Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Termine

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30.3.2019
DM 50km, Störitz

14.4.2019
6h, Mörfelden

25.-28.04.2019
Trainingslager, Zierenberg

8.6.2019
DM Ultratrail, Reichweiler

24./25.8.2019
DM 24h BUF, Bottrop

21.9.2019
100km, Kandel

(tw nicht offiziell)

 

Kilometerspiel:

Unser 1. Team in der 1. Liga

 

Unser 2. Team in der 3. Liga

 

Bernau A1

Doppeldecker innerhalb von 7 Tagen … zwei mal 24h: Bottrop und Bernau (bei Berlin). Nicht nur die beiden Anfangsbuchstaben der Wettkampforte sind gemeinsam, sondern auch das Zeitfenster und der Charme der Menschen, die dort leben. In Brandenburg wird Braunkohle in der Lausitz bzw. Kalk in Rüdersdorf über Tage gefördert und in Bottrop Steinkohle unter Tage: „Glück auf!“ – det kennen wa ooch. Während der Brandenburger über einen rauhen Charme verfügt, so sagen die Menschen im Ruhrpott mit Offenheit frei heraus, was sie denken und fühlen -die Berliner würden jetzt sagen: „Mit Herz und Schnauze“. So fühlte ich mich, gleich nach der Ankunft, in Bottrop irgendwie wohl, obgleich ich im Land Brandenburg wohne und wie bei Ultras üblich: die Fahrt wurde mir von einem lieben Kollegen erleichtert – ich wurde in Hannover eingesammelt und hingebracht. Wir sind Individualsportler in Gemeinschaft, eigentlich eine große Familie und keene einsamen Mohikaner: Staffeln und Mannschaftswertungen schliessen die Einzelwertung nicht aus und so ist Vieles in Gemeinschaft möglich, was ein Einzelner niemals hinkriegen würde.

Bernau A2

Bernau A3

Bernau A4

Bilder aus Bottrop

Würde man mir sagen: „Laufe bitte 100 km in 1km Runden um Deinen Wohnblock herum“, dann würde ich sagen: „Du hast ja wohl nen Vogel.“ Ist man aber auf Wettkampf, na denn kann man sojar 125 oder 200 Runden rumpesen, Hauptsache et sind die richtjen Leute dabei, die Verpflegung stimmt und wenn det Wetter schön ist? Na, denn kann man über sich hinauswachsen.

Angekommen – Zelt aufgestellt – Sichtung: wo ist hier was? Wer ist da? Mit wem kann man quatschen und sich austauschen? Wie ist denn das hier organisiert? Wo muss ich hin? Wo kriegt man hier Startunterlagen?

Ja, es wurde einem in Bottrop von den Organisatoren einfach gemacht, sich zurecht zu finden und es war so schön durchdacht, also rumzumaulen hatte ick schon mal nüscht. Ich habe mir angesehen, wo der Tetraeder ist und den schönen Rosengarten im Park – für die visuelle Abwechslung war auch gesorgt.

Was ist die Schwierigkeit bei einem 24h Lauf? Die Runden klingen erst mal einfach: 1,2 km bzw. in Bernau 1,6 km. Kiesschotter, Staub, … aber es gibt enge Stellen, wo man aufpassen muss, leichte unmerkliche Steigungen, die man im ersten Moment nicht bemerkt, die sich von selbst ab Runde 40 bemerkbar machen. Man läuft ständig am Zelt vorbei und die Matratze ruft einem bei fortgeschrittener Stunde zu: „Ich bin weich, ausruhen ist so schön.“ Und ich sage mir dann: „Nein – DANKE – ich laufe weiter.“ Das Zelt entwickelt magische Kräfte und so sieht man sich nach Kolleginnen und Kollegen um, denen es genauso geht, die genauso leiden, die auch all den Verlockungen stand halten müssen: die schönen Sitzgelegenheiten im Park, am Teamzelt oder dem hervorragenden Verpflegungsstand mit all den Leckereien, die man auch so wunderbar durcheinander schnabulieren kann und sich fest-stehen kann, weil sich Leute Gedanken gemacht haben, da Sachen hinzustellen, damit im Bauch nicht die Feuerwerksexplosion de luxe entsteht. Eigentlich ist man angetreten um eine sportliche Leistung abzuliefern und der Sport dient dazu, nicht die Kalorien zählen zu müssen, wenn alljährlich Weihnachten und die Adventszeit mit schönen Delikatessen der Marke Hüftgold näher rücken, doch wenn es nicht die kleinen Wehwehchen gäbe, die man so hat: Müdigkeit, „Durststrecken“ (man kommt nicht so voran wie man gerne möchte), Blasen an den Füssen, Schwere des Körpers, … .

Wie kommt man dazu, gleich 2 Läufe in einer Woche zu „planen“? Die Deutschen Meisterschaften sind „Pflicht“ und wenn ein Lauf fast vor der eigenen Haustüre stattfindet, da wollte ich „dabei sein“. Liest man sich meine Leistungen durch: Bottrop 123 km und Bernau 101 km, so denkt man sich – „Hmh, Durchschnitt!“ In der Summe sind es aber 224 km in einer Woche. Die persönliche Organisation, die dahinter steckt mit all dem Aufwand, den man als Ultraläuferin so kennt. Meine persönliche Herausforderung bestand darin, dass ich 2 lange Ultraläufe noch nie in einer Woche ausprobiert hatte, ob ich es überhaupt kann und es geht!!! Wie Ultras so schön sagen: „Hundert gehen immer!“ 2 Nächte kaum zu schlafen, denn in Bottrop hatte ich 1,5 h Pause gemacht und in Bernau 3h; wenn man von Bottrop noch Blasen an den Füßen hat und der Körper noch müde ist (nein, keine Schmerzen, aber einfach nur etwas „schlapp“), wenn man weiss, dass man für eine Aktion bereits viel Kraft und Energie gelassen hat, dann in einer zweiten Veranstaltung sich aufzuraffen und zu sagen: „Hey, das schaffe ich!“ Nachts ging mir in Bernau irgendwann das quietsch gelbe Licht der aufgehangenen Neonröhren auf den Keks oder wenn die Dunkelheit (wie in Bottrop) einem die Energie wegnimmt, man sich nur noch nach dem Morgengrauen sehnt, dass die Sonne aufgeht und die Energie wieder freigesetzt wird - das ist die Herausforderung – nämlich standhaft zu bleiben und zu sagen: „Trotz und alledem – ick loof.“ Dann helfen einem die lieben Kolleginnen und Kollegen, die einem nette Sätze zurufen, die einem sich zu einem gesellen und einen sprichwörtlich begleiten. Und worin bestand meine Motivation? Weihnachten rückt näher und somit die Kalorienbomben. Für die äußeren Motivationsanreize sorgen dann die Mitmenschen: ein freundliches Lächeln, bewundernde Blicke, manchmal sagen sie auch (wie in Bernau): „Habt ihr nüscht Besseret zu tun als hier zu loofen? Ihr seid doch bekloppt.“ Det is ne wunderbare Vorlage für mich zu sagen: „Nee, nur normale Verrückte und nicht verrückter als alle, die täglich ins Fitness Studio rennen. Wir bewegen uns an der frischen Luft und haben Spass.“ Beim Schwimmen kann man sich nicht unterhalten, fürs Gerätturnen bin ich mit 1.70 m zu groß und Ultras versuchen mit einem positiven Gemüt Herausforderungen mit einem Augenzwinkern anzunehmen.

In Bottrop hatte LG Ultralauf einen großen Stand aufgebaut, ich hatte viele, viele Laufkameraden aus dem eigenen Laufclub, … in Bernau waren aber andere Laufclubs dabei, wie beispielsweise LG Mauerweg, also hat man auch da gleich Anschluss gefunden. Überhaupt: Ultras sind ein plappriges Volk und da ist es sehr wichtig, dabei zu sein. Beim Zeltaufbau und Abbau hilft einem auch immer jemand – man muss nur fragend gucken.

Man kann gar nicht sagen, was „leichter“ ist – ob Bottrop oder Bernau, weil der Charakter der Veranstaltung, die eines 24h Laufes gleich ist und dennoch hätten die beiden Veranstaltungen nicht unterschiedlicher sein können: Bottrop mit leistungsstarken Läuferinnen und Läufern aus ganz Deutschland, wo ich mich geehrt fühlte überhaupt teilnehmen zu dürfen. Der Start um 12 Uhr, … kennt man. Überaus glücklich kehrte ich mit dem dritten Platz in der Mannschaftswertung nach Hause zurück. Ein Wettkampf, wo man viel von erfahrenen Leuten lernen und sich abgucken kann: Laufstil, Timeline, gepflegte Konversationsthemen und trotz des Wettkampf Feelings hegen wir keine Ressentiments gegeneinander. Ganz im Gegenteil: das Bonmot ist stets die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft. Wir tauschen uns aus über unsere Erlebnisse, wo man sich als Nächstes anmelden könnte, wo es „schön“ ist. Eine unglaubliche Toleranz, auch wenn „gewandert“ wird – man muss in Bewegung bleiben, man weiss, wenn die Problemchen kommen (und bei einem 24h Lauf kommt immer etwas, wo man Hilfe benötigt): „Da sind Andere – die helfen mir – ich bin nicht alleine“ und trotzdem kann man die magischen Momente finden, wo man ganz bei sich ist, wo man im Flow laufen kann, wo der Moment eine unendliche Weite bekommt und wo man sich in der Gemeinschaft unterstützt fühlt.

Bernau 1

Bernau 2

Bernau 3

Bernau 4

Bilder aus Bernau

Ist die Kurve in Bottrop, die fast einer „Kehre“ gleicht, leichter als die enge Stelle an einer Stadtmauer, wenn links der Graben ist und rechts det grobe Kopfsteinpflaster ist? Zwischendurch hätte ich in Bernau losheulen können, weil eine Fussblase am Hacken aufgeplatzt ist, durch den späten Start um 14 Uhr, hatte ich bei Einbruch der Dunkelheit wenig km und linker Hand, als ich auf dem Stadtwall lief, befand sich der Friedhof – da denkt man über die Endlichkeit des Lebens nach, über das Sein im Augenblick und welches Geschenk es ist, leben zu dürfen, gesund zu sein – Carpe Diem. In Bottrop fand ich es sehr nett, dass im Park auch nachts noch Leute da waren, doch in Bernau sorgten die Staffeln für reichlich Action (rund 7500 Runden wurden von allen zusammen gelaufen) und man musste sich gut koordinieren um an den engen Stellen oder an der Rampe (eigentlich versteckten sich darunter Treppen, die mit einer Holzrampe überdeckt wurden) niemanden zu behindern. Während in Bottrop die Mannschaftskameraden für Aufmunterung sorgten, so waren es in Bernau die die Kinderchen in den Staffeln, die einen mit großen Augen ansahen und sagten: „Hey, Du da! Kannst Du mich mitnehmen?“ Und klar, da nimmt man ein Kindchen an der Hand und spätestens nach der nächsten Kurve sind die Knirpse verschwunden, weil Kinder eine unglaubliche Energie haben. Man ist immer präsent und gefordert, egal wie müde man ist: muss aufpassen, dass man nicht umknickt, denn jeder Ultralauf hat seine eigenen Herausforderungen und mein Gedankengang war nachts, als klar war, dass ich in meiner Altersklasse in Bernau den ersten Platz erreichen würde: „Wie kriege ich mit Fussblasen und Müdigkeit 100 km hin?“ Ich spürte schon, dass ich ein paar km in der letzten Woche hinter mir hatte. Warum 100 km? Na, weil ick ohne diese dreistellige Zahl nicht aufs Treppchen wollte. Da habe ich meinen Stolz und Ehrgeiz. Die Schnellste bin ich nicht, aber war in mir noch so ein Funken, der mich antrieb, dass ich als Ultraläuferin bitteschön mit Würde und Stil die 100 km in 24 h zu laufen oder zu habe, noch dazu im Flachland – es ist kein Traillauf. Da sind außerdem all jene Leute, die einen wahren Organisationsmarathon hinter sich haben, nicht mehr Schlaf abbekommen und keine Medaille in Aussicht haben, all die Zuschauer (die sich die Füße in den Bauch stehen), die Leute am Verpflegungsstand (die Wespenstiche kassieren) – für all diese Leute muss man doch wenigstens seinen Körper in Bewegung setzen um zu zeigen, dass sich ihre Mühe gelohnt hat. All die Momente der Einsamkeit aus dem Training verfliegen, wenn man merkt: „Hey, es geht doch – es läuft, … irgendwie, die km läppern sich zusammen.“ Am Ende solcher Veranstaltungen blicke ich an mir runter – eingestaubt, verschwitzt – die Kleidung sieht aus als würde keine Waschmaschine der Welt dies jemals wieder sauber kriegen und auch die negativen Gedanken, die sich manchmal vorneweg einschleichen: „Was tust du da? Hast Du Dich angemeldet? In welchem geistigen Zustand warst Du da?“ All das ist vergessen – ich blicke auf die Urkunde und finde die Zahl unglaublich: DREISTELLIG!!! Meine zwei Beine können dreistellige Kilometerzahlen laufen – ist das nicht wunderbar???? Welch ein Wunder, wie ein Körper das bewerkstelligen kann und wie ein kleines Kind, freue ich mich, wenn es dann – wie in Bernau oder Bottrop dazu führt, dass ich mit auf das Podest darf.

Ich war in Bottrop und Bernau dabei und ich fühle mich um die Erfahrungen bereichert, gleichzeitig freue ich mich auf weitere Veranstaltungen und welchen Leuten ich begegne. Das Laufen ist eine sehr bereichernde und schöne Beschäftigung.

2019 wird es diesen Lauf in der 24h Fassung aus Kostengründen (zu wenig Anmeldungen) nicht mehr geben, nur noch 12 h oder 6 h und ich hoffe, dass sich Viele anmelden werden, damit der Lauf erhalten bleibt.

Text Elisabeth Ploch, Bilder: Michael Irrgang (Bottrop), Elisabeth Ploch, 14.9.2018

Frank BUF 1Am 01.09./02.09.2018 wurden in Bottrop die Deutschen Meisterschaften im 24h-Lauf ausgetragen. Doch es wurde in den einzelnen Altersklassen nicht nur um den Titel gekämpft. Gleichzeitig war dies der letzte Wertungslauf für die Ultralauf-Bundesliga und einige Mannschaften hatten die Möglichkeit, sich mit einer guten Leistung in der Gesamtwertung noch zu verbessern. Somit waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hochmotiviert. Auch wir von der LG Ultralauf waren gewillt, gute Leistungen zu erbringen, denn als Mitveranstalter wollte man sich von seiner besten Seite zeigen und konnte sich am Ende sogar über eine historische Bestleistung freuen. Parallel fanden noch ein 6 und 12h-Lauf statt.

Pünktlich um 12 Uhr erfolgte der Startschuss, die Meute wetzte los und ich mittendrin. Ich war bemüht, bei meiner Premiere das Rennen nicht zu schnell anzugehen, denn 24h sind eine verdammt lange Zeit, in der viel passieren kann. Aber leider ist mir genau dieser typische Fehler unterlaufen. Die ersten zwei Stunden verliefen gut ...... eigentlich schon zu gut und normalerweise hätte ich es besser wissen müssen, dass es so nicht weitergehen kann und auch nicht sollte. Nach etwa vier Stunden machten sich die ersten Probleme bemerkbar, zunächst in Form leichter Krämpfe in den Oberschenkeln, vermutlich in Folge von Salzmangel ...... habe die möglichen Auswirkungen der Temperaturen einfach ein wenig unterschätzt! Wenig später kamen bei beiden Füßen noch Beschwerden im Bereich der Achillessehne hinzu ...... zurückzuführen auf die Belastung und einer falschen Schuhwahl ...... einem (weiteren) typischen Fehler, der vielen noch weniger erfahrenen Läuferinnen und Läufern unterläuft.

Frank BUF 2

Kurz habe ich ans Aufgeben gedacht, doch hier habe ich die Rechnung ohne Carsten gemacht. Mit einigen aufmunternden Worten und einem unplanmäßigen Schuhwechsel, auf den ich nicht vorbereitet war (musste meine Schuhe aus der anliegenden Turnhalle holen (!) ) , ging es zurück auf den Kurs. Nach einer Weile habe ich die für mich perfekte Balance aus Laufen und Gehpausen gefunden und konnte gut Strecke machen.

Frank BUF 3Gegen 22 Uhr folgte dann die nächste Krise, doch Carsten war wieder zur Stelle. Nach einer Massage und einem Kleiderwechsel (denn inzwischen hatte es sich merklich abgekühlt) setzte ich das Rennen marschierend fort. Ohne es zu merken, erreichte ich um etwa 2:40 Uhr das Minimalziel von 100 Km und war somit in der Wertung. Liebäugelte ich vor dem Rennen damit, 160, 170, vielleicht sogar 180 Km erreichen zu können, war ich überaus glücklich, zumindest die 100 Km erreicht zu haben. Mittlerweile machte sich die Müdigkeit bemerkbar und trotz wärmerer Kleidung begann ich, leicht zu frieren. Daher entschied ich, mich aufzuwärmen, eine Weile zu schlafen und den Lauf fortzusetzen, sobald es wieder etwas wärmer ist. Ursprünglich war geplant, erst gegen 7, spätestens 8 Uhr wieder auf die Strecke zurückzukehren. Aber auch hier machte ich die Rechnung wieder ohne Carsten. Behutsam weckte er mich (keine Ahnung, wie spät/früh es war), gab mir einen kleinen Schluck von seinem Kaffee, unterstütze mich bei der „tiefen Hocken“ , um meine Muskeln und Sehnen ein wenig zu dehnen und schickte mich anschließend wieder auf den Kurs. Die erste Runde war der Horror. Sämtliche Glieder waren steif und ich kam gefühlt nur im Schneckengang voran. Doch von Runde zu Runde ging es besser und sammelte marschierend so Kilometer für Kilometer. Um ca. 10:40 Uhr standen etwas mehr als 120 Km auf meiner Habenseite. Nun begann ich zu rechnen und wusste relativ schnell, dass die 130 Km noch in Reichweite sind. Plötzlich machte es „klick“ und meine Beine liefen fast wie von alleine! Die Zuschauer und unser tolles Betreuerteam feuerten mich an und trugen mich so regelrecht über die Strecke. Etwas mehr als eine Stunde später war es dann geschafft ...... die 130Km-Marke ist tatsächlich gefallen .... und nach 24 h stehen zumindest noch insgesamt 131,75 Km auf der Uhr.

An dieser Stelle möchte ich noch mein Lob und Dank an das Betreuerteam aussprechen. Ihr habt Alle einen echt tollen Job gemacht. Doch Einer verdient es dennoch, ein wenig hervorgehoben zu werden, nämlich Carsten und auch sein Physio-Team. Wärst Du/Ihr nicht gewesen, hätte ich sehr wahrscheinlich schon am Vortag aufgegeben. DANKE!!! Ebenso möchte ich allen freiwilligen Helferinnen und Helfern danken, die so für einen reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung gesorgt haben. Außerdem war es schön, einige neue, aber auch viele bekannte Gesichter wieder gesehen zu haben und ich freue mich schon sehr auf ein baldiges Wiedersehen beim Jubiläumslauf in Troisdorf.

Text: Frank Gehle, Bilder: Michael Irrgang, 11.09.2018

WMA100 HDBei der Wletmeisterschaft der Senioren über 100km am 8.9.2018 in Kroatien gewann Hans-Dieter die Altersklasse M65 und wurde Weltmeister.

Die Altersklassenweltmeisterschaft, die der internationale Leichtathletikverband WMA seit einigen Jahren ausrichtet, fand gemeinsam mit der offiziellen Weltmeisterschaft statt, bei der Nele Alder Baerens in neuer persönlicher Bestzeit knapp geschlagen zweite Frau wurde und das deutsche Männerteam den Bronzerang belegte. Dabei war die Strecke alles andere als einfach. Sie wies einige Hügel auf, einige Beobachter berichten von 800 Höhenmeter und bereits am Vormittag wurde es sehr heiß. Hans-Dieter lief die ersten 80 km auf dem 7,5 km-Kurs sehr gleichmäßige Runden und hatte zur Hälfte des Rennens nur eine Minute Vorsprung vor seinem ärgsten Konkurrenten aus Frankreich vor weiteren zwei Recken in dieser Altersklasse. Aber während die anderen aufgrund der Länge, Höhenmeter, Hitze, unzureichendem Training, mangelhaften Ernährungskonzept oder was-weiß-ich nun deutlich langsamer wurden, zog Hans-Dieter unbeirrt seine Runden und baute seinen Vorsprung nun deutlich aus. In den letzten beiden Runden musste auch Hans-Dieter kämpfen, wurde deutlich langsamer, aber finishte letztendlich mit einer sehr guten Zeit von 9:05:59h.

HDJ 1Er schiebt sich damit auf Platz 2 der Weltjahresbestenliste. Platz 1 lief er in Rheine selbst, als er etwa 10 Minuten schneller das Ziel erreichte.

Für Hans-Dieter geht ein sensationell gutes Jahr mit einem weiteren, schönen Erfolg zu Ende. Er gewann in Ebershausen (50 km), Rheine (100 km) und Veitshöchsheim (Ultra-Trail) die Deutsche Meisterschaft in seiner Altersklasse und gewann mit der Männermannschaft und Männer50+-Mannschaft der LG Ultralauf weitere Medaillen und krönte nun sein Laufjahr mit Gewinn der Weltmeisterschaft! Herzlichen Glückwunsch!

Text: Michael Irrgang, Bilder: Norbert Madry (kurz nach Zieleinlauf) und Michael Irrgang (Schwäbisch Gmünd 2017)

Ein unglaubliches Wochenende liegt hinter uns. Im Vorfeld macht man sich als Veranstalter oder Läufer seine Gedanken und Pläne, wissend, dass die Realität oftmals sich ganz anders entwickelt. In diesem Fall besser, viel besser!

1 5 Team2018

Nach Rheine sollte die 24h DM ein zweites Mal ein großes Vereinstreffen werden. Etwa 45 Läufer hatten sich für die unterschiedlichen Strecken angemeldet und wurden von etwa 15 Betreuern versorgt, dazu kamen noch 4 Leute in der Gesamtorganisation der Veranstaltung.

Das sportliche Ziel war, zum Abschluss der Saison noch einmal bei einer Deutschen Meisterschaft in den Mannschaftswettbewerben gut abzuschneiden und die Tageswertung der Ultramarathonbundesliga zu gewinnen.

ClaudiaDoch der Wettkampf entwickelte sich unvorstellbar gut: 17 Läufer von 32 gaben ihr Debut oder liefen persönliche Bestleistungen, bei den Männern gewannen wir 3 bei den Frauen 4 Altersklassen. Claudia Lederer lief neuen Vereinsrekord, auf den zweiten Gesamtrang und erreichte mit der P-Norm die Eintrittskarte zur 24h-Nationalmannschaft. Unsere Mannschaften gewannen 3 von 4 Wertungen und standen weitere dreimal auf dem Podest.

In Summe führten die sportlichen Erfolge dazu, dass wir in der Ultramarathon-Bundesliga in der jungen, vierjährigen Geschichte eine bisher nie dagewesene Punktzahl der Rohpunkte erzielen konnten.

Natürlich sind die erzielten Leistungen, Platzierungen und die Ultramarathon Bundesliga bei einer Meisterschaft wichtig, aber nicht nur.

Viel mehr freut es mich, wie sich die Vereinskollegen und die übrigen Teilnehmer über das Wochenende und den Lauf geäußert haben. Wir hatten einige dabei, die noch gar nicht so lange Ultras laufen, für einige war es der erste 24h-Lauf, für andere, neue Vereinsmitglieder war es der erste Lauf in unserem Trikot.

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Guido Piehlmeier gehörte mit zum Team zur Startnummernausgabe. Insgesamt hatten wir weit über 300 Anmeldungen gehabt, vor Ort kamen noch ein paar Nachmeldungen dazu.

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Ein Start um 12 Uhr hat den Vorteil, dass in aller Ruhe morgens alles aufgebaut werden kann.

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Und auch Zeit zum Fotos machen besteht.

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Nach Grußworten von Bottrops Oberbürgermeister und unserem Schirmherr Bernd Tischler und von DUV-Vizepräsident Guido Gallenkamp als DUV-Vertreter gab es noch einige Details zum Ablauf.

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Die Stunde vor dem Start hat eine ganz besondere Stimmung. Es knistert förmlich vor Anspannung. Ein guter – ich will nicht sagen „der letzte“ - Moment für Fotos mit lächelnden Athleten und Betreuern.

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Pünktlich wurde das Feld an zwei Stellen der Strecke gestartet, da der 6h-Lauf eine 50km-Zwischenzeit und der 12h und 24h-Lauf eine 100km-Zwischenzeit hat. Impressionen von der Strecke

Unsere Läufer mit Platzierungen im offenen Lauf

Platz km Name   AK AK-Platz
7 203.457 km   Bachmaier, Florian 1982 M35  1
10 195.519 km   Minnebusch, Dirk 1971 M45  1
12 194.462 km   Kröling, Matthias 1989 M20  1
13 192.447 km   Schöne, Helmut 1967 M50  5
16 187.758 km   Haake, Klaus 1969 M45  2
17 186.720 km   Allerheiligen, Jens 1968 M50  6
25 181.879 km   Frenz, Michael 1970 M45  4
26 177.039 km   Hübner, Peter 1960 M55  4
31 159.227 km   Lauterbach, Alexander 1980 M35  2
35 154.395 km   Fischer, Hermann 1953 M65  4
37 154.327 km   Bölsche, Matthias 1974 M40  3
47 146.815 km   Kempken, Werner 1957 M60  8
52 140.353 km   Holzleitner, Franz 1950 M65  6
53 140.256 km   Hösch, Walter 1959 M55  5
63 135.398 km   Jochheim, Martin 1957 M60  9
65 131.805 km   Luther, Mario 1961 M55  7
66 131.751 km   Gehle, Frank 1989 M20  4
71 129.578 km   Gakstatter, Jonathan 1996 M20  5
80 121.490 km   Künkel, Norbert 1958 M60  10
93 105.531 km   Stangneth, Dirk 1969 M45  20
103 101.258 km   Greis, Volker 1970 M45  24
110 87.420 km   Stelter, Thorsten 1977 M40  10
122 50.938 km   Densing, Axel 1968 M50  17
123 49.680 km   Gonschorek, Sebastian 1979 M35  8

 

Platz km Name   AK AK-Platz
2 200.753 km   Lederer, Claudia 1977 W40  1
6 172.108 km   Tüg-Hilbert, Katrin 1970 W45  1
9 161.678 km   Bey, Katharina 1990 W20  1
11 153.921 km   Kolter, Mechthild 1964 W50  3
12 153.119 km   Conrad, Kerstin 1971 W45  3
31 123.657 km   Ploch, Elisabeth 1981 W35  4
46 81.382 km   Heller, Marlene 1952 W65  5
48 68.650 km   Kunze, Christel 1937 W80  1

 

Platz Mannschaft KM Männer
1. LG Ultralauf 1 593,439 Florian Bachmaier, Dirk Minnebusch, Matthias Kröling
2. LG Ultralauf 2 566,925 Helmut Schöne, Klaus Haake, Jens Allerheiligen
4. LG Ultralauf 3 518,146 Michael Frenz, Peter Hübner, Alexander Lauterbach
6. LG Ultralauf 4 455,537 Hermann Fischer, Matthias Bölsche, Werner Kempken
9. LG Ultralauf 5 416,007 Franz Holzleitner, Walter Hösch, Martin Jochheim
11. LG Ultralauf 6 393,134 Mario Luther, Frank Gehle, Jonathan Gakstatter
13. LG Ultralauf 7 328,28 Norbert Künkel, Dirk Stangneth, Volker Greis
Platz Mannschaft KM Frauen
1. LG Ultralauf 1 534,54 Claudia Lederer, Katrin Tüg-Hilbert, Katharina Bey
3. LG Ultralauf 2 430,698 Mechthild Kolter, Kerstin Conrad, Elisabeth Ploch
Platz Mannschaft KM Männer 50+
1. LG Ultralauf 1 556,206 Helmut Schöne, Jens Allerheiligen, Peter Hübner
5. LG Ultralauf 2 441,564 Hermann Fischer, Werner Kempken, Franz Holzleitner
7. LG Ultralauf 3 407,459 Walter Hösch, Martin Jochheim, Mario Luther
Platz Mannschaft KM Frauen 50+
3. LG Ultralauf 1 303,953 Mechthild Kolter, Marlene Heller, Christel Kunze

Gesamtsieger wurde Marcel Leuze, der damit seinen in Gotha erzielten Titel erfolgreich verteidigen konnte sowie Anke Libuda, die die A-Norm des DLV erzielte, den Deutschen AK-Rekord verbesserte und sich an die Spitze der Jahresbestenliste setzte. Mit Manuel Tuna und Friedemann Hecke folgen zwei sehr erfahrene Läufer auf das Podest, die ein gute Rennen liefen.

Bei den Frauen lief Claudia Lederer in ihrem ersten Rennen über 24h gleich die P-Norm und damit die Eintrittskarte zur Nationalmannschaft. Claudia Krantz kam bei ihrer dritten 24h DM nahe an ihre Bestleistung heran.

Platz Leistung Männer Verein AK AK-Platz
1 237.205 km   Leuze, Marcel Turnerbund Hamburg Eilbeck M30  1
2 230.909 km   Tuna, Manuel TSG Helberhausen   M50  1
3 217.826 km   Hecke, Friedemann VFL Ostelsheim   M55  1
Platz Leistung Frauen Verein AK AK-Platz
1 232.702 km   Libuda, Anke BSG Springorum Bochum   W35  1
2 200.753 km   Lederer, Claudia LG Ultralauf   W40  1
3 192.007 km   Krantz, Claudia LLG 80 Nordpark Köln e.V.   W50  1

 

6h-Lauf

Zusammen mit dem 24h-Lauf wurde – allerdings an einer anderen Stelle im Batenbrockpark - der 6h-Lauf gestartet.

Susanne

Hier beeindruckte Susanne Görtz mit einer erstklassigen Leistung. Von uns erreichten Reimund und Dirk gute Leistungen etwa im Bereich ihrer Bestleistungen. Für Ralf war dieser Eintrag in die DUV-Statistik sein erster!

Impressionen vom 6h-Lauf

Platz km Unsere Männer AK AK-Platz
13. 50,047 km Brömmelhaus, Reimund M55 2
19. 47,344 km Bohne, Dirk M45 5
21. 45,607 km Sternbeck, Ralf M50 9
         
Platz km Unsere Frauen AK AK-Platz
15. 32,388 km Faller, Sylvia W50 2
20. 29,872 km Sebastian, Judith W35 2

 

Platz Leistung Männer Verein AK AK-Platz
1. 61,464 km  Tiemo Schilling-Frenk  BSG Sparkasse Essen  M45 1
2. 60,833 km  Alex Michiels  M50 1
3. 60,064 km  Oliver Schoiber  BSG Springorum  M45 2
(29 Männer)
           
Platz Leistung Frauen Verein AK AK-Platz
1. 75,595 km  Susanne Gölz  LC Breisgau  W35 1
2. 55,524 km  Andrea Ohlenforst  W40 1
3. 54,450 km  Verena Liebers  SV Blau-Weiß Bochum  W55 1
(22 Frauen)

 

12h-Lauf

Beim 12h_Lauf übertrafen 6 Männer die Siegerleistung des Vorjahres sowie 2 Frauen.

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Simone Durry, Mitglied der 24h-Nationalmannschaft zeigte nach einer längeren Laufpause ein starkes Come-back. Hier ist sie mit Roland Riegel unterwegs.

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Der Belgier Patrick Vandebeek zeigte einen Start-Ziel-Sieg, den Toni Hecker durch einen couragierten Endspurt nicht mehr gefährden konnte.

Im Frauenlauf setzte sich zunächst Marie Hölting an die Spitze, um um 0 Uhr kurz mit ein paar Freunden ihren 25. Geburtstag zu feiern. Nach einer kleinen Pause setzte sie ihr Rennen fort und verteidigte ihren zweiten Platz.

Unsere 3 Starter gewannen jeweils ihre Altersklasse, wobei Franz Berger und Guido Piehlmeier zum ersten Mal 12h und einen Wettkampf über 100km Länge liefen. Insofern legten sie für die 24h-Läufer schon einmal gut vor.

Impressionen vom 12h-Lauf

Platz Name km Verein AK Platz
1. Patrick Vandebeek 123,221 km M40 1
2. Toni Hecker 120,938 km Ultra Sport Club Marburg M35 1
3. Tomasz Weglinski 119,708 km M40 2
4. Stephan Finster 111,392 km LG Ultralauf M50 1
7. Guido Piehlmeier 103,550 km LG Ultralauf M60 1
8. Franz Berger 102,974 km LG Ultralauf M45 1
  27 Männer          
Platz Name km Verein AK AK Platz
1. Simone Durry 115,285 km W40 1
2. Marie Hölting 102,613 km Ausdauerschule by bunert W20 1
3. Christiane Schlaps 92,662 km DUV W50 1
10. Michaela Kirchner 37,100 km LG Ultralauf W50 3

Die Ehrung

Nach 24 Stunden folgte das Schlusssignal und nach der Restmetererfassung und dem Urkundendruck konnten die Sieger geehrt werden.

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Die Ehrung wurde mitten im Park durchgeführt, der einen wunderbaren Rahmen lieferte. Der Sportwart der DUV, Norbert Madry, der Präsident der DUV Günther Weitzer sowie der Geschäftsführer Roland Riedel ehrten die DM-Teilnehmer, die Sportwarte von Adler-Langlauf Bottrop und der LG Ultralauf Markus Sobolewski und Michael Irrgang sowie der Präsident der LG Ultralauf, Christian Mohr nahmen die Ehrungen im offenen Lauf vor.

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Eine ganz besondere Ehrung gab es zum Schluss. Hier wurden diejenigen geehrt, die eine der DLV-Normen für die 24h-Nationalmannschaft erlaufen sind. Anke Libuda erzielte für ihr Ergebnis die LG Ultralauf Leistungsmedaille in Gold. Marcel Leuze, Manuel Tuna und die auf dem Bild fehlende Claudia Lederer die Leistungsmedaille in Bronze.

Das Vereinsfazit fällt super aus. Das Ergebnis ist das beste in der 10jährigen Vereinsgeschichte und ebenfalls das Beste in den Jahren der Ultramarathon Bundesliga. In dieser Saison wurden wir dreimal „Mannschaft des Tages“ und haben dennoch nur den Vizetitel errungen. Dennoch sind wir nach diesem Finale mit der Saison sehr zufrieden und gratulieren herzlich der LG Nord Berlin zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Aber auch als Veranstalter des BUF können wir mit allem zufrieden sein. Wir hatten einen großes Starterfeld, erlebten spannenden Sport mit großartigen Leistungen.

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Thomas Bitzer, unser Mann für die Technik justierte die Anzeige an der großen Leinwand, auf der die Läufer und Betreuer sich über ihre Position im Teilnehmerfeld informieren konnten.

Unser 24h-Lauf hatte 184 Teilnehmer und wies rein statistisch einige Rekorde auf, z.B. die größte 24h-DM mit 153 „Finishern“. Es waren 24 Altersklassen besetzt, also von MW20 bis zur MW80, es wurden 3 Altersklassenbestleistungen erzielen. Viele Teilnehmer gaben ein tolles Debut ab, andere erzielten neue persönliche Bestleistungen. Das Wetter war läuferfreundlich, die Technik lief tadellos, der Rennarzt hatte wenig, die Physiotherapeuten etwas mehr zu tun und konnten einigen Läufern helfern und das Wichtigste: die Teilnehmer und die DUV als Meisterschaftsveranstalter äußerten sich ausnahmslos positiv über die Veranstaltung. Was will man als Veranstalter mehr?

Dennoch ist eine Fortsetzung im nächsten Jahr wahrscheinlich, aber noch nicht sicher. Das werden wir aber in den nächsten Tagen entscheiden.

Text: Michael Irrgang, Bilder: Michael Irrgang, Cathrin Haake, Franz Faller und andere, 6.9.2018

Am Samstag 12:00 Mittag startete Oberbürgermeister Bernd Tischler im Rahmen des Bottroper Ultralauffestivals die 30. DUV-Meisterschaft im 24h-Lauf. Dabei waren es einmal mehr die Frauen, die den diesjährigen BUF prägten.

Susanne

Zunächst eroberte Susanne Gölz im gleichzeitig gestarteten 6h-Lauf die Bewunderung der anwesenden Betreuer, Zuschauer und auch Mitläufer durch ein beherztes Tempo, welches sie in ihrem ersten Lauf über die 50km Distanz hielt und sich souverän den Gesamtsieg holte und gleichzeitig den Streckenrekord pulverisierte.

  6h-Lauf   BUF, 01.09.2018  
Platz Teilnehmer km Verein AK
1.  Tiemo Schilling-Frenk 61,464  BSG Sparkasse Essen  M45
2.  Alex Michiels 60,833    M50
3.  Oliver Schoiber 60,064  BSG Springorum  M45
  (29 Männer)      
1.  Susanne Gölz 75,595  LC Breisgau  W35
2.  Andrea Ohlenforst 55,524    W40
3.  Verena Liebers 54,45  SV Blau-Weiß Bochum  W55
  (22 Frauen)      

 

1 2 Simone

Beim 12h-Lauf gab es zwei Start-Ziel-Siege von Simone Durry (zusammen mit Roland Riedel) und Patrick Vandebeek.

  12h-Lauf   BUF, 01.09.2018  
Platz Teilnehmer km Verein AK
1.  Patrick Vandebeek 123,221    M40
2.  Toni Hecker 120,938  Ultra Sport Club Marburg  M35
3.  Tomasz Weglinski 119,708    M40
  (27 Männer)      
1.  Simone Durry 115,285    W40
2.  Marie Hölting 102,613  Ausdauerschule by bunert  W20
3.  Christiane Schlaps 92,662  DUV  W50
  (10 Frauen)      

 

Mit 184 Startern im offenen Lauf gab es im 24h-Lauf ein riesiges Starterfeld. 106 Männer und 47 Frauen erfüllten die Mindestleistungen und sorgten so für eine Rekordbeteiligung bei der 30. Deutschen Meisterschaft im 24h-Lauf.

1 3 Marcel

Titelverteidiger Marcel Leuze startete ambitioniert und lief ein solides Rennen. Anfangs konnten einige Läufer folgen, jedoch setzte er sich im Mittelteil des Rennens ab und verwaltete seinen Vorsprung zu einem sicheren Sieg.

1 4 Anke

Anke Libuda wurde ebenfalls ihrer Favoritenrolle gerecht. Allerdings war es mehr als beeindruckend, wie sie gewann. Aus den Zwischenzeiten ging klar hervor, dass sie 230 km als Ziel vor Augen hatte und das setzte sie akribisch um. Nie zu schnell, nie geschwächelt mit einem kompetenten Betreuungsteam an der Seite lief sie ein perfektes Rennen – wenn man diesen Superlativ einmal vorsichtig benutzen darf.

Sie setzte sich mit dieser Leistung an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste und verbesserte die bestehende Deutsche Bestleistung in der Altersklasse W35.

Weitere Bestleistungen im 24h-Lauf erzielten Chirstel Kunze (LG Ultralauf) in der Altersklasse W80 mit 68,650 km und Melise Souto Tuna (TSG Helberhausen) mit 136,096 km. Im 12h-Lauf erzielte Theo Soboll (Adler-Langlauf Bottrop) eine neue Bestleistung mit 50,938 km.

  24h-Lauf   BUF, 01.09.2018  
Platz Teilnehmer km Verein AK
1.  Marcel Leuze 237,205  Turnerbund Hamburg Eilbeck   M30
2.  Manuel Tuna 230,909  TSG Helberhausen  M50
3.  Friedemann Hecke 217,826  VfL Ostelsheim  M55
  (130 Männer)      
1.  Anke Libuda 232,702 BSG Springorum Bochum  W35
2.  Claudia Lederer 200,753  LG Ultralauf  W40
3.  Claudia Krantz 192,007  LLG 80 Nordpark Köln e.V.  W50
  (54 Frauen)      

Die Mannschaftswertungen wurden von der LG Ultralauf dominiert. Sie holten sich damit den Tagessieg der Ultramarathon Bundesliga. Am letzten Wertungstag konnte dennoch das Team der LG Nord die Bundesligawertung – aber nur ganz knapp – gewinnen und somit die Vereinswertung viermal in Folge für sich entscheiden!

1 5 Team2018

Wir hatten knapp 60 Leute vor Ort, darunter 21 Männer und 8 Frauen in der Ergebnisliste der DM.

Frauen 24h DM Mannschaften   BUF, 01.09.2018
Platz Verein km Besetzung
1. LG Ultralauf I 534,54 Claudia Lederer, Katrin Tüg-Hilbert, Katharina Bey
2. LG Nord Berlin Ultrateam 438,348 Heike Bergmann, Patricia Rolle, Silke Stutzke
3. LG Ultralauf II 430,698 Mechthild Kolter, Kerstin Conrad, Elisabeth Ploch
  5 Teams    

 

Männer 24h DM Mannschaften   BUF, 01.09.2018
Platz Verein km Besetzung
1. LG Ultralauf I 593,439 Florian Bachmaier, Dirk Minnebusch, Matthias Kröling
2. LG Ultralauf II 566,925 Helmut Schöne, Klaus Haake, Jens Allerheiligen
3. LG Nord Berlin Ultrateam 546,533 Stefan Thoms, Dirk Kiwus, Hans-Joachim Dierkopf
  13 Teams    

 

Frauen 24h DM Mannschaften 50+   BUF, 01.09.2018
Platz Verein km Besetzung
1. LG Mauerweg Berlin e.V. 424,037 Helga Brokat, Andrea Möhr, Sigrid Eichner
2. Ultrafriesen e.V. 361,461 Monika Sandelmann, Nicola Stelling, Monika Schulte
3. LG Ultralauf 303,953 Mechthild Kolter, Marlene Heller, Christel Kunde
  3 Teams    

 

Männer 24h DM Mannschaften 50+   BUF, 01.09.2018
Platz Verein km Besetzung
1. LG Ultralauf 556,206 Helmut Schöne, Jens Allerheiligen, Peter Hübner
2. LG Nord Berlin Ultrateam 499,484 Stefan Thomas, Hams-Joachim Dierkopf, Jörg Stutzke
3. LC BlueLiner 450,316 Ernst Riemann, André Schneider, Heiko Wiedemann
  8 Teams    

Zur Veranstaltung ein kurzes Fazit: Das Wetter war sehr läuferfreundlich, die Strecke im Park, die Organisation, insbesondere die Läuferbetreuung und Technik sowie die vielen freundlichen Helfer wurden sowohl von den Läufern als auch den DUV-Repräsentanten gelobt.

1 6 Siegerehrung

Die Siegerehrung der Meisterschaft und des Offenen Laufes wurde von Mitgliedern des Präsidiums der DUV sowie der ausrichtenden Vereine LG-Adler Langlauf Bottrop und LG Ultralauf bei einer entspannten Atmosphäre durchgeführt. Auch hier gab es einen Rekord zu vermelden, denn es gab Sieger in 24 Altersklassen zu ehren!

Für uns als Ausrichter bleibt, uns bei allen Beteiligten zu bedanken, dass sie gekommen sind und jeder seine Rolle als Läufer, Helfer, Betreuer mit viel Leidenschaft gefüllt hat. So sind wir unserem Ziel, ein Ultralauf-Festival auszurichten sehr nahe gekommen. Ein weiterer Bericht und eine Bildergalerie folgen in den nächsten Tagen.

Ergebnisse

6h Ergebnis

6h Ergebnis nach AK

12h Ergebnis

12h Ergebnis nach AK

24h Ergebnis offener Lauf

24h Ergebnis offener Lauf nach Altersklasse

24h Ergebnis DM

24h Ergebnis DM nach Altersklasse

24h Ergebnis DM Mannschaften Frauen

24h Ergebnis DM Mannschaften Männer

24h Ergebnis DM Mannschaften Frauen 50+

24h Ergebnis DM Mannschaften Männer 50+

Spitzeiten 50km

Splitzeiten 100km

Berichte

03.09.2018 DUV-Homepage

 

03.09.2018, Michael Irrgang

 

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