Altersklassen hochklassig besetzt. Bei den Männern setzten sich die Favoriten und ebenfalls etwas überraschend ein Debutant an die Spitze des Feldes und legten ein Höllentempo vor. Die erste halbe Stunde war es dunkel und kalt, später, als die Sonne rauskam und vom wolkenlosen Himmel sich das Geschehen anschaute, wurde es teilweise richtig heiß.

Das Frauen- und Männerrennen entwickelte sich recht unterschiedlich. Während sich Susanne direkt an die Spitze des Feldes setzte und gleichmäßige, sehr schnelle Rundenzeiten lief und sich dahinter schnell eine Reihenfolge festigte, die sich nur noch geringfügig änderte, bekamen bei den Männern recht frühzeitig einige der schnellen Läufer Probleme, mussten Pausen einlegen und hörten frühzeitig auf. So konnte André Collet als einziger von den Schnellstartern sein Tempo halten und souverän gewinnen.

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Von den Ausfällen konnte unter anderem Boris Tomaschewski profitieren, der mit einer neuen persönlichen Bestzeit einen nicht für möglich gehaltenen 9. Platz in der Gesamtwertung und 3. Platz in seiner Altersklasse gewann.

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Ein tolles Debut in der LG Ultralauf und in der 100km-Disziplin zauberte Sebastian Riebandt auf die Strecke. Mit viel Respekt war er in seinen erst dritten Ultralauf gestartet, teilte er sich das Rennen großartig ein und kam schließlich als dritter Mann seiner Altersklasse ins Ziel.

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Kurz vor ihm vollendete Klaus Haake seine 20. Runde und bildete mit den Vorgenannten unser erfolgreiches Männerteam. Der Routinier, der als einziger an allen 5 Meisterschaften teilnahm, konnte sich am Ende einer langen Saison über einen sehr guten Abschluss freuen. Er gewann mit beiden Männermannschaften eine Medaille.

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Walter Hösch nahm bereits 2015 in St. Leon-Rot an der 100km DM teil und konnte sich am Ende des Tages nicht nur über eine gute Leistung, sondern auch über den 3. Platz in seiner Altersklasse und einen zweiten Platz in der Mannschaftswertung Männer 50+ freuen.

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Hilmar Gärtner hat den Spaß-Level stets hochgehalten und kam jede Runde gut gelaunt an unserem Versorgungsstand vorbei. Am frühen Nachmittag im Ziel verbesserte er seine Bestzeit über 100km aus dem Jahre 2017 um beinahe unglaubliche anderthalb Stunden.

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Der Veranstalter, der trotz des eher kleinen Startfeldes eine schöne Meisterschaft organisierte, ehrte bei den Mannschaften die Männermannschaften und Männermannschaften 50+ direkt hintereinander. Da sowohl unsere Männermannschaft als auch unsere Männermannschaft 50+ auf den Silberrang gewertete wurde, hat es sich ergeben, dass bei der Gelegenheit alle 5 Starter der LG Ultralauf gemeinsam auf die Bühne gerufen wurden und eine Medaille bekamen. Klaus erhielt sogar 2, da er in beiden Mannschaften gewertet wurde.

Konnten sich alle Männer über eine Ehrung auf dem Podest über eine Mannschaftsmedaille und einige zusätzlich über eine Altersklassenmedaille freuen, so konnten die Frauen mindestens ebenso überzeugen.

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Mit dem Titel der Deutschen Meisterin im 6h-Lauf als Empfehlung war sie zweifellos eine Mitfavoritin, aber sie hatte schon etwas Zweifel, ob sie ihren mutigen Plan würde umsetzen können. Physisch gut vorbereitet zu sein, ist wichtig, aber es gehört schon einige taktische Cleverness dazu, das Potential in eine optimale Leistung umzusetzen.

Und der Plan klappte! Susanne lief ein perfektes Rennen mit einer unglaublichen Konstanz bei den Rundenzeiten und bis zuletzt mit einem sehr schönen, flüssigen Laufstil.

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Katrin Gottschalk lief Anfang des Jahres bereits einen sehr schnellen 100km-Lauf, hatte diesmal jedoch erhebliche Magenprobleme von der ersten Runde an. Es war beeindruckend, dass sie sich nie aufgegeben hat und von Runde zu Runde weiterkämpfte. In Anbetracht der Umstände war die Zeit klasse und wurde mit dem 7. Gesamtplatz und dem 2. Platz in ihrer Altersklasse belohnt. Entsprechend erfreut war sie kurz nach ihrem Zieleinlauf.

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Miriam Kudermann komplettierte die Frauenmannschaft. Ihre Vorbereitung war nicht optimal, aber sie arbeitete gleichmäßig und gut gelaunt die zwanzig Runden durch den Bienwald ab.

Die Strecke war absolut flach und bis auf ein enges Begegnungsstück gut zu laufen. Als es wärmer wurde, war der gefühlte Temperaturunterschied zwischen den Stücken in der Sonne und im Schatten recht groß, was die meisten Läuferinnen und Läufer allerdings wenig störte.

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Auf der Stadionrunde war zunächst die Zeitmessung mit Zielbogen, dann ein Versorgungszelt, in dem es den ganzen Tag über eine super Versorgung für die Betreuer und Zuschauer gab und wo auch später die Siegerehrungen stattfanden. Anschließend gab es die offizielle Läuferversorgung und anschließend folgte die Betreuungszone, in der wir unseren Betreuungspavillon aufbauten.

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Ein Teil des Betreuungsteam. Neben mir sind Christian Mohr, Sylvia Faller, Cathrin Haake, Volker Greis, Martina Stumpf-Irrgang und Ralf Kappus.

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Evi und Guido Piehlmeier versprühten wie immer gute Stimmung, die jegliche Ermüdungserscheinungen bei Betreuern und Läufern überlagerte. 

Um 16 Uhr gab es die erste Siegerehrung der besten Frauen und Männer und kurz danach waren auch alle unsere Läufer im Ziel. Insgesamt gab es bei der Veranstaltung aus unterschiedlichen Gründen eine recht hohe Aussteigerquote, aber alle unsere Läuferinnen und Läufer haben erfolgreich den Wettkampf beenden können, teils tolle Debuts abgeliefert, teils neue Bestzeiten erzielt, teils etwas zu kämpfen gehabt.

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Daher konnten wunderbar alle Beteiligten mit einem Becher Sekt den Augenblick ein wenig feiern und die Freude über die guten Ergebnisse teilen. Den Umständen entsprechend angemessen mit alkoholfreien Sekt aus Pappbechern. Völlig egal, es war eine tolle Gelegenheit, sich gegenseitig zu gratulieren und Danke zu sagen.

Die dritte Person von links ist übrigens Jens Allerheiligen, der ebenfalls das Betreuungsteam unterstützte.

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DUV-Präsident Olaf Ilk ehrt das Meisterschaftsteam, das eine überragende Leistung zeigte und im Team Vereinsrekord lief.

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Nachdem bei der Siegerehrung alle Läuferinnen und Läufer reichlich mit Medaillen behangen wurden, sind wir noch in ein kleines Restaurant gefahren, um den Tag ausklingen zu lassen. Es war ein wunderbarer Abend müder Gesellen!

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Doch damit war das Wochenende längst noch nicht zu Ende, denn am Sonntag lud das Präsidium noch zu der traditionellen Jahresabschlussfeier ein. Präsident Christian Mohr begrüßte die Anwesenden, erklärte den Ursprung der Veranstaltung, der darin liegt, dass es schön ist, am Ende der Saison auf ein Jahr voller Höhepunkte zurückzublicken und der Verein durch die Veranstaltung die Möglichkeit hat, das durch den Erfolg bei der Ultramarathonbundesliga gewonnene Preisgeld den beteiligten Läufern und Betreuern „zurückzugeben“.

Anschließend konnte ich zu allen Meisterschaften ein paar Besonderheiten erläutern und einen kleinen Film zeigen. Für die Gäste etwas überraschend aber sehr erfreuend war, dass bereits ein Film über den gestrigen Tag mit dabei war, der die emotionalen Augenblicke noch einmal aufzeigte. Durch den Sieg von Susanne hat der Verein in seiner nun elfjährigen Geschichte zum ersten Mal einen Einzel-Titel bei einer DLV-Meisterschaft gewonnen!

Eine inoffizielle Hochrechnung hat darüber hinaus ergeben, dass wir auch bei der 100km-Meisterschaft die Tageswertung der Ultramarathon-Bundesliga gewonnen haben und daher zum vierten Mal in diesem Jahr die „Mannschaft des Tages“ wurden.

Ein sehr unterhaltsamer Vortrag beendete die Feier. Walter Hösch, der im Februar in Finnland nahe am Polarkreis an einem Wettkampf über 300km teilnahm, bei dem er eine Pulka ziehend über zugefrorene Flüsse und Eisfelder lief, berichtete von seinem Abenteuer.

Nach so vielen zu feiernden Begebenheiten und einer unglaublichen, spannenden Geschichte trennten wir uns nur ungerne voneinander, aber mit dem festen Versprechen, uns baldigst wieder zu treffen.

Wir freuen uns schon auf die Meisterschaftssaison 2020! 

Text und Bilder: Michael Irrgang, 22.09.2019

Deutsche Meisterschaften im 10 km Straßenlauf des DLV in Siegburg am 15.09.2019 

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Stefan Beckmann und Herbert Wienen in Siegburg.

10km1Am letzten Sonntag fanden die Deutschen Meisterschaften im 10 km Straßenlauf statt. Aus ganz Deutschland kamen über 500 Spitzen-LäuferInnen nach Siegburg, um die jeweiligen Meistertitel unter sich auszumachen. Der Stadtkurs in Siegburg gilt in Läuferkreisen durchaus als anspruchsvoll, denn schließlich geht es auf dem 2,5 km langen Rundkurs, auf einem Abschnitt von 900 m bergauf und an dessen Ende wartete dann eine Kopfsteinpflaster Passage. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft musste dieser Kurs 4-mal absolviert werden. „Die Strecke ist sehr profiliert, aber bei einem Meisterschaftsrennen geht es ja nicht um Zeiten, sondern um Titel und Platzierungen“, so begrüßte Katrin Dörre-Heinig (Marathon Bundestrainerin) die StarterInnen.

Von der LG Ultralauf wagten sich mit Herbert Wienen und Stefan Beckmann gleich zwei Läufer auf die ungewohnte Kurzdistanz. Stefan belegte bei optimalen Bedingungen einen guten 16. Platz in seiner Altersklasse. Für Herbert lief es optimal. Der 65-jährige rannte mit unglaublicher Leichtigkeit über die 4 Runden. Von Runde zu Runde arbeitete er sich im Klassement kontinuierlich nach vorne. Schließlich stürmte er bei dieser schweren Strecke in 40:52 min über die Ziellinie. Damit war Herbert Deutscher Vizemeister in seiner Altersklasse M 65.

„Das stetige Auf und Ab der Streckenführung und die äußeren Bedingungen lagen mir einfach. Ich habe alles in den Lauf reingelegt, aber eine derartige Platzierung hätte ich vorab niemals für möglich gehalten. Als der Veranstaltungssprecher meinen Namen und die Platzierung rief, konnte ich es kaum glauben“, strahlte der frischgebackene Deutsche Vizemeister im Ziel.

Text und Bilder: Stefan Beckmann, 20.09.2019

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Wir suchen noch weitere Mitspieler für unser zweites Team „LG Ultralauf - Die Verfolger“ beim Kilometerspiel.

Was ist das Kilometerspiel?

Beim Kilometerspiel tragen Läuferinnen und Läufer ihre gelaufenen Kilometer auf einer kostenlosen und werbefreien Plattform ein. Das Kilometerspiel soll zum Laufen motivieren.

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Bild 1: Man kann sein Training und seine Wettkämpfe dokumentieren.

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Bild 2: Man kann sich mit anderen Mitspielern zu einem Team zusammenschließen und virtuell an einem Wettlauf um die Welt teilnehmen. 

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Bild 3: Auch innerhalb des Teams gibt es eine Rangfolge und man kann versuchen, seine Platzierung zu verbessern. 

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Bild 4: Man kann versuchen bestimmte Aufgaben zu lösen und einen schwarzen Gürtel erwerben.

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Bild 5: Man kann sich mit seiner Leistung aus den Vorjahren vergleichen.

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Bild 6: Man kann gegen sich selbst und anderen um die Wette laufen.

Die Webadresse ist: https://www.kmspiel.de/

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Bild 7: Ein Handbuch hilft bei der Anmeldung: https://www.kmspiel.de/handbuch/

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Bild 8: Die Spielregeln sollte man sich einmal durchlesen: https://www.kmspiel.de/2018/wiki.php?wasist=Regeln

Sollten noch Fragen offen sein, könnt ihr euch gern an Jens Allerheiligen (jens.allerheiligen[at]t-online.de wenden.

03.09.2019 Text und Bilder von Jens Allerheiligen

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