Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

LGUDL Logo400Dieses Jahr feiert die LG Ultralauf 10jähriges Vereinsjubiläum und kann auf eine sehr bewegte Zeit zurückblicken, in der es seit einigen Jahren rasant mit den Mitgliederzahlen und sportlichen Erfolgen nach oben geht. Mittlerweile kommen unsere Mitglieder aus ganz Deutschland, wohnen aber auch in Österreich, der Schweiz und Norwegen. 

Als eine Jubiläums-Aktion haben wir nun einen Deutschlandlauf geplant, bei dem es das Ziel ist, ein großes Netz zu bilden, welches die Wohnorte unserer Mitglieder verbindet und einige Etappen abzulaufen. Dabei steht diese Aktion unter dem Motto "wir besuchen uns". Hier ist Kommmunikation und Rücksichtnahme gefragt, wenn es darum geht, mit seinen Nachbarn eine Etappe zu vereinbaren und idealerweise auch zu laufen. Dass das nicht immer einfach ist, liegt in der geografischen Verteilung der Orte, aber die Ausschreibung lässt viele Varianten zu. So wird es von München nach Salzburg wahrscheinlich einnen Mehrtageslauf geben und andere Königsetappen werden wohl auch schon mal üer 100km-Länge überschreiten oder als Staffel oder sogar mit dem Rad zurückgelegt gelegt werden. Und wie wir von Leipzig nach Berlin kommen, ist auch noch völlig ungewiss.

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Wir haben unseren Mitgliedern eine Karte online zur Verfügung gestellt, in der sie jederzeit den Status der Orte und Etappen einsehen können. Mittlerweile haben deutlich über 50% der Mitglieder ihre Teilnahme zugesagt und wir daher die selbst gesetzte Mindestgrenze überschritten. Phase 2 kann beginnen!

Wurden in der ersten Phase die blauen Labels bei einer Zusage orange und bei einer Absage gelöscht, so gilt es jetzt, Ideen für Etappen auszutauschen. Verbundene Standorte werden dann grün und die Linien blau. Sollten dann im nächsten Planungsschritt die Etappen von der Strecke geplant und der Lauf terminiert sein, so werden die Linien rot. Das ist eine unvorstellbare Arbeit und kann nur dadurch gemeistert werden, dass die Mitglieder die Etappenplanung selbst übernehmen. In Ballungsregionen gibt es jeweils einen Koordinator, der dafür sorgt, dass niemand vergessen wird und es eine gute Mischung aus kleinen und großen Etappen gibt. Der Bonner Bereich ist schon erschlossen, Köln angebunden, Richtung Süden wartet bereits eine größere Gruppe aus Koblenz darauf, einmal besucht zu werden. Im Süden von Bonn gibt es aber noch ein blaues (offenes) Label, daher ist der Start noch nicht klar.

In Rheine treffen sich Mitte März zu unserer Mitgliederversammlung und der von uns ausgerichteten 100km-Meisterschaft etwa 60 Vereinsmitglieder. Da werden direkt vor Ort Pläne geschmiedet und viele Labels neu gefärbt und verbunden. Den März und April wollen wir uns noch für die Planung offenhalten gelaufen wird dann im Sommer.

Viele von uns sind in ihren lokalen Vereinen und Freundeskreisen aktiv. Daher haben wir uns überlegt, dass an den Etappen natürlich alle Vereinsmitglieder, aber auch die die Lauffreunde der Etappenpaten eingeladen sind. Nach heutigem Stand der Planung werden wir die Etappen aber nur intern kommunizieren. Denkbar wäre aber, dass wir bestimmte Mega-Etappen auch öffentlich ausschreiben.

Wir planen ja noch. Aber schon jetzt ist die Resonanz zu der Idee gewaltig und wir freuen uns schon sehr auf die Umsetzung!

Text: Michael Irrgang, Logo: Michael Irrgang, Karte: mit Google Maps erstellt, 21.02.2018

Rheine FB

Bitte beachten. Aufgrund der Deutschen Meisterschaft ist für alle Wettbewerbe der Termin für die die Online-Anmeldung der kommende Sonntag 24 Uhr. Angemeldete Läufer haben dann bis zum 28.02.2018 Zeit, den Teilnehmerbeitrag zu bezahlen. Angemeldete, aber nicht bezahlte Läufer werden von der Startliste wieder entfernt und müssen ggf. vor Ort eine Nachmeldung ausfüllen und den Nachmeldezuschlag zahlen. Dieser beträgt für den 6h-Wettbewerb 10 Euro und für die 100km 100 Euro.

Wer ummelden möchte, kann dies ebenfalls problemlos bis Sonntag machen. Wer von 6h auf 100km ummelden möchte, kann einfach die Differenz von 25 Euro bezahlen, wer von 100km auf 6h ummeldet, bekommt kein Geld zurück, erhält aber die Chance, einen Ultralauf zu finishen. Das ist bei einer nicht-optimalen Vorbereitung vielleicht die bessere Option, als zu Hause zu bleiben oder ein DNF zu riskieren. Ummeldung bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Aufgrund von interessierten Nachfragen haben wir die Ausschreibung in zwei Punkten ergänzt:

1. Neuer Staffelwettbewerb: Schlag die Meister! Bis zu 10 Läuferinnen und Läufer können in einer Staffel versuchen, die Siegerzeiten der Männer und Frauen zu unterbieten. Wetten, dass das verdammt schwer wird? Teilnehmerlimit 5 Staffeln, 200 Euro Startgeld, Meldung per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

2. AK-Mannschaftswertung. Der DLV führt für die Seniorenaltersklassen Bestleistungen. Um hier eine Berücksichtigung zu ermöglichen, haben wir diese Wertung im offenen Lauf ausgeschrieben.

Warum sollte man unbedingt an dieser Veranstaltung teilnehmen und 100km oder 6h laufen? Der Schauplatz ist sicher etwas besonderes. Es wird auf einer 5 km-Runde auf einem Flughafengelände gelaufen, wobei die gesamte Logistik in einem riesigen Hangar untergebracht ist. Die Strecke ist kurvenarm, flach, schnell und ermöglicht sowohl für schnelle als auch für langsame Läufrer und Läuferinnen gute Leistungen. Für viele ist es ein früher Jahreshöhepunkt, aber ein 100km- oder 6h-Lauf im März ist auch eine sehr gute Vorbereitung für spätere, längere Veranstaltungen, z.B. wenn man im Mai oder Juni 24h laufen möchte. Eine sehr preiswerte Unterkunft sowie Verpflegung in der Kaserne ist möglich.

Der 100km-Lauf gehört zur DUV-Cup-Serie und mit einem 100km-Finish könnt ihr fleißig Punkte sammeln. Falls ihr an der DM teilnehmt, könnt ihr auch mit eurer Mannschaft etwas gewinnen. Es gibt neben der Gesamtwertung für Männer- und Frauenmannschaften auch eine Sonderwertung für Mannschaften der Über-50jährigen. Zu einer Mannschaft gehören immer drei Personen und aktuell sind bei einigen, größeren Vereinen nur zwei gemeldet. Mit einem guten Mannschaftsergebnis legt man den Grundstein für ein gutes Abschneiden in der Ultramarathon Bundesliga. Dies ist ein Wettbewerb der Vereine, der von der DUV veranstaltet wird und bei dem es durchaus um nennenswerte Preisgelder geht. Um in Rheine bei dem ersten Lauftag der diesjährigen Saison gut abzuschneiden, braucht man neben guten Einzelläuferinnen und -läufern insbesondere gute Mannschaften.

Es wird auf jeden Fall ein interessantes Wochenende werden. Nächste Woche, nach Meldeschluss gibt es eine Vorschau, wenn die Startlisten mehr oder weniger feststehen. Das Feld bei den Frauen mit Titelverteidigerin Nele Alder-Baehrens und bei den Männern ist schon jetzt absolut erstkklassig, aber vielleicht kommen ja noch ein paar starke Läuferinnen und Läufer dazu.

Ich hoffe, wir sehen uns

Michael Irrgang, 19.02.2018

B1 Andre

André Weinand erfüllte sich am Samstag einen Traum, auf den er über Monate gut vorbereitet hatte: Er hat den Vertikal-Marathon gewonnen, der als "Treppenhausmarathon-WM" ausgeschrieben ist. Dazu musste er das 13stöckige Annasift in Hannover 194 mal rauf- und renterrennen und dabei insgesamt 7.333 Höhenmeter und 83808 Stufen überwinden. Unvorstellbare Zahlen. Er unterbot dabei den alten Streckenrekord um etwa 2,5 Minuten und setzte nun die neue Rekordmarke auf 10:13:01.

B1 Sascha

Ebenfalls am Start war Vereinskollege Sascha Mörth. Hier gönnte er sich eine kleine Pause nach 150 Runden. Der Veranstalter hat ein Teilnehmerlimit von 25 Startern gesetzt, davon starteten 22 am Samstag morgen und 16 erreichten letztendlich innerhalb des Zeitlimits von 15 Stunden das Ziel. Sascha wurde nach einer ebenfalls starken Leistung mit 14:13:46 der 15. Sieger.

Wir freuen uns schon auf den angekündigten Bericht von André in ein paar Tagen. Zunächst sei ihm Erholung gegönnt.

Bericht: Michael Irrgang, Fotos: André Weinand, Jens Allerheiligen, 18.02.2018

In diesem Beitrag möchte ich einen Blick auf die Mannschaftswettbewerbe bei den Deutschen Meisterschaften über 100 km werfen. Während die Einzelergebnisse auf den Seiten der DUV sehr gut dokumentiert sind, sucht man die Mannschaftsergebnisse vergebens.

Mangels anderer Quellen habe ich die Einzelergebnisse der DUV nach Vereinsnamen sortiert und die Zeiten der jeweils ersten drei Läufer bzw. Läuferinnen für Männer, Frauen und Senioren addiert. Diese Methode ist recht fehleranfällig, so dass ich über eine Überprüfung von anderer Seite dankbar wäre. 

Die Wettbewerbe sind natürlich nicht direkt miteinander vergleichbar, da fast jedes Jahr Wetter, Streckenprofil, Untergrund und Zeitpunkt unterschiedlich sind. Dennoch habe ich den Eindruck, dass deutsche Meisterschaften in der Vergangenheit einen höheren Stellenwert hatten als in den letzten Jahren. Im positiven Sinn mag es daran liegen, dass es heute deutlich mehr Wettbewerbsangebote über Ultradistanzen gibt und eine deutsche Meisterschaft nur ein Wettbewerb von vielen ist. Für die Beliebtheit des Ultralaufens erscheint mir die Deutsche Meisterschaft jedenfalls kein geeigneter Indikator zu sein. So war die erste deutsche Meisterschaft im Jahr 1987 sowohl die mit den meisten Mannschaften als auch die mit der schnellsten Siegerzeit bei den Männern. Zum Vergleich: Mit der Siegerzeit im Jahr 2017 wäre man 30 Jahre früher auf Platz 22 gelandet. Berücksichtigen muss man dabei auch noch, dass 1987 nur die westdeutschen SportlerInnen die Möglichkeit hatten an dem Wettbewerb teilzunehmen.

Die schnellsten Zeiten

Die schnellste Zeit bei den Männern wurde bereits bei den 1. Deutschen Meisterschaften 1987 mit 20:38:48 h von dem Verein Tri Hub Nürnberg erzielt. Im Jahr 1998 war der Verein LTF Marpingen der einzige Verein, dem es mit 20:49:06 h ebenfalls gelungen war unter 21 Stunden zu bleiben. 1992 wurde die LG Braunschweig mit der drittbesten jemals gelaufenen Zeit von 21:09:33 h deutscher Meister.

Bei den Frauen wurde die schnellste Zeit im Jahr 1990 vom TVDÄ Hanau mit 24:53:26 h geschafft. Auch bei den Frauen landete der LTF Marpingen in der ewigen Bestenliste auf dem zweiten Platz mit 25:09:33 h im Jahr 1999. Dahinter kam der SCC Berlin mit 25:26:08 h aus dem Jahr 1990 auf Platz 3. Bitter für die Damen, dass es bei dieser Zeit nicht für eine deutsche Meisterschaft gereicht hat, da ausgerechnet in diesem Jahr ebenfalls die schnellste Zeit gelaufen wurde.

Addiert man die schnellsten Zeiten der Senioren Ü50 oder älter, ist 1992 die LG Nürnberg mit unglaublichen 23:39:09 h vorne. Aber auch die Senioren der SVG Groß Bülten mit 24:22:21 h aus dem Jahr 2006 und des SCC Berlin mit 24:28:52 h aus dem Jahr 1993 haben meinen höchsten Respekt.

Seniorinnenmannschaften sucht man in der Vergangenheit vergebens. Hier könnte es 2018 eine Premiere bei Deutschen Meisterschaften geben.

Die häufigsten Meister

In dieser Kategorie kommt niemand an dem Verein LTF Marpingen vorbei. Mit 13 Titeln bei den Männern, drei Titeln bei den Frauen und zwei Meisterschaften bei den Senioren dominierte der Verein insbesondere die 90er Jahre. Prägend war hier sicherlich der Einsatz der Familie Feller, die in einzelnen Jahren eine Mannschaft allein stellte. Vier Meisterschaften konnte bei den Männern sich der EK Schwaikheim sichern.

Bei den Frauen konnten sich vier Titel der DLC Aachen und der SCC Berlin sichern. Zu diesen Vereinen könnte dieses Jahr das Utrateam der LG Nord Berlin aufschließen, dessen Frauenmannschaft ebenso wie der LTF Marpingen bisher drei Titel gewinnen konnte.

Die bestplatzierten Seniorenmannschaften verteilen sich recht gleichmäßig. Drei Titel konnte sich SG Neukirchen-Hülchrath vor diversen Vereinen mit zwei Titeln sichern.

Die größten Teilnehmerfelder

25 Männermannschaften traten bei der 1. Deutschen Meisterschaft 1987 gegeneinander an. Im Jahr 1990 waren die Teilnehmerfelder mit 23 Teams und 2006 mit 20 Team ebenfalls sehr groß. 2009 und 2013 traten jeweils nur vier Männermannschaften gegeneinander an.

Bei den Frauen sind die Teilnehmerfelder traditionell deutlich kleiner. In keinem Jahr traten bisher mehr als drei Teams gegeneinander an.

Während zu Beginn der Meisterschaften in den 80er Jahren kein Verein drei Senioren oder mehr ins Ziel gebracht hat, bilden sich seitdem scheinbar eher zufällig Teams. Im Jahr 2016 gab es mit sechs Teams die bisher größte Beteiligung. Im Jahr 2006 waren es fünf Mannschaften, die ins Ziel kamen.

Im Jahr 2010 gab es keine Deutschen Meisterschaften über 100 km.

Die engsten Rennen

Bedenkt man, dass die Mannschaften 300 Kilometer laufen, kann man sich gar nicht vorstellen, wie knapp die Ergebnisse ausfallen können. Das engste Rennen um einen Meistertitel war im Jahr 1989 eine rein Nürnberger Angelegenheit. Mit 1:51 Minuten Vorsprung konnte sich die LG Nürnberg mit 22:33:28 h vor dem Tri Hub Nürnberg ins Ziel retten. Im Jahr 2012 war LTF Marpingen nach 25:24:29 auch nur 4:21 Minuten vor der LG DUV im Ziel. Das engste Rennen um Platz 2 entschied 1992 der SCC Hanau-Rodenbach mit 25 Sekunden Vorsprung vor der DJK Frankenberg Aachen für sich. 2006 lag die LG Würzburg mit 30 Sekunden vor dem LTF Marpingen. Den dritten Platz sicherte sich 2008 der LTF Marpingen 24 Sekunden vor dem EK Schwaikheim.

Bei den Frauen gab es das knappste Ergebnis im Jahr 1998. Dort kam der DLC Aachen mit 28:40:23 h um 21:38 Minuten vor dem SSC Hanau-Rodenbach ins Ziel.

1992 gab es nicht nur mit Abstand das schnellste Rennen der Senioren, sondern auch das Knappste. Mit 23:39:09 gewann das Team der LG Nürnberg 56 Minuten vor dem SSC Hanau-Rodenbach mit 24:35:10 h.

Ein besonderes Ergebnis schafften im Jahr 2014 die Läufer und Läuferinnen des TSV Jahn Kempten: Sowohl die Frauen- als auch die Seniorenmannschaft kamen mit 28:28:05 h ins Ziel und wurden damit Deutscher Meister ihrer Kategorie.

Übersicht der Ergebnisse zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften über 100 km

 

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Mannschaftsehrung in Leipzig 2016: LG Nord Berlin vor EK Schwaikheim vor LG DUV.

Mauerweg 2017

Letztes Jahr gewann die LG Mauerweg Berlin. Und 2018?

Auswertung der Teilnehmerzahlen und Einzelergebnisse der Deutschen Meisterschaften über 100km: Link

 

Text: Jens Allerheiligen, Bilder: Michael Irrgang, Andreas Urbaniak 12. Februar 2018

Hallo Freunde der LG Ultralauf,

mit einem meiner besten Freunde, Simon Schmid / Swiss Ultra Running, bin ich nach Griechenland geflogen, um am 13. Ultramarathon Festival in Athen Ende Januar teilzunehmen.

MA 6

Was gab's da? 24H / 48H / 6Day's / 1000Km / 1000 Miles!

Ich bin dort meinen ersten 24er gelaufen und ich erzähle hier die Geschichte dazu.

MA 2Man hat mir gesagt, dass es hart wird; dass es sehr schwierig sei, dort zu laufen, von den Umständen her. Was heisst das genau: Die Beschallung der Stecke (1Km Rundkurs) durch die 6 spurige Hauptstrasse nebenan, (rund um die Uhr) wird mit zunehmender Müdigkeit immer lauter. Der kühle Wind 500m Rücken - 500m frontal, machte es auch nicht gerade einfacher. Bei der Verpflegung wird es relativ einfach gehalten: Wasser! Das meiste Essen bitte selber mitbringen. Es gibt Teigwaren zwischendurch und mal Suppe, Banane/ Orange, Cola, Iso, aber den Rest reichlich mitbringen. Aber wir sind ja hart im nehmen und dann gings auch schon los!

MA 1

Man muss die Stundenläufe auf kleinen Runden schon sehr lieben, um hier Spaß zu haben. Zum Glück geht's mir so! Ich bin los gelaufen, Marathon in 4:30, dann immer gemütlicher weiter. Mein Ziel war 100Km in den ersten 12-14 Stunden und dann Km sammeln mit locker laufen und marschieren. Das ging soweit auf. Ich hatte aber zuerst eine Zeit lang Probleme mit dem linken Knie, hat sich aber wieder gelegt. Dann nach 112Km ein im Delirium vorgenommener, unverständlicher Schuhwechsel und schon gings los mit Blasen an den Füssen! Ja natürlich an beiden!!!

MA 3

Ich a.sch ? , wäre ich doch nur in meinen tollen Hokas geblieben! Naja. War so, zurückgewechselt und zu Ende marschiert!

Mit vielen Emotionen im Kopf. Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, ich leide und freue mich immer sehr bei solch langen Rennen, ob 6H / 12H / 100Km oder Burgenland Extrem120Km im Winter oder neu 24H Athen. Es berührt ganz tief mein Herz und meine Seele und das tut mir sehr, sehr gut.

Fazit: Für mich war es aus heutiger Sicht der Hammer! Ich gehe nächtes Jahr wieder mit Simon dorthin und laufe wieder eine tolle Distanz! 24H / 48H / 72H & 6Days habe ich mir vorgenommen für die nächsten paar Jahre, natürlich immer unter der Vorausetzung einer guten Gesundheit.

MA 7

Zu mir: Ich bin ein leidenschafftlicher Ausdauer-Athlet (Ultralaufen / lange Schwimmen. Ich bin nicht Spitzenresultate orientiert. Ich laufe, schwimme so gut es eben geht. So bin ich immer ungestresst unterwegs und dann läuft's auch immer gut. Mir geht es darum, lange zu unterwegs zu sein. Jetzt habe ich 142Km geschafft und bin überglücklich!

Dies war jetzt mit Swiss Ultra Running, es gibt sicher auch mal einen Bericht, wenn ich mit euch, liebe geschätzte "LG Ultraläufler" unterwegs bin!

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Nächstes Date im LG Ultralauf-Dress ist der 5.Mai '18 Whew100 Wuppertal! Bis dann liebe Freunde!

Ein Grüessli aus der Schweiz!

Text und Bilder von Marc Graf, 06.02.2018

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