Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Silver IAU Label 2019Anfang der Woche erhielten wir vom IAU Director Jan Vandendriessche die Nachricht, dass wir für unser Bottroper Ultralauf Festival, kurz BUF, das Silber Label erhalten. Damit sind wir nach dem aktuellen DUV-Kalender die einzige Veranstaltung in Deutschland in diesem Jahr mit dieser Auszeichnung. 

Verliehen wird das Label unter anderem für eine bestenlistefähige Strecke sowie hervorragende Ergebnisse in der Vergangenheit.

In den ersten drei Jahren der Durchführung gab es neben vielen persönlichen Bestleistungen einige Deutsche Rekorde zu verzeichnen, sowohl im 6h-, 12h- und insbesondere im 24h-Lauf, bei dem es beispielsweise im letzten Jahr gleich 3 Altersklassenrekorde zu feiern gab.

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Die Siegerin des 24h-Laufes Anke Libuda am frühen Morgen eines tollen Wettkampfes. Ihre 232,7 km bedeuteten persönliche Bestleistung, 1. Platz der Jahresbestenliste in Deutschland, neuer Deutscher Rekord in der Altersklasse W35 und Erreichung der LG Ultralauf Leistungsmedaille in Gold.

Notwendigen Faktoren für gute Leistungen gibt es gleich mehrere. Zunächst muss die Strecke flach, eben und kurvenarm sein, idealerweise im Sommer schattig. Da haben wir im Batenbrockpark in Bottrop wirklich eine sehr schöne und attraktive Location gefunden. Aber auch die Stimmung an der Strecke ist wichtig, denn stets durchläuft ein Teilnehmer Motivationskrisen, die durch begeisterte Betreuer, Helfer und Mitläufer gemeinsam leichter überwunden werden können. Dazu gehöeren auch gute Musik, Moderation, medizinische und physiotherapeutische Betreuung, interessierte Zuschauer, Zwischenergebnisse und anderes.

Auch die Infrastruktur muss passen und das fängt mit Platz für die Betreuer und einer großen, weitläufigen Betreuungszone an, der Versorgungsstand muss großzügig und gut ausgestattet und insbesondere so organisiert sein, dass schnelle Läuferinnen und Läufer nicht durch stehende Teilnehmer behindert werden.

Wir freuen uns schon auf die Austragung 2019, bei der wir den 12h-Lauf durch einen 100km-Wettkampf ersetzt und erstmalig 24h-Laufstaffeln in unser Wettkampfangebot aufgenommen haben. Die 24h-Läufer haben die Möglichkeit, an der Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, aber für alle Teilnehmer in allen Disziplinen gibt es viel zu gewinnen: Pokale, Tassen, Teilnehmer-Medaillen und die LGU Leistungsmedaillen. Diese gibt es in Gold, Silber und Bronze und wird unabhängig der Platzierung für sehr gute Leistungen vergeben. Details befinden sich in der Ausschreibung. Einige Neuerungen an der Strecke wird es auch geben: Eine Kurve wird entschärft und bei der Beleuchtung wollen wir Romantik durch Helligkeit ersetzen.

Im letzten Jahr waren wir übrigens mit 180 Einträgen in der DUV-Datenbank der größte 24h-Lauf in Deutschland und Nr. 6 in der Welt und würden gerne daran in diesem Jahr anknüpfen.

Alle Informationen, insbesondere die Ausschreibung und den Link zum Anmeldeportal findet ihr hier.

Text und Bild: Michael Irrgang, 30.01.2019

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MOIN!

(heisst: „Guten Morgen!“, „Guten Tag.“ „Mahlzeit“, „Na, auch schon da?“ , „Wie geht´s?“ und weil die Norddeutsche Sprache, kurz, klar, kompakt ist, enthält der Bericht kein Gesabbel.

O - lendörp (altes Dorf), Gemeinde im Landkreis Stade in Niedersachsen.
L - auf von Lauffreunden für Lauffreunde.
D - ankeschön an alle für alles!!!
E - in erfolgreicher Trainingslauf für alle möglich.
N - ordlichter mit Charme.
D - er Gegenwind kommt immer von vorne – er formt den Charakter.
O - ha! Dat geit nich? Dat gifft dat nich! Sabbel nich – dat geit!
R - uhe und Gediegenheit. Bliev ruhig und mach vöran!
F - reude am Laufen für alle Altersstufen.
E - rster Platz AK 50 Helmut Schöne über 50 km, erster Platz AK 35 Elisabeth Ploch über 35 km, zweiter Platz AK 45 Ramona Franz über 30 km.
R - egen = ´nen büschen feuchte Luft.
L - ebenselexier der Norddeutschen: Wasser (im Glas, als Tee, die See, im Fluss oder von oben).
A - nfangstemperatur 4 Grad, Regen (Schietwedder beginnt erst bei Windstärke 12).
N - ´beten Grütt ünner deMütz is veel nütz, aver ´n groot Hart ünner de West is dat Best!
G - eniales Laufkonzept.
L - iebenswerte Laufkolleginnen und Laufkollegen – insgesamt 301 Personen.
A - lle Streckendistanzen waren möglich von 5 km bis 50 km.
U - nermüdlicher Einsatz der Helferinnen und Helfer.
F - aires Startgeld und Fairplay ganz groß geschrieben.

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Elisabeth und Helmut mit Urkunden und Pokale.

Text und Bilder: Elisabeth Ploch, 29.01.2019

Senftenberg KatrinMein Interesse an einem Hallen-Ultra wurde mal von Christian Mohr geweckt. Monotonie beim Laufen macht mir nichts aus, ich laufe im Training gerne auf dem Laufband und mag am liebsten Rundenläufe; so war der 100km-Hallenultra in Senftenberg greifbar.
Aus der LGU waren Konrad Vogl und Fabian Benz mit dabei, jeder von uns mit anderen Voraussetzungen und Zielen.
Eine Runde betrug 250m mit zwei Steilkurven, die innerste Bahn konnte aber in der Ebene gelaufen werden. Der Tipp von anderen Läufern, zur Schonung der Beine wegen des Gefälles nicht in den Kurven zu überholen, war sehr hilfreich.
400 Runden auf ebenem und gedämpftem Hallenboden- für mich war das 100%iger Laufkomfort.
Das Laufen empfand ich keineswegs als monoton, sondern war für mich trotz der Anstrengung entspannend.
Nette fürsorgliche Mitmenschen, konstante Beschallung durch Musik und Kommentare, wechselnde Beleuchtungs- und Lichtverhältnisse in der Halle und gute Verpflegung trugen zu einer schönen Atmosphäre bei.
Für mich persönlich war es der kurzweiligste, entspannteste und schönste 100er, den ich bisher gelaufen bin. 
Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Lauf wegen mangelnder Teilnehmerzahlen im nächsten Jahr wieder stattfindet.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches DANKESCHÖN an Konrad, der nach der Veranstaltung noch zwei Stunden auf mich gewartet hat!!
Text: Katrin Tüg-Hilbert, Bild: Archiv (BUF 2018/M. Irrgang), Logo: Veranstalter, 28.01.2018
Senftenberg Logo
Übrigens: Fabian setzte zwei Tage später noch einen drauf und lief neben den 100km am Freitag noch einmal 50km am Sonntag in der Halle.

Susanne Gölz gab einen tollen Enstand bei der LG Ultralauf und konnte ihren Titelgewinn vom Vorjahr wiederholen. Sie benötgite dabei für die 50 km 3:42:33 h. Sie lief die ersten 6 Runden absolut konstant Richtung einer Zielzeit von deutlich unter 3:40, musste aber in den letzten Runden etwas an Tempo rausnehmen und gewann letztendlich ungefährdet.

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Es ist immer wieder beeindruckend, welche Frühform und welchen Ehrgeiz manche Leute bereits zu einem so frühen Zeitpunkt im Jahr entwickeln. Dennoch kommen viele der Teilnehner nach Rodgau, um viele Bekannte zu treffen und bei guter Betreuung einen längeren Trainings-Lauf zu absolvieren. Genau diese Mischung ist typisch für die 50km in Rodgau. Dieses Jahr stand die 20. Austragung an, die trotz Anmelderekord keinen Starterrekord verzeichnete, da die Wetterbindungen am frühen Morgen nicht ideal waren und daher vermutlich einige Gemeldete die Anreise scheuten.

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Wir waren zahlenmäßig mit der Trainingsgruppe Leistungsdiagnostik aus Freiburg etwa gleichauf und lieferten uns auch in den Mannschaftswertungen spannende Duelle. Unser Team auf dem obligatorischen Foto vor derm Start, auf dem traditionell ca 30 % fehlen, von links: Werner Kempken, Franz Faller, Klaus Haake, Sylvia Faller (vorne), Evi Piehlmeier (dahinter), Guido Piehlmeier, Stefan Daum, Jürgend Viedt, Peter Hübner, Hans-Dieter Jancker, Markus Meinke, Franz Holzleitner, Wolfgang Neuweiler, Dirk Bandowksi, Susanne Gölz und Michael Irrgang.

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Pünktlich um 10 Uhr erfolgte der Startschuss und sogleich setzte sich die große Läuferschar auf der 5km-Runde in Bewegung. Das Feld sortierte sich recht schnell und man konnte einigermaßen ungestört sein Tempo laufen. Problematish ist es höchstens für die Spitzenläufer, die wieder einmal ein unglaublich hohes Tempo wählten. Sie werden traditionell unterstützt durch einen Radfahrer, der ihnen eine freie Strecke ermöglicht. Bei den Herren entwickelte sich ein spannendes Duell zwischen dem 50km-Deutschen Meister Frank Merrbach und seinem jungen Herausforderer Jan Kerkmann, die mich Seite an Seite bereits in meiner zweiten Runde das erste Mal überrundeten. Am Ende sollte Jan in einer sehr guten Zeit von 3:01:44h knapp gewinnen. Susanne Gölz lief vom Start an ihr Tempo, dem keine andere Frau folgen konnte. Die Bedingungen waren erstaunlicherweise sehr gut, nachdem das Wetter deutlich besser war, als es Anfang der Woche noch prognostiziert wurde. Selbst das Stück im Wald war deutlich weniger matschig als erwartet. Auf dem Bild läuft Wolfgang Neuweiler, der sehr gut unterwegs war, aber das Rennen nach 40 km vorzeitig beendete.

Auch ich hatte mir vorgenommen, nur 35 km zu laufen, um unsere Besten im Ziel zu beglückwünschen und ein paar Gespräche zu führen.

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Das ist mir leider nicht ganz gelungen, denn Markus Meinke pulverisierte seine Bestzeit und lief bereits nach 3:29h zum letzten Mal über die Zeiterfassungsmatte. Am Ende bedeutete diese Leistung Platz 7 in der Gesamtwertung und Platz 2 in seiner Altersklasse. Der am Vorabend als "Sportler des Jahres" in der Kategorie "Senioren" gewählte Hans-Dieter Jancker lief eine unglaubliche 3:51h und unterstrich damit seine Ausnahmestellung. 

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Danach trudelten so etwa im 2-Minutentakt unsere Leute ins Ziel. Sylvia Faller und Dirk Bandowski sind schon kurz nach dem Zieleinlauf die Strapatzen nicht mehr anzusehen, wobei Sylvia knapp an ihrer Bestzeit herangelaufen ist und Dirk sie sogar um 4 Minuten unterbot.

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Guido Piehlmeier wurde direkt im Ziel von seiner Frau Evi mit einem Becher Tee empfangen.

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Noch vor Ende des Laufes ging es zum Bürgerhaus, wo die Ehrungen stattfanden. Zunächst wurden die Sieger des DUV-Cups 2018 geehrt, bei der wir einige topplatzierte Sportler hatten, bevor die Ehrung der Gesamtwertung, der Altersklassen und Mannschaften erfolgte. Als erste wurde Susanne auf die Bühne gerufen und ihr ein schöner Pokal überreicht.

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Mit einer sehr guten Zeit, die seit Jahren nicht mehr erzielt wurde, sicherten sich Susanne, Sylvia und Evi den ersten Platz der Frauenmannschaftswertung und verteidigten damit ebenfalls den Titel des Vorjahres. Zweites Frauenteam wurde die Mannschaft von Leistungsdiagnostik vor weiteren zwei Mannschaften.

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Komplettiert wurde unsere Männermannschaft durch Stefan Daum, dem nach einer ganzjährigen Laufpause in 2018 in Rodgau bei seiner elften Teilnahme ein beeindruckendes Comeback gelang. Stefan ist vermutlich das Vereinsmitglied mit den meisten Wettkampfkilometern für unsere LG und es ist sehr erfreulich, dass er wieder dabei ist. Das Team belegte bei starker Konkurrenz einen hervorragenden zweiten Platz hinter Leistungsdiagnostik, nachdem im Vorjahr Platz 3 erzielt wurde.

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Alle Läuferinnen und Läufer, die unter LG Ultralauf gestartet und 50 km geschafft haben.

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Schnellstes Vereinsmitglied war übrigens Thomas Klinkenberger, der als Trainer von Leistungsdiagnosik für "seine Trainingsgruppe" startete und mit einer Zeit von 3:25h den Grundstein für den Erfolg seiner Mannschaft legte. Insgesamt belegte er Platz 5 gesamt und Platz 1 in seiner Altersklasse.

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Bereits am Vorabend gab es die Mitgliederversammlung der DUV (Deutsche Ultramarathon Vereinigung) mit Neuwahl des Präsidiums und verschiedene Ehrungen.

Bei dieser Gelegenheit konnte Hans-Dieter die verdiente Medaille für den Sportler des Jahres vom Ex-Präsidenten Günther Weitzer in Empfang nehmen. Später konnte unser Präsidiumsmitglied Evi für die Vizemeisterschaft der Ultramarathon-Bundesliga die Urkunde und den Geldpreis im Empfang nehmen, den wir wie üblich für die Jahresabschlussfeier einsetzen wollen. Den Pokal für den Bundesliga-Meister haben wir uns schon einmal ganz genau angeschaut.

Die wichtigsten Veränderungen im DUV-Präsidium sind neben der Rochade von Olaf Ilk zum Präsidenten und Günther Weitzer zum Vizepräsidenten die Neubesetzungen des Sportwartes durch Michael Sommer und der Öffentlichkeitsarbeit durch Annette Müller. Wir wünschen den engagierten Ehrenämtlern viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung ihrer Ideen und eine gute Zusammenarbeit, denn selbstverständlich unterstützen wir die DUV als größter Ultralaufverein und DUV-Förderstützpunkt so gut wir können, überwiegend im Sportausschuss.

Der neu gewählte DUV-Sportwart und zukünftige DLV-Ultramarathonberater Michael Sommer wird übrigens als Referent beim von uns organisierten DUV-Trainingslager mitwirken. Darüber freuen wir uns natürlich. Es ist durchaus mehr als eine Geste, denn die DUV möchte ja den Spitzen- und Breitensport gleichermaßen fördern und da erscheint es angemessen, neben den Nationalmannschaften, die ja eher eine Angelegenheit des DLVs sind, auch dem Nachwuchs und den interessierten Läuferinnen und Läufern eine gewisse Aufmerksamkeit zu schenken.

Das Laufjahr hat in Rodgau hat für die DUV und die LG Ultralauf vielversprechend begonnen. Mal sehen, wie es weitergeht.

Text und Bilder: Michael Irrgang, 27.1.2019

Das Präsidium des DLV hat letzte Woche in einer turnusmäßigen Sitzung weitere Deutsche Meisterschaften vergeben. Darunter die DM über 24h an Bottrop zu unserem Bottroper Ultralauf Festival oder kurz BUF. Im Meisterschaftskalender des DLVs ist der Termin auch schon eingetragen!

DM Kalender

Die Entscheidung war allseits erwartet worden, da wir der einzige Bewerber waren. DLV-Ultramarathonberater Norbert Madry hatte uns um eine Bewerbung gebeten, der wir gerne nachgekommen sind. Denn es ist natürlich eine große Ehre, nachdem wir bereits im letzten Jahr die letzte und teilnehmerstärkste DUV-Meisterschaft ausgerichtet haben, nun auch die erste 24h-Meisterschaft unter DLV-Regie ausrichten zu dürfen.

In diesem Jahr beginnt eine neue Zeitrechnung, denn in diesem Jahr veranstaltet erstmalig der DLV neben der 100km-Meisterschaft weitere Ultralaufmeisterschaften, die sie von der DUV übernommen haben: 50km, Ultratrail und 24h-Lauf.

Dadurch ändern sich für den Ausrichter, aber insbesondere auch für die startwilligen Läufer einige Punkte, beispielsweise ist ein Startpass für die Teilnehmer erforderlich. Das ist einerseits ein kultureller Bruch, da viele Ultraläufer als Individualisten bewusst vereinslos sind. Um zukünftig an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen, muss man erstens in einem Leichtathletik-Verein sein und zweitens einen Startpass haben. Schätzungsweise haben höchstens 10% der Ultraläufer einen Startpass, dabei ist der Anteil je nach Disziplin sehr unterschiedlich. Andererseits kann man sehr kurzfristig und unkompliziert einem Verein beitreten und einen Startpass beantragen. Dann ist man auch sofort startberechtigt.

Neben einem Unfallschutz bringt eine Vereinszugehörigkeit auch Gemeinschaft mit sich. Gerade im 24h-Lauf hilft ein guter Teamgeist über die unvermeidlichen Krisen hinwegzukommen und sich aus Motivationslöchern zu befreien. Man kämpft nicht nur für sich um eine gute Leistung, sondern mit weiteren Teammitglieder in der Mannschaftswertung um Platzierungen und mit allen aus dem Verein zusammen in der Ultramarathon Bundesliga um den Titel "Mannschaft des Tages" sowie um die Vereins-Meisterschaft.

Aber auch wer nicht an der Meisterschaft teilnehmen möchte, kann natürlich in Bottrop am 24h-Lauf teilnehmen. Die Meisterschaften sind traditionell die leistungsstärksten Veranstaltungen im Jahresverlauf und geprägt von einer sehr motivierenden Athmosphäre. Wir würden uns auf allen Leistungsebenen über viele Teilnehmer freuen, denn letztendlich ist unser Ultralauf Festival ein Fest, welches gleichermaßen von guten Leistungen als auch von der guten Stimmung geprägt ist. 

Wem die 24h partout nicht zusagen, der aber trotzdem der Veranstaltung aktiv beiwohnen will, kann auch bei dem Nacht-100km-Lauf sein Können zeigen oder sich mit dem 6h-Lauf begnügen. Wer einfach nur beobachten und schnuppern will, ist gut in er einer Staffel aufgehoben. 

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Zur Ausschreibung auf das Bild klicken. Die Meisterschaftsausschreibung kommt vom DLV und liegt zurzeit noch nicht vor.

Text und Bilder: Michael Irrgang (tw. Ausschnitt von der Homepage des DLVs), 18.01.2019

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