Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Viele von unseren Mitgliedern schließen sich dem Verein an, weil Sport in einer Gemeinschaft einfach mehr Spaß macht und man sich gegenseitig motiviert und hilft. Einige Neumitglieder werden allerdings bei uns Mitglied, um von der Kompetenz der erfahrenen Läufer und Trainer zu profitieren.

Denn ganz so einfach, wie der Laufsport oftmals beschrieben wird, ist Ultralaufen nun doch nicht, denn Trainingsbelastungen von mehr als 10 Stunden in der Woche und Wettkämpfe von 100km oder länger sind sehr fordernder Hochleistungssport.

TG Bahn

Ohne ein Mindestmaß an Technik- und Athletiktraining geht es nicht. Im Trainingsseminar lernt ihr die richtigen Übungen!

In einem mehrjährigen Aufbautraining müssen zunächst Grundlagen geschaffen, die Athletik und Technik trainiert werden, damit man nicht zwei Jahre Spaß und erste Erfolge hat, sich dann aber durchaus vermeidbare Verletzungen häufen.

Im Spitzenbereich wollen talentierte, ehrgeizige Sportler ihr Potential ausschöpfen und an internationalen Wettkämpfen oder Meisterschaften teilnehmen.

Dafür ist das genetische Talent eine wichtige Grundlage, aber Trainingsfleiß nach einer bewährten Trainings-Systematik ist sicher ebenso wichtig, um in die Nationalmannschaft der Ultraläufer zu gelangen.

Daher haben wir uns im Präsidium entschlossen, die Trainingsunterstützung zu verbessern und eine Trainingsgruppe aufzubauen. Das Angebot hat verschiedene Bausteine:

1. Öffentliche Trainingspläne

Diese Texte befinden sich auf der Homepage und sind von allen Interessierten nutzbar. Hier werden elementare Trainingsideen und beispielhafte Pläne vorgestellt.

2. Trainingstipps in Newslettern

Unsere Vereinsmitglieder erhalten etwa monatlich einen Newsletter, der immer auch ein Trainingsthema beinhaltet. Zuletzt ging es beispielsweise um die Rekonvaleszenz, also wie man nach einer längeren Pause/Verletzung wieder mit dem Training beginnen sollte.

Oft werden auch saisonale Tipps oder das Training für bestimmte Wettkämpfe gegeben. So hatten wir beispielsweise bereits im Herbst 2017 mit der Vorbereitung auf die 100km-Meisterschaft Anfang März in Rheine begonnen. Mit Erfolg, denn viele unserer Vereinsmitglieder liefen neue Bestzeiten, wir gewannen mit den Mannschaften viele Titel und wurden „Mannschaft des Tages“.

3. Gegenseitige Hilfe/Beantwortung von Fragen

Wir haben eine sehr umfassende Kompetenz in unseren Reihen, sei es zu Trainingsthemen, medizinischen Fragestellungen oder zu bestimmten, speziellen Veranstaltungen. Und wir haben eine Kultur des gegenseitigen Helfens und verschiedene Plattformen, um miteinander in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Für Fragen und Antworten zu Trainingsthemen steht natürlich insbesondere das Trainerteam zur Verfügung.

4. Durchführung von Trainingsseminaren

Die aktuellen Trainingslager mit den Schwerpunkten „Grundlagen/Trail“ und „Für Fortgeschrittene“, bei denen es eher um Wissensvermittlung geht, werden zukünftig als „Seminare“ bezeichnet. Sie dienen dazu, den Teilnehmern Ideen und Verständnis für ihr eigenes Training zu vermitteln, indem viele Trainingselemente gezeigt und erklärt werden.

TG Treppe

Ein sehr gutes Trainingselement ist nicht nur für Trailläufer das Treppentraining.

5. Durchführung von regionalen Trainingslagern oder -läufen

Ultras trainiert man durch Ultras, also kann man sich doch wunderbar zu gemeinsamen, längeren Trainingsläufen oder sogar Trainingsblöcken verabredeten. Geplant sind hier Veranstaltungen von 1 bis 3 Tagen Länge, die von lokalen Coaches organisiert werden.

Denkbar wären beispielsweise ein Zweitageslauf auf einem Wanderweg oder Trainingseinheiten wie 8 x 10km Tempodauerlauf mit 10 bis 15 min Pause.

TG Lauf

Lange Gruppenläufe machen sehr viel Spaß, sind sehr effektiv und bringen einen zu schönen Punkten.

6. Personal Coaching in der neuen LGU Trainingsgruppe

Das ist der schwierigste Baustein im Gesamtkonzept, der mittlerweile die Konzeptphase verlassen hat und bereits in der Umsetzung ist. Die Idee ist, ein kompetentes Trainerteam aufzubauen, welches Vereinsmitglieder persönlich betreut.

Das ganze ist recht offen angelegt, d.h. mit einer bestimmten, allerdings recht hohen Qualifikation kann jeder Trainer werden und jedes Vereinsmitglied kann die Hilfe in Anspruch nehmen, sei es für einen mehrmonatigen Aufbau für ein bestimmtes Rennen oder für einen auf Dauer angelegten Formaufbau.

Aktuell gibt es keine validierte Trainingslehre für den Ultramarathonlauf, sondern jeder Autor hat auf der Basis seiner eigenen Erfahrungen sich eine Trainingsphilosophie entwickelt. So erklären sich recht unterschiedliche, sogar widersprüchliche Empfehlungen.

Die Herausforderung besteht darin, für alle ca 100 Trainingselemente zu bewerten, für welche Zielsetzung und für welches Läuferprofil und für welche Trainingsphase sie geeignet oder eher nicht geeignet sind.

Wenn ein konkreter Trainingsplan erstellt wird, muss der richtige Mix der Elemente ausgewählt und geschickt in eine zeitliche Struktur gebracht werden. Das geplante Training muss dem Athleten helfen, seine Ziele zu erreichen, die aber auch in seinen Alltag passen und schließlich auch Spaß machen, denn nur ein motivierter Sportler wird sich effizient entwickeln.

Neben der Erarbeitung einer „LGU-Trainingslehre“ müssen wir aber auch Werkzeuge zur Planung und Protokollierung abstimmen, eine Coaching-Methodik entwickeln, die beispielsweise die Jahresplanung standardisiert und auch bestimmte Kommunikationswege definieren.

Das ganze Konzept basiert auf dem Grundsatz, dass Athlet und Trainer einen persönlichen Nutzen von der Zusammenarbeit haben. Der Athlet bekommt einen erstklassigen, persönlichen Trainingsplan und bezahlt dafür einen kleinen monatlichen Betrag, der zu 100% an die Trainer weitergeleitet wird. Dabei sind einige gesetzliche und steuerliche Anforderungen zu beachten.

Mit der Umsetzung sind wir schon recht weit. Das Trainerteam steht für die erste Phase, inhaltlich werden wir einige Details im „Trainingslager“ im April in Zierenberg abstimmen und die erste Testphase läuft bereits. In der Testphase geht es darum, für eine vertraute Person einen Trainingsplan zu erstellen, also eine Jahresplanung machen, Ziele definieren, Wettkämpfe planen, Mesozyklen planen und dann schließlich einen Tag-für-Tag-Plan erstellen. Der Athlet protokolliert sein Training und am Ende der Testphase gibt es dann ein qualifiziertes Feedback.

Im Sommer oder Herbst etwa können wir dann anderen die Aufnahme in die Trainingsgruppe anbieten. Allerdings wollen wir klein anfangen und uns für den Start die Zeit nehmen, die es für eine solide Vorbereitung braucht. Wenn wir über den Sommer alle offenen Punkte klären, die Testphase durchführen und die Methoden und Werkzeuge abstimmen, können wir im Herbst mit 2 bis 6 Athleten anfangen und ggf. Anfang 2020 auf 10 Athleten erhöhen.

Fazit:

Einige Punkte sind schon seit langer Zeit umgesetzt und helfen unseren Mitgliedern, sich auf ihre Saisonhöhepunkte gut vorzubereiten. Andere sind neu, scheinen aber gut durchführbar zu sein, denn als wichtigste Voraussetzung haben wir bereits zwei passende, qualifizierte Trainer gefunden, die mit mir die Traineraufgaben wahrnehmen können. Aus den Erfahrungen des LGU-Deutschlandlaufes 2018 haben wir einige regionale Laufgruppen für die Trainingsläufe und die Inhalte der Seminare sind ebenfalls vorhanden und bewährt.

Ich finde das alles sehr spannend und freue mich, dass wir unseren interessierten Vereinsmitgliedern eine noch individuellere, qualifizierte Trainings-Unterstützung anbieten können. Die Teilnahme an den Veranstaltungen (Seminare und Trainingsläufen) steht jedem Läufer offen, die Trainingsgruppe ist allerdings exklusiv für die Vereinsmitglieder gedacht. Allerdings bieten wir uns durchaus als „Zweitverein“ an, d.h. der Athlet bleibt mit seinem Startpass bei seinem Hauptverein und wird zusätzlich bei uns Mitglied. Nur dadurch hat er Zugang zum Newsletter, zu unserer geschlossenen Facebookgruppe, kann mit anderen Vereinsmitgliedern Kontakt aufnehmen und genießt weitere Vorteile unserer Gemeinschaft.

Das erste Feedback ist sehr ermutigend. Alle, die sich zu dem Thema äußerten, fanden das eine prima Idee und zwei hatten direkt Unterstützungsbedarf zur Vorbereitung auf einen schweren, alpinen Berglauf, bzw. den Spartathlon geäußert. Passt!

Text und Bilder (Archiv von verschiedenen Trainingslagern): Michael Irrgang, 15.02.2019 

Letztes Wochenende fand im Harz die Brocken Challenge statt und einige von unseren Mitgliedern waren vor Ort und berichten von ihren Erlebnissen.

Start Kruse

Kurz vor dem Start ist eine gewisse Vorfreude nicht zu übersehen. Kathi, Evi und Jens.

BC AndreasAls erster kam Andreas Weber ins Ziel. Er meint dazu:

Brocken-Challenge No. I gefinished 😃❄️🥇

Zur BC wollte ich schon lange mal, hatte es aber nie so richtig ernsthaft verfolgt. Ich glaube, ich hatte bisher erst einmal an der Startplatz-Verlosung teilgenommen und mir keine große Hoffnung auf einen Start gemacht. Umso mehr habe ich mich dann über mein Losglück gefreut!

Losglück? In den Tagen vor dem Start kamen schon Zweifel auf, wenn man den Wetterbericht angeschaut hat. Unten Dauerregen und weiter oben Schnee und Orkanböen…💨

Es kam dann aber ganz anders, der Regen blieb aus, es war recht mild und der Orkan hat sich „nur“ auf dem Brockengipfel ausgetobt. Die erste Hälfte des Rennens fühlte sich eher wie ein Straßenmarathon an (keine Schnee, ganz wenig Eis und für meinen Geschmack zu wenig Trail) und war nach ca. 4h geschafft. Ab Barbis wurde es dafür recht heftig. Abwechselnd ging es über Eis oder durch tiefen, nassen Schnee…. Zum Glück hatte ich mir beim Dealer noch ein Paar Yaktrax zugelegt, diese aber schlauerweise über die schwersten Passagen im Rucksack transportiert 😂 Weiter oben wurde der Schnee dann besser und dass Laufen etwas einfacher.

Ab dem letzten VP blieben mir noch 70min um unter den 9h zu bleiben, also nochmal alle Kräfte mobilisiert und bis zum Gipfel durchgelaufen. Oben dann „Winterwonderland“ und ein Wind, der mich fast wieder vom Berg geweht hätte. Nach 8:55 als achter Läufer im Ziel und um ein tolles Erlebnis reicher!

BC SNR Andreas

BC KathiKatharina Bey lief ein beherztes Rennen und erzielte einen guten vierten Platz in der Frauenwertung.

Getreu ihres Mottos zeigte sich auch die diesjährige Brocken Challenge wieder einmal kalt, hart und schön – wobei die Kälte hinter den anderen beiden Attribute etwas zurücksteckte.

Ich war bereits zum dritten Mal in Folge dabei und freute mich nach kurzer Nacht im Reitstall über das reichhaltige Frühstücksbuffet am Start.

Pünktlich um 6 Uhr ging es auf die von Fackeln gesäumte Strecke, die uns nach etwa 10 Kilometern in den kleinen Ort Landolfshausen führte. Üblicherweise schläft das Dorf noch, wenn die Läufer dort frühmorgens vorbeikommen, doch dieses Jahr hatten sich die Einwohner vorgenommen, uns eine tolle Begrüßung mit Musik und Feuerwerk zu bescheren.

Kurze Zeit später erwartete uns ein wunderschöner Sonnenaufgang mit Blick über weitläufige Felder und die Ausläufer des Harzes. Bis zur Marathonmarke, die in Barbis erreicht war, kam ich getragen vom Rückenwind gut voran; ab dem Steinaer Tal wurde der Weg jedoch etwas beschwerlicher.

Der Waldboden zeigte sich nun entweder komplett vereist oder von glitschigem Schneematsch bedeckt, was das Vorankommen deutlich mühsamer machte. Endlich kam eine lang ersehnte Bank in Sicht, auf der ich mir meine Schneeketten über die Schuhe zog. Schlagartig stellte sich ein himmlisches Laufgefühl ein. Ich konnte wieder Gas geben und fand mich plötzlich auf Position vier der Frauen wieder.

Im Harz verdichtete sich die Schneedecke zunehmend und wir liefen durch eine traumhafte Winterlandschaft. Auf dem neben den Gleisen der Brockenbahn verlaufenden Weg bot sich zudem eine unverhofft gute Aussicht über die Täler sowie auf das Ziel am Brocken.

Der letzte Kilometer stellte mit Sturmböen von über 100 km/h noch einmal eine ganz besondere Herausforderung dar, die das Finish nach 10 Stunden und 45 Minuten aber umso überwältigender machte.

Im warmen Goethesaal konnte ich den Tag dann im Kreise vieler bekannter Gesichter Revue passieren lassen, bevor es am Abend an den Abstieg nach Schierke ging.

BC J E 1

Jens und Evi liefen die ganze Zeit gemeinsam. 

Jens Kruse meint zu dem gemeinsamen Erlebnis BC:

Bei meinem zweiten Anlauf hat es für 2019 endlich geklappt, ich durfte an der BC 2019 teilnehmen. Wie bei mir üblich, habe ich mich wochenlang akribisch auf dieses Rennen vorbereitet. Da ich den Harz aus meiner Bundeswehrzeit kannte, wusste ich ‚was mich klimatisch erwarten kann – von eisigen Temperaturen und meterhohem Neuschnee bis tagelangem Dauerregen war ich auf alles eingestellt. Am Wochenende vor dem Lauf war ich zusammen mit meinem Sohn ‚noch ‚mal kurz oben‘, wir wanderten von Bad Harzburg auf den Brocken mit viel Schnee und Eis und ich konnte die neuen Yaktrax, aber auch die schwedischen Winterlaufschuhe mit Spikes endlich einmal ausführlich ausprobieren. Und das war gut so!

Der Wärmeeinbruch vor dem eigentlichen Renn-Wochenende sorgte dann dafür das Schnee und Eis (fast) vollständig im Harzvorland verschwunden waren und so lief ich zusammen mit Evi die erste Marathonstrecke für meine Verhältnisse recht flott an. Aber kaum hinter Bad Lauterberg nach 46 km war es Zeit, die Yaktrax anzulegen – gefrorener Altschnee, teils sehr sulzig, machte das Vorankommen sehr mühselig.

Die langen Abschnitte des Entsafters, die man eigentlich überwiegend hätte laufen können wurden zur Wanderstrecke und so wurde schon sehr früh klar, dass ich meine angestrebte Zeit von unter 12 Stunden nicht erreichen würde. Machte aber nichts, hatte ich doch mit Evi genug Gesprächsstoff und wir konnten die Landschaft und insbesondere die Verpflegungsstellen genießen. Am Ende der beiden ‚Entsafter‘ Abschnitte gab es dann auch unerwartet und dafür umso mehr geliebtes Käsebrötchen.

Die nun folgenden letzten Abschnitte waren für mich ein Heimspiel, hinunter nach Oderbrück ging es dann endlich wieder auf festem Schnee und auch Richtung Brocken ließ es sich dann immer wieder einmal laufen.

Das Wetter war fantastisch, wir konnten teilweise weit ins nördliche Harzvorland schauen. Doch an der Brockenstraße, nur ca. 1 km vor dem Ziel änderten sich die Verhältnisse: Schneegraupel mit Orkanböen und die inzwischen eingesetzte Dunkelheit machten den Aufstieg nicht nur schwierig, sondern auch schmerzhaft: auch ein Gesichtspeeling war im Startpreis enthalten.

Finish Kruse

Nach 12:38 h kamen wir ins Ziel, der obligatorische Fotohalt am Brockenstein entfiel, wir hätten ihn vermutlich auch nicht gefunden.

Ein ausdrücklicher Dank geht an alle mit der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung dieses Event befasstem Personen, u.a. des ausrichtenden ASMF, die ein fantastischen Lauf anbieten.

Und schließlich hat auch Evi PIehlmeier einen Bericht geschrieben

Geschafft!

Es gibt ja bereits ausführliche Berichte über den Lauf an sich, die Wegbeschreibung, da will ich mich nicht wiederholen. Das kann man alles auf der Homepage der Brocken Challenge (BC) nachlesen.

BC ElkeIm Vorfeld, nachdem ich ja das Losglück hatte, habe ich auch alles gelesen, was ich finden konnte und auch alle Filme und YouTube-Videos über die BC mehrmals angesehen und studiert. Je näher der Termin nun kam, umso nervöser wurde ich auch. Vor allem die Logistik vor und nach dem Lauf und die Ausrüstungsfrage beschäftigten mich sehr. Und eben auch das Wetter. Man kann da ja alles erwischen. Aber es hat sich alles gelöst. Zum einen war glücklicherweise Jens mit seinem Auto dabei und wir hatten das gleiche Hotel in Göttingen gebucht. Denn das Hotel, der Ort der Startnummernausgabe mit Briefing und der Start, das lag alles sehr weit auseinander.

Zum anderen hatte ich doch die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände durch meine Vorstudien identifiziert, das waren die Schneeketten für die Schuhe. Wie manche es ohne diese Teile nach oben geschafft haben, ist mir ein Rätsel. Hier hatte ich mich für die Snowline Spikes entschieden. Super auf den vereisten Stellen, nur im angetauten Schnee wären wohl die Yaktrax noch besser gewesen. Und auch die zwei Tage zuvor gekaufte Sturmhaube erwies sich beim Abstieg als Volltreffer.

Überhaupt: der Abstieg. Auch das konnte ich mir im Vorfeld nicht vorstellen: nach 80 km ist es noch nicht vorbei, sondern man muss erst noch 10 km absteigen nach Schierke, von wo aus ein Bus einen dann nach Göttingen zurückbringt. Und doch, man kann es.

Einfach nicht nachdenken war die Devise. Und auch die Vorfreude auf das, was wir als erstes in Schierke im Café Winkler bestellen werden, half: einen Schierker Feuerstein. Und man war auch nicht allein. Bis auf ein paar Kilometer zu Beginn bin ich gemeinsam mit Jens gelaufen, was sehr angenehm, unterhaltsam und kurzweilig war. Dies kann man bei unserem Foto bei Kilometer 42 in Barbis recht gut erkennen.

Bis dahin war es auch ein sehr entspannter Lauf bei überraschend angenehmen Temperaturen und ohne Niederschlag. Sogar die Sonne hat sich gezeigt. Und dann die unglaublichen Helfer an den Verpflegungsstellen mit den durchaus spannenden Essensangeboten, wie getrocknete Rot-oder Grünkohlsnacks, diversen Energiekugeln usw. Es war immer eine Freude. Die größte Überraschung gab es zwischen den beiden Entsafter-Abschnitten am Jagdkopf bei km 53,8. Es hieß immer, da gibt es "nur" Getränke. Und als wir ankamen, gab es auch hier volles Programm und vor allem zu unserem Glück Käsebrötchen, was tat das gut. Damit konnten wir gut gestärkt die restlichen ca. 26 km angehen.

BC MedailleDie nächsten Verpflegungsstationen lagen nicht mehr so weit auseinander, alle unter 10 km, das kann man gut im Kopf aushalten. Ich hatte mir als Ziel als erstes natürlich „Ankommen“ gesetzt, aber doch gehofft, das Ganze unter 12 h zu schaffen. Die 12 Stunden sind es nun nicht geworden, aber das macht überhaupt nichts. Denn das Finale auf dem Brocken war dann doch grandios.

Als wir am Weg entlang der Brockenbahn waren, war es wirklich wunderschön: der Untergrund war wieder schön hart gefroren, somit gut zu laufen, die Sonne war zwar schon untergegangen, aber man konnte gut die eingefrorenen Bäume vor dem dunkelblauen Hintergrund sehen, es war wie in einem Zauberwald. Dann allerdings setzte auf den letzten 1,5 km ein unglaublicher Sturm mit Graupelschauer und auch noch Gewitter ein. Wir konnten den Kopf nur gesenkt halten, teilweise rückwärts gehen, die Hände schützend vors Gesicht halten und irgendwie Richtung Brockengipfel hochstolpern.

Ein solches Eis-Peeling hatte ich noch nie erlebt. Der an sich obligatorische Besuch des Brockensteins war natürlich aussichtslos, da wir ihn gar nicht erkennen konnten Und dann endlich die erlösenden Rufe und Lichter der Helfer vor Ort, rein gestolpert ins Brockenhaus, irgendwie hat Jens noch ein Selfie von uns gemacht. Und dann: geschafft!

Im Goethesaal wurden wir toll empfangen, es gab eine schöne handgemachte Medaille (wieder was Besonderes für meine Sammlung) und wir erhielten unsere Dropbags zurück. Nachdem wir uns umgezogen hatten, gab es was Warmes zu essen, wir applaudierten weiter jedem Neuankömmling und beschlossen, mit der nächste Gruppe nach Schierke zurück zu wandern und dann unten im Café Winkler auf den Bus zu warten.

Zunächst mussten wir uns wieder durch diesen unglaublichen Sturm bewegen, was zu Beginn nur eingehakt ging. Aber dann waren wir weiter unten wieder geschützt auf der Brockenstraße, sahen schon die Lichter von Schierke und es hieß, einfach nur einen Fuß vor den anderen zu setzen. Nach 2 Stunden hatten wir dann endlich das Café erreicht. Als dann der Veranstalter mit den letzten Läufern dort eintraf, ging es zurück nach Göttingen. Im Hotel waren wir erst wieder um 1:00 Uhr.

Also es war ein sehr langer Tag, aber ich habe es ganz gut ausgehalten. Ich bin froh, dass ich die BC gemacht habe (hatte es ja schon lange im Kopf, aber auch immer wieder Zweifel im Vorfeld). Es verlief alles problemlos und so ab dem nächsten Mittag hatte ich dann trotz eines mächtigen Muskelkaters auch ein breites Grinsen auf und war recht stolz auf mich. So kann ich die Brocken Challenge in sehr guter Erinnerung behalten. Ganz nach dem Motto „Der Schmerz vergeht, der Stolz bleibt.“

Texte: Andreas Weber, Kathi Bey, Jens Kruse, Evi Piehlmeier, Bilder: Andreas Weber, Jens Kruse und Silke Reinecke (besonderen Dank für die Freigabe), 13.02.2019

SW 1

Burg befindet sich im Osten Brandenburgs, genauer gesagt im Oberspreewald. Hier leben die Wenden. Ein kleines Völkchen mit einer eigenen (slawischen) Sprache (Wendisch bzw. je nach Region Sorbisch) und einer eigenen Kultur. Da sie eine landesrechtlich geschützte Minderheit darstellen, ist diese Doppelsprachigkeit in vielen Regionen Brandenburgs auf Ortschildern und sämtlichen öffentlichen Gebäuden in der Lausitz sichtbar – sogar das Eingangsschild des Brandenburger Landtages ist in dieser Sprache beschriftet und es gibt einen eigenen Fernsehkanal.

SW 6In diesem 3000 Jahre alten, von unzähligen Kanälen durchzogenen Siedlungsgebiet der Wenden wird die Post sogar per Kahn zu den Einwohnern gebracht, weil manche Höfe nur über das Wasser erreichbar sind. Für die speziellen Spreewaldkähne benötigt man übrigens einen besonderen Kahn-Führerschein, um mit ihnen schleusen und staaken zu können. Selbst schwere Lasten wie Heuballen oder Baumaterialien werden damit transportiert. Die 300 Fließe (rund 970 km Wasserstraße) stellen ein Biosphärenreservat dar, da das Gebiet zur Unesco Schutzzone gehört. 

Für Berliner und Brandenburger ist der Spreewald das Sinnbild schöner Festtagstrachten mit aufwändigen Stickereien auf den ausladenden Kopfhauben (das Anziehen der Tracht kann bis zu 4h dauern!). Die Röcke sind ebenfalls reich und bunt in Handarbeit bestickt (weiß war bis 1900 die Farbe der Trauer). Typisch für den Spreewald sind auch die Urlaubs-Kahnfahrten, die mit Reet gedeckten Häuser (deren Glückssymbol die gekreuzten Schlangen sind) und die vielen Kanäle mit ihrer fast urwaldähnlichen Natur. Saure Gurken, Kartoffeln mit Quark und Leinöl, die Tradition der kunstvollen Ostereierverzierung gehören ebenso zur sorbisch-wendischen Kultur wie die Geselligkeit. In Chosebuz (Cottbus) ist das Staatstheater und der größte Faschingsverein Brandenburgs. Muss ich noch mehr erwähnen? Die Lausitzer können eben feiern – und zwar richtig feste!!!!

SW 2

Gedacht war dieser Lauf als Training und als Vorbereitung auf die Saisonläufe für alle. Ich hatte bei der Anmeldung zudem von wunderschönem Winterwetter mit FROSTWIESEN geträumt. Doch aus diesem Traum wurde nichts. Die Wiesen waren matschig im zauberhaften Spreewald und auf der 30 km-Strecke sah ich ab der 2ten Hälfte fast nur noch gut durchfeuchtete Ultras. Die Kleidung der hochmögenden Textilindustrie half beim Laufen auch nur sehr bedingt gegen dieses Schmuddelwetter. Die Startzeit war zwischen 9-11 Uhr angesetzt. Rund 2000 Läuferinnen und Läufer auf allen Strecken waren gemeldet. Allein für die 30 km-Strecke (die sich aus einer 10 km-Runde zusammensetzte und einer 20 km-Runde) waren es 261 Teilnehmer. Das Wetter war - wie oben schon angedeutet - ausgesprochen ungemütlich: Von Sonnenschein keine Spur, der Himmel grau in grau, kräftiger Wind, Spreewaldwasser von oben (damit der Spreewald nicht austrocknet und die „Wassernattern“ im Sommer ein Schwimmrevier haben) und mit 5 Grad recht frisch. Als man den Namen „FROST-Wiesenlauf“ für diesen Lauf erfand, hat man sich wohl etwas dabei gedacht. Ich brach auf und hatte den Ehrgeiz, dass mich die beiden Herren, nicht vor km 10 einholen und hielt Ausschau. Die Brücken über die unzähligen Fließe waren auf der 20 km-Runde etwas, das mich schwer ausbremste. Hans-Dieter überholte mich ca. bei km23,5 und Falk bei km25.

SW 4

Mit Falk konnte ich ein Selfie machen – die Stelle war günstig (auf der Strecke war es manchmal sehr eng) und ich wollte niemanden behindern oder von seinem Bestreben abhalten, diesen Lauf als tollen Trainingslauf zu nutzen. Hans-Dieter zog seiner Wege, doch das Warten im Ziel gestaltete sich bei solch unwirtlichem Wetter als unmöglich und so gibt es leider kein Foto von uns Dreien zusammen. Trotzdem wussten wir Drei, dass wir zusammen laufen und für unsere persönliche Zeit kämpfen. Die Zeit stand zwar nicht auf der Urkunde, jedoch gab es eine Cut-Off-Zeit und diese lag für 30 km bei 5h30. Sehr gut machbar für alle.

SW 3Die Verpflegung war spreewaldtypisch: Saure Gurken, Leberwurststullen, Schmalzstullen, Obst, Glühwein und allerlei leckerer Kleinkram.

Im Ziel standen sie da, die Wendinnen mit ihren äußerst kostbaren Festtagstrachten. Da der Wind so stark wehte, gab es weder einen Ziel-Einlaufbogen, noch die prächtigen handbestickten Hauben auf den Köpfen der wendischen Damen zu sehen (die nur mit Nadeln festgesteckt werden), was diese mit ihrem charmanten Wesen elegant zu überspielen wussten.

So standen diese mitten im Matsch und warteten geduldig auf die gut durchnässten Läufer. Das war so herzerwärmend, egal wie durchgefroren man ankam.

Dieses freundliche Lächeln in den Gesichtern und die vielen anderen schönen Eindrücke vom Lauf und dem Spreewald habe ich versucht, mit ein paar Fotos einzufangen.

 

SW 5

Ach ja, gelernt habe ich auch noch etwas: Die Umstände können noch so widrig und unveränderlich sein, niemand ist daran gehindert, trotzdem schöne Eindrücke und Erlebnisse nach Hause mitzunehmen, wenn man dafür offen ist. Es ist eben wie so oft im Sport: Auf die innere Einstellung kommt es an! Euch allen viel Spaß beim Trainieren!!!

Text und Bilder: Elisabeth Ploch, 11.02.2019 

RD WolfgangVor 2 Wochen war der erste Ultramarathon in diesem Jahr. Der Klassiker in Rodgau über 50 Kilometer ist irgendwie schon zum "Pflichtprogramm" geworden😊 Meinem Ziel die 4 Stunden zu knacken war war ich lange mehr als nah, doch wie so oft im Leben kommt es erstens immer und zweitens anders als man denkt. Mit etwas Abstand hab' ich noch ein paar Zeilen geschrieben. Viel Spaß beim lesen😉

den ganzen Text lesen

Text: Wolfgang Neuweiler, Bild: Michael Irrgang (Archiv, Schwäbisch Gmünd 2017), 10.02.2019

Sch 0* Gekuschelt wird woanders *

In den Taunus kam ich wie die Jungfrau zum Kinde. Im frühen Sommer 2018 stolperte ich bei Facebook über einen privaten Einladungslauf von Alex Holl. Für mich klang die „Ausschreibung“ nach viel Spaß auf schönen Trails. Also schnell den Veranstalter angemailt und mich sozusagen selbst eingeladen. Im Juli 2018 habe ich dann mit 50 anderen Geladenen den Grauen Kopf unter die Füße genommen und eine wunderschöne Gegend und einen rundum gelungenen Tag erlebt. Gleichzeitig wurde uns dort von Alex der Floh „Winterparadies“ ins Ohr gesetzt. Und kaum war die Anmeldung geöffnet, schwupps hab ich mich auch hierfür gemeldet.

Es wurde Januar, der Termin rückte näher und das Wetter versprach sich von seiner winterlichsten Seite zu zeigen. Die Prognosen ließen mich aufschrecken, schnell noch ein paar zusätzliche wasser- und windfeste Kleidungsstücke sowie Spikes erworben und gehofft, dass ich letztere nicht brauchen werde.

Drei Tage vor dem besagten Termin spuckte der Wetterdienst Eisregen und Blitzeis aus.

Die „Reisegruppe Westerwald“ (ich hatte mich mit Karen und Thorsten zu einer Fahrgemeinschaft zusammengetan) verlegte die Abfahrtszeit vor, denn es war nicht sicher, ob wir überhaupt bis nach Holzhausen an der Haide kommen würden. Aber für ein Laufabenteuer nimmt der geneigte Läufer ja so einiges auf sich. Am Tag X, Samstag, den 26. Januar, zeigte es sich aber, wenn Engel reisen, wird alles gut. Bis auf die Nebenstraßen war eine reibungslose Anreise möglich, so dass wir bereits kurz nach 7:00 Uhr in der Sporthalle in Holzhausen an der Haide eintrafen.

Es ist ja einfach nur schön auf viele bekannte Gesichter zu treffen, großes Hallo und dann die Startunterlagen abholen. Mit der Startnummer bekam ich auch zusätzlich ein Gedicht von meinem „Paten-Schüler“ Leon aus der 4b. Kurzweilig verflog die Zeit bis 8:00 Uhr, kurzes Briefing von Alex und dann wurde auch schon von 10 runter gezählt und knapp 130 Trailläufer wurden aus der Halle heraus auf die Strecke entlassen.

Sch 1

Das Wetter meinte es gut mit uns. Zwar war es frostig kalt, doch von oben blieb es trocken. Der Boden barg die ein oder andere Herausforderung. Stellenweise glatt, dann wieder knüppelhart gefrorene Reifenspuren gefolgt von matschig nassen Abschnitten und trailigen Wurzelwegen bot die Strecke von allem etwas. Der Weg führte an zig Mühlen und gefrorenen Wasserfällen vorbei. Es ging Berge hoch und direkt wieder runter, an Bächen vorbei und einmal auch drüber, in meinem Fall besser gesagt durch. Und ja, das Wasser ist im Januar wirklich kalt.

Sch 2

Irgendwann spuckte mich der Wald wieder Richtung Zivilisation aus. Den letzten Kilometer hatte Alex für uns mit Motivationssprüchen und Lichterketten aufgehübscht. Einmal noch die Straße gekreuzt, lief ich am Schwein am Spieß vorbei wieder rein in die Turnhalle. Dort hatte Alex einen roten Teppich wie in der Frankfurter Festhalle vorbereitet, der uns mittels Treppe (!) auf die Bühne führte. Dort konnte ich dann den Lauf mit dem Schlag auf die Bierklingel fix und fertig aber überglücklich beenden.

Sch 3

Erwähnen mag ich noch die zwei VPs, die an Nichts mangeln ließen. Glühwein und Stieleis möchte ich gesondert nennen, alles aufzuzählen würde den Bericht jedoch sprengen. Lasst Bilder sprechen. Freundlichste Helfer, die stundenlang in der Kälte stehen, um mir mein Hobby zu ermöglichen – das ist einfach großartig.

Mein Fazit: Prädikat sehr gut. Ich bin fürs Winterparadies 2020 bereits wieder gemeldet und weil das so lang hin ist starte ich auch im Sommer im Taunus. Und ich kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen, den Lauf selbst zu erleben

SCH 4b

Text und Bilder: Katja Dasbach

 

KarstenNoch zwei Kurzberichte unserer Mitglieder:

Schinder Alex hat eine tolle Veranstaltung mit viel Herzblut organisiert. Das Start und das Ziel waren direkt in der Halle und das kam den Läufern bei kühlen Temperaturen sehr entgegen.

Da die Strecke nicht markiert war, haben einige ein paar Kilometer extra gemacht. Aber mehr Kilometer für's gleiche Geld, was will man da meckern?

Die beiden VPs samt dropbag waren nicht zu verfehlen; die beteiligten Helfer waren mit viel Spaß dabei und hatten alles griffbereit, um die Läufer zum Weiterlaufen zu motivieren. Ich selbst habe beide VPs zum Umziehen genutzt, was bei dem nasskalten Wetter Gold wert war.

Besonders habe ich mich über das Treffen mit Stefan und Katja aus der LG gefreut, die ebenfalls gut über den Kurs gekommen sind.

Alles Weitere wird sicherlich unser Meldeläufer erzählen ;-)

Text und Bild: Karsten Meißner

 

Am Wochenende gab es den "Schindertrail" in Holzhausen, organisiert von Alexander Holl & Crew.

Ein rundum toll organisiertes Event. Die Strecke ist zuweilen trailig und besitzt mit 1.800 hm auch ein paar kleinere Berge und durchaus auch giftige Anstiege. Dennoch ist die Strecke fair und beinhaltet auch ca. 17 km Asphalt/geschotterte Strasse von insgesamt 66 km.

Da kann man Zeit gut machen und sich auch etwas erholen von der erhöhten Konzentration, die einem die trails abverlangen. Dieses Jahr hatten wir richtiges Wetterglück. So kamen viele gute Laufergebnisse zusammen. Bei mehr Winterwetter und kälteren Temperaturen kann das alles ganz anders aussehen.

Für Ende Januar ist der Lauf schon ordentlich fordernd. Aber viele scheinen sich durchgängig das ganze Jahr über auf hohem Niveau fit zu halten. Ich bin da nicht so diszipliniert. Dennoch reichte es diesmal für Gesamtplatz 14 (7 Std. 39min.)

Der Termin für den Schindertrail 2020 steht mittlerweile auch schon und man wird sich wohl beeilen müssen um einen Startplatz zu ergattern. Fazit: Absolute Laufempfehlung

Text: Michael Frenz

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