Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Text: Michael Irrgang, Alle Bilder: Michael Sommer, 07.10.2020

Am Wochenende, 3. und 4. Oktober 2020 fand in Bernau bei Berlin die DUV-Challenge statt, bei der einige Meisterschaftsschaftsstrecken in einer Veranstaltung angeboten wurden. Ein interessantes Konzept, was ein hochkarätiges Startfeld zusammenführte, auch, weil am Vorabend der Laufwettkämpfe die jährliche DUV-Mitgliederversammlung stattfand.

DC Petra

Text: Petra Fornacon

Die LG Ultralauf war durch ein kleines, dennoch erstklassiges Team vertreten, was die Erwartungen mehr als erfüllte. 

So konnte beispielsweise Petra Fornacon eine neue Bestleistung über 24h erzielen und damit sowohl ihre Altersklasse gewinnen als auch einen Beitrag zum Gewinn der Frauenmannschaftswertung leisten.

Carsten Bölke, Vizepräsident der LG, kümmerte sich um die Betreuung der Läuferinnen und Läufer, motivierte, versorgte und tröstete dort, je nach Situation. Für viele der Athleten war dieser Wettkampf der erste wichtige Wettkampf in diesem Jahr und entsprechend hoch waren die Erwartungen und die Motivation. Einige mussten zu optimistische Anfangsgeschwindigkeiten korrigieren, andere brachen ihr Rennen ab, andere kamen super durch - so brachten die Wettkämpfe die typische Spannung mit einigen Überraschungen.

In der Folge kommen Susanne Gölz und Ralf Gundermann zu Wort. Susanne gewann souverän den 6h-Lauf und Ralf konnte sich über den Sieg beim 12h-Lauf freuen.

 Alle Ergebnisse:

WK Weite Pl m/w Name AK Pl AK
6h 74,887 km 1 Gölz, Susanne W35 1
12h 126,247 km 1 Gundermann, Ralf M40 1
24h 166,170 km 8 Fornaçon, Petra W 60  1
24h 149,176 km 10 Kolter, Mechthild W 55  2
24h 128,892 km 24 Lauterbach, Alexander M 40  2
24h 123,972 km 28 Benz, Fabian M 30  3
24h 120,896 km 16 Bauer, Edda Hanna W 75  1
24h 117,027 km 31 Sittner, Falk M 35  4
24h 109,220 km 35 Simon, Ralf M 60  3
24h 83,404 km 40 Jancker, Hans-Dieter M 65  2

 

DC SusanneText: Susanne Gölz

Nach langer Wettkampf-Abstinenz stand am Samstag, den 03.10.20 endlich wieder ein Rennen für mich auf dem Programm. Durch eine Erkrankung fehlten mir in den letzten Monaten Luft und Kraft; viele meiner Läufe endeten in einem „Zwangs-Spaziergang“. Vor 9 Wochen kehrte die Energie jedoch zurück, ich erzielte schnell Fortschritte und so beschloss ich in Bernau alles auf eine Karte zu setzen. Mit einer optimistischen Pace von 4:30 rannte ich los. Das ging ca. 40 km lang gut (wie im Training) – dann war Schluss und der Lauf wurde zur Qual. Ich wurde immer langsamer, die leichte Steigung wurde gefühlt zum ausgewachsenen Berg, der Gegenwind zum Orkan. Ein ständiges stehen bleiben und trinken brachte mir die Energie auch nicht zurück. Die Betreuer taten ihr Bestes und nicht zuletzt verdanke ich es ihnen, dass ich die 6h noch durchgehalten habe. Von Anfang an war mir dieses Risiko bewusst und so freute ich mich zum Schluss dennoch über meinen Sieg mit einer Leistung von 74,887 km. 
Die Veranstaltung war trotz der besonderen Umstände sehr gut organisiert. Ich hatte viele nette Begegnungen, genoss den Wettkampf-Spirit und so trat ich meine Heimreise mit einem neuen, großen Motivationsschub auf zukünftige Rennen im Gepäck an.

DC RalfEine Ersatzveranstaltung, die sich gelohnt hat

Text: Ralf Gundermann

Da mein Jahreshauptziel, der Spartathlon, 21 Tage vor dem Start abgesagt wurde und damit die vielen entbehrungsreichen Trainingskilometer nicht umsonst sind, suchte ich mir eine alternative Veranstaltung heraus. Die DUV-Challenge eine Woche nach dem Spartathlon-Termin passte sehr gut und viele vom deutschen Spartathlon-Team hatten dieselbe Idee.
Für die 24 Stunden konnte ich mich nicht mehr motivieren, da ich nach der Absage schon sehr enttäuscht war. Aber über die 12 Stunden hatte ich nur eine Bestleistung von einer Zwischenzeit bei einem 24 Stunden-Lauf. 12 Stunden-Läufe werden sowieso recht selten angeboten, also warum nicht mal versuchen, die 12 Stunden auf Bestleistung zu laufen? Als Ziel hatte ich mir mindestens 120km gesetzt, und wenn alles gut läuft und zusammen passt (Form, Strecke, Wetter, usw.), wieso nicht auch 130km.
Der Start war um 22:00 und der Wettkampf ist in die 2. Hälfte der 24 Stunden integriert. D. h. ungefähr 9 Stunden Dunkelheit und 3 Stunden Tageslicht. Die erste Schwächephase kam schon nach 20km relativ früh, als ich schwere Beine fühlte. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass kann ja heiter werden, der Wettkampf hat ja gerade erst begonnen. Allerdings musste das nur eine Einbildung gewesen sein, denn die Kilometer zwischen 30 und 80 verliefen wirklich flüssig und ich konnte mir einen komfortablen Vorsprung von 5 Runden (9km) in der Gesamtplatzierung herauslaufen. Nach ungefähr 6 Stunden Laufzeit hatte ich 2 Km auf mein Maximalziel von 130km Vorsprung, aber ich wusste jetzt schon, dass ich die nicht ins Ziel bringen werde, da die Strecke ihre Tücken hatte. Sehr viele 90° Kurven und ein langer leichter Anstieg, der sich aber mit zunehmender Rundenanzahl immer größer anfühlte.
Zum Ende des Rennes erwartete man die Morgendämmerung sehnsüchtig. Da die 24h-Läufer doch schon einige Kilometer in den Beinen hatten, war ich mittlerweile der schnellste im Feld, was mich zusätzlich motivierte. Den Vorsprung auf den 2. Platz konnte ich halten, aber ich hatte immer das Gefühl, das der Zweite auf einen plötzlichen Einbruch von mir hoffte. Also ausruhen und Gehpausen einlegen, wollte und konnte ich mir nicht mehr gönnen. Die letzten 4 Runden konnte ich nochmal mobilisieren und das Tempo anziehen. Auf der letzten Runde begleitete mich Vereinsmitglied und guter Freund Falk Sittner, was mich sehr freute.
Die Sirene erklang nach genau 12 Stunden und es standen 126,247km zu buche. Mindestziel erreicht und Maximalziel knapp verfehlt.
Nach einigen sehr guten AK-Platzierungen in der Vergangenheit, ist endlich der Knoten geplatzt und ich habe zum ersten Mal in meiner Laufkarriere den 1. Platz in der Gesamtwertung bei einer Laufveranstaltung. Es waren zwar nur 12 Läufer am Start, aber stolz bin ich trotzdem.
Ein großes Dankeschön geht an den Laufveranstalter, der eine schöne und anspruchsvolle Strecke heraus gesucht hat und sich bei der Organisation sehr viel Mühe gab. Mein besonderer Dank geht an die Verpflegungsstandbetreuer unsers Pavillons von der LG Ultralauf, welche immer motivierende Worte hatten und jede Runde unsere Wünsche erfüllten.

Am Ende kann dieser Wettkampf natürlich nicht den abgesagten Spartathlon in Griechenland ersetzen, mit seinem besonderen Flair und dem internationalen Läuferfeld. Aber mit einem 1.Platz in der Gesamtwertung und einer neuen persönlichen Bestleistung über 12 Stunden bin ich doch sehr zufrieden.

05.10.2020, Text: Michael Irrgang, Bilder: Cathrin Haake, Michael Irrgang, Logo Veranstalter Axel Holl

Nix 6-Tagelauf in Ungarn, Spartathlon in Griechenland oder DUV-Challenge in Bernau – Nein: Nach Rettert sollte es gehen, wo Alex Holl einen feinen Backyard Ultra organisiert hat.

BU 0Bei diesem relativ neuem Laufformat geht es darum, möglichst viele Runden zu laufen, die genau 6,707 km lang sind und an Höhenmetern gemessen oder geschätzt irgendetwas zwischen 75 und deutlich über 100 haben. Gestartet wird zu jeder vollen Stunde. Wer nicht pünktlich zur neuen Runde am Start steht, ist raus. Wenn eine Runde nicht in unter 1 Stunde beendet wurde, zählt diese sogar nicht. Nach 24h ist man so genau 100 Meilen gelaufen, garniert mit ca 2000 Höhenmetern. 6,7 km in einer Stunde klingt machbar, selbst, wenn ein Großteil des Weges unbefestigt ist, aber dieses Format ist alles andere als einfach. Und wenn man die Höhenmeter nach üblichen Formeln in Längenkilometer umrechnet, wäre die Leistung mit 180km in 24h zu bewerten und schon recht ordentlich.

Die spannende Frage der Renntaktik ist: Lieber schneller laufen und eine längere Pause haben oder mehr gehen und kürzer pausieren? Kann eine Pause zu lang oder zu kurz sein? Geht man in der Pause auf Toilette oder nach dem Start oder gar unterwegs? Isst und trinkt man in den Pausen genug oder sollte man sich in den Pausen ausruhen und unterwegs essen und trinken? Fragen über Fragen. Da der Erfahrungsschatz begrenzt ist, gilt es also, sich selbst eine Taktik zu überlegen und sie dann empirisch zu validieren. Dabei muss man gar nicht alle Erfahrungen selber machen, sondern es ist schon recht interessant, das Lauf- und Pausenverhalten der anderen Teilnehmer einfach nur zu beobachten.

Bereits vor der Anmeldung muss man für sich die Frage beantworten, was man da überhaupt will. Oft läuft es auf eine Mindestleistung heraus, was ich problematisch finde. Die Frage nach der Zielsetzung ist auch deswegen recht schwierig ist, weil man nicht weiß, wie lange das Rennen überhaupt dauert, denn sobald der Vorletzte ausgeschieden ist, muss der letzte Teilnehmer noch eine zählbare Runde laufen, um zu gewinnen.

Einen wirklich langen Kampf kann es daher nur dann geben, wenn lange Zeit der Zweite, der auch Assist genannt wird, die Hoffnung hat, noch gewinnen zu können. Insofern hat der Lauf viel mit Psychologie zu tun. Stärke demonstrieren, Schwächen zeigen, Sprüche kloppen - alles wirkt auf jeden. Die Beobachtung von Rennverläufen lässt den Eindruck entstehen, dass kaum einer aufhört, weil er nicht mehr kann, sondern weil er die Ausweglosigkeit seiner Situation akzeptiert.

Wenn ich von „er“ schreibe, meine ich natürlich auch „sie“ – mache das nur, der besseren Lesbarkeit wegen, aber tatsächlich ist es durchaus diskussionswürdig, ob die anatomische Veranlagung von Frauen nicht sogar ein Vorteil ist. Spätestens seitdem im letzten Jahr mit Maggie Guterl eine Amerikanerin nach unglaublichen 68 Stunden die Weltmeisterschaft für sich entschied.

Das Spannende an dem Rennen ist, dass es kaum möglich ist, Favoriten zu benennen. Im Livetracking gibt es zwar eine Bestenliste aus der Addition der Nettozeiten, aber zu schnelle Runden sind meistens unklug und nicht selten leert sich die Liste von oben und von unten gleichermaßen schnell. Eine kluge Renneinteilung erkennt man eher daran, dass gleichmäßig schnelle Runden gelaufen werden.

Doch nun zum Rennwochenende. Ich reiste mit Jens Allerheiligen an, der extra aus Hannover angereist war, um die Läufer unseres Vereins zu unterstützen. Schnell war für den Pavillon ein Platz auf dem Acker gefunden und alles ausgeladen und aufgebaut. Dann ging es ins Hotel zum Ausruhen und Essen. Erst eine Stunde vor dem Start wollten wir wiederkommen.

Als wir wiederkamen, trauen wir unseren Augen nicht. Zunächst sah es aus, als sei unser Pavillon weg, aber dann erkannten wir, dass er schön zusammengelegt in unserer Parzelle lag. Es stürmte in der Zwischenzeit so sehr, dass sich Heringe lösten und Pavillon einfach wegflog. Umsichtige Teilnehmer halfen zur Rettung des Materials. Nun war guter Rat teuer!

BU 2

Zugegebenermaßen bot unser großer Pavillon eine recht große Angriffsfläche für die vereinzelten Windböen. Letztendlich verließen wir den Acker und bauten unseren Pavillon an der Seite des Geländes auf, recht nah an der Verpflegung und mit der Möglichkeit der Befestigung am Zaun, Baum und Auto.

BU 1

Kurz vor dem Start stellte sich unser Team zum Foto auf:

Ich, Klaus Haake, Michael Frenz und Jens Allerheiligen. Wir waren schon voller Neugier und Zuversicht, aber dass der Wettkampf später sich so super entwickeln würde, vermuteten wir nicht.

Um Punkt 20 Uhr starteten fast 190 Läuferinnen und Läufer in die erste Runde. Das Wetter hätte besser nicht sein können. Zwar war es dunkel, aber weder kalt noch windig und manchmal konnte man sogar neben dem Mond den Mars erkennen, wenn man es sich denn leisten konnte, in den Himmel zu schauen.

Die erste Runde verlief unspektakulär. Einfach hinten im Feld mitschwimmen und aufpassen, bloß nicht zu schnell zu sein. Michael Frenz, der bereits dort im letzten Jahr lief, meinte 55er Runden seien perfekt und lief selbst eine 49er Zeit. Meine 52:xx gefielen mir ganz gut und fortan war beschlossen, alle Runden zwischen 52 und 53 Minuten zu versuchen, was mir ganz gut gelang, bis auf wenige Runden, in denen ich vor lauter Quatschen meine Gehabschnitte vergaß.

BU 5Nach Beendigung der Runden ging ich am VP vorbei, der an der Außenseite des Gemeinschaftshauses absolut coronagerecht aufgebaut war, nahm mir irgendetwas zu essen und ging in unseren Pavillon, wo die anderen schon auf mich warteten. Dann gab es einen Becher Kaffee oder Tee und noch einen Schluck Iso und nach einer fünfminütigen Sitzpause ging es dann auch schon schnell weiter. 5 Minuten hinsetzen war eine echte Wohltat, genug zum Ausruhen, zu kurz zum Auskühlen. Drei Minuten vor dem nächsten Start erfolgte der erste Pfiff vom Veranstalter und dann im Minutenabstand die nächsten. Nach ein paar Runden hatte ich mir meine Wegpunkte mit idealen Zwischenzeiten gemerkt. Bei der ersten großen Kurve war ich normalerweise nach 24 Minuten und nach 42 Minuten war ich am höchsten Punkt, von wo aus ich ca 10 Minuten ins Ziel brauchte, davon von einem bestimmten Baum 3 Minuten, wenn ich ab da ging.

Das ganze fühlte sich wie in einer Endlosschleife an und die ersten Runden denkt man tatsächlich, man könne das endlos schaffen. Meist startete ich hinten und blieb auch ziemlich am Ende. Erst bei dem letzten abwärtsführenden Teilstück überholte ich ab und zu einige Teilnehmer. Dennoch war offensichtlich, dass längst nicht alle Teilnehmer in einer Kann-ich-endlos-Schleife waren, denn die Zahl der gestarteten Läufer wurde von Runde zu Runde geringer.

Das erste Stück verlief durch den Ort und dann ging steil eine Wiese runter mit hoher Umknickgefahr. Am Ende der Senke folgte der Wiesenanstieg, steil, kurz, windanfällig, perfekt, um oben angekommen die richtige Betriebstemperatur zu haben. Dann kam ein langes Stück mit einigen Wellen. Hier versuchte ich nach einem wechselnden Rhythmus Geh- und Laufabschnitte einzulegen, so dass ich genau nach 24 min an der Kreuzung ankam, an der der lange Anstieg begann. Ich freute mich darauf, denn ab hier konnte ich einen Kilometer in 10 Minuten einfach nur langsam den Berg hoch wandern ohne eine Sekunde darüber nachdenken zu müssen, einen Schritt zu laufen. Oben folgte dann noch ein welliger Abschnitt bis man aus dem Wald herauskommend den letzten Kilometer bergab über Straße rennen konnte, bevor die letzten Höhenmeter einen wieder auf das Veranstaltungsgelände führte.

Nach 12 Runden war die Nacht vorbei und man konnte die Lampe weglegen. Dennoch hatte man erst 80,46 km auf der Uhr stehen. So langsam zeigte sich die Müdigkeit und man sah auch, dass die Strecke im Wald eher langweilig war. Zum Glück, denn so war die Gefahr sich zu verlaufen geringer.

In die 13. Runde starteten nur noch 53 Männer und Frauen. Wir drei sind gut durch die Nacht gekommen und waren recht zuversichtlich, noch einige Runden zu können. Ich genoss die fünfminütigen Pausen in unserem Zelt. Es war vorrübergehend unser Wohnzimmer, warm und behaglich, die Stimmung war ebenfalls prima. Jens versorgte uns mit allerhand Informationen, half uns, wann immer sich Bedarf anstellte und schickte uns immer motiviert in die nächste Runde. Früh morgens ging er dann ins Hotel, um sich auszuruhen und wenig später kam Cathrin, um den Betreuungsjob ebenso perfekt zu übernehmen. Im Vorfeld konnte ich den Wert einer Betreuung nicht richtig einschätzen, im Nachhinein halte ich sie für extrem hilfreich. Eide sind sehr erfahrene Betreuer, packen an, wo etwas zu tun ist und finden stets die richtigen Worte. Vielen, vielen Dank für die großartige Unterstützung ihr zwei.

So verging Stunde um Stunde. Plötzlich tauchte Colin auf der Runde neben mir auf. Colin Keuker-Sample, ein Vereinsmitglied, den ich zuletzt beim Chiemgauer Trail getroffen hatte, war vor Ort, aber in der Dunkelheit nicht zu erkennen gewesen. Nun passten die Rundenzeiten und wir liefen eine Runde gemeinsam. Er hatte schwer zu kämpfen, um sein Ziel zu erreichen, zum ersten Mal in einem Wettkampf mehr als 100km zu schaffen.

Jens holte mit ihm die wichtigsten Sachen aus seinem Zelt und so zog er bei uns ein. Die letzten drei Runden würden wir schon gemeinsam schaffen. Und so kam es auch. Mit einer 53er Zeit beendete er die 15 Runde und wird mit 100, 580km gewertet. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

BU 3

Mittlerweile schaffte ich zwar noch die geplanten Zeiten, aber ehrlich gesagt, hätte ich auch kaum schneller laufen können – es wurde langsam, aber sicher anstrengend. Während Michael Frenz sich gefühlt jede Runde irgendwie umzog, vermittelte Klaus ebenfalls einen souveränen, hellwachen Eindruck, als ob er den nächsten Start kaum erwarten konnte. Ich brauchte jede Sekunde Pause und konnte den Aktionismus der anderen beiden nicht so recht teilen. In dieser Phase entstanden witzige Dialoge, wir motivierten uns gegenseitig und pushten uns. Das Wort „Aufhören“ fiel nie, ganz im Gegenteil entstand die Idee, dass wir eine Zeltchallenge machen und uns war klar, dass der Sieger des Zeltes auch in der Gesamtwertung weit vorne würde landen können.

Irgendwann kam der kritische Moment, ich glaube, es war nach der 18. Runde. Es begann zu regnen! Eine Fügung des Schicksals meinte es gut mit mir und durch eine einmalig schnelle 50er-Runde konnte ich vor dem Regen das Zelt betreten, aber leider hörte er am Ende der Pause nicht auf, sondern bescherte uns eine Regenrunde. Also Regenjacke an und sich über die erfrischende Abwechselung freuen.

Zum Glück war es tatsächlich nur eine einzige Runde. Danach war zwar das Gras nass, aber der Regen war weg. Und? Es kam, wie es kommen musste. Meine Füße signalisierten Blasenanbahnung. Also war Sockenwechseln, Eincremen und Schuhwechsel erforderlich. In 5 Minuten??????? Dann fiel mir ein, dass die Socken zwar in meiner Tasche, die Schuhe aber im Auto waren und den Schlüssel hatte Jens und der ist im Hotel! Die Zeit reichte gerade so, um einen Fuß zu versorgen, so lief ich fortan mit einem schwarzen und einem orangenen Socken in nassen Schuhen. Leider kam ich nicht auf die Idee zu schauen, aber das Auto war gar nicht abgeschlossen. Etwas ärgerlich. Fürs erste war Ruhe, aber die Gewissheit noch viele Runden drehen zu können, war plötzlich weg. Nur 17 Leute waren nach 18 Runden noch im Rennen und wir drei waren körperlich und mental noch ziemlich gut dabei.

BU 4

Nur 10 Leute, davon 3 der LG Ultralauf standen an der Startlinie, als um 19 Uhr abends die 24. Runde gestartet wurde und die zweite Nacht einläutete. „Nur“ ist dabei angesichts der Startzahl vielleicht gering, aber viele Backyard-Rennen sind nach einem Tag bereits entschieden und hier sahen noch einige Teilnehmer so aus, als wollten sie noch viele Runden drehen und eine zweite Nacht durchlaufen. Und wir waren mit dem ganzen Zelt-Team dabei!

Obwohl die Strecke vergleichsweise schwer ist, deutete sich an, dass sich hier ein großes Rennen entwickelt! Wer hatte noch Lust und Kraft, durch die zweite Nacht zu rennen? Alle sahen angeschlagen aus, aber 6,7 km sind nicht unmöglich, wenn der Wille stark genug ist. Das Problem ist die unterschiedliche Wahrnehmung. Anderen sehen stark aus und man selbst fühlt sich schwach. Zweifellos sind 24h eine ganz starke Leistung und eine Top10-Platzierung aller Ehren wert. Wenn man jetzt aufhört, könnte man noch im Restaurant sogar noch etwas zu essen bekommen…..

Damit ich nicht auf dumme Gedanken komme, habe ich mir rein vorsorglich auch für die zweite Nacht kein Hotelzimmer genommen. Mein Zustand war seit Stunden schlecht, ist aber irgendwie auch nicht wesentlich schlechter geworden. Und die 52er Zeiten klappten ja auch noch – also weiter.

Klaus beendete nach der 24. Runde den Wettkampf. Großartige Leistung. Nie geklagt, immer hilfsbereit, bis zum Schluss in der Lage eine sub50 zu laufen, keine Zipperlein, nichts. So fit will ich auch einmal wieder sein. Wir sind einige Runden zusammengelaufen und es waren sehr angenehme Runden.

Bei mir meldeten sich die Füße wieder. Ich konnte jetzt nur noch von Runde zu Runde planen, aber auf gar keinen Fall wollte ich aufhören, ohne nicht absolut sicher zu sein, keine weitere Runde zu schaffen. Also ab in die 25. Noch 6 Leute sind im Rennen. Irgendwie bin ich diesmal schon beim Verlassen des Geländes hinten und kann schon nach kurzer Zeit keine Lampe mehr vor mir sehen. Zweimal schaue ich auf den Track, ob ich noch richtig bin. Irgendwie nimmt der Weg diesmal kein Ende. 3,5 Minuten länger als sonst benötige für das erste Stück. Hui, das wird schwer, auch nur noch diese Runde zu finishen. Oben bin ich dann nach 48 Minuten, von wo ich im frischen Zustand etwa 10 Minuten brauche. Jetzt heißt es die Beine in die Hand nehmen, so schwer es fällt. Diese Runde muss unbedingt noch in die Wertung. Panik macht schnell und ich schaffe es. Die Frage nach einer weiteren Runde stellt sich nun definitiv nicht mehr, die Füße können nicht mehr. Von der Müdigkeit und vom Willen her, wäre es möglich gewesen, aber das Problem des Formates ist halt die Begrenzung der Pause. Hier fehlt die Zeit für Hygiene und längere, notwendige Pausen.

Michael Frenz wollte eigentlich auch nach 25 Runden aufhören, was auch für ihn ein toller Erfolg ist, aber Jens vermochte ihn wieder zum Aufbruch zu ermuntern. Dann kümmerte er sich um mich, buchte ein Hotelzimmer und begleite mich dorthin. Dann ging er schnell zurück, damit der andere Michael nicht aus Versehen aufhörte. Mittlerweile waren nur noch 3 Personen im Rennen und kurz danach waren es nur noch Marina Kollassa und er. Beide sahen stark genug aus, um die komplette Nacht noch durch den Taunus zu rennen.

Plötzlich und unerwartet, die beiden befanden sich in der Startaufstellung zur 32. Runde, sagte Michael zu ihr, dass er nicht mit loslaufen würde und gratulierte ihr zum Sieg. Völlig überwältigt von der unerwarteten Wendung des Rennens flossen erst ein paar Tränen, dann lief sie ihre schnellste Runde. Das Duell der beiden war wirklich großer Sport. Beide waren auf höchstem Niveau physisch wie mental topfit und haben das Rennen von Anfang bis zum Ende wirklich clever gestaltet.

Für uns als Verein sind die Plätze 2, 5-6 und 7-10 ungeahnt gut. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch unsere Teamstrategie und -harmonie unser Potential ausgeschöpft haben. Und es hat echt Spaß gemacht. Schon in Nacht öffnete Alex Holl, der die Veranstaltung wunderbar organisiert hatte, die Anmeldung für den nächsten Backyard Ultra im nächsten Jahr und einige Teilnehmer brauchten nicht viel Bedenkzeit, um sich wieder anzumelden.

Für mich persönlich ist Anfang Oktober nicht die richtige Jahreszeit, zu kalt, zu nass und zu lange dunkel. Aber wer weiß, gefühlt ist das nächste Jahr noch ganz weit weg. Und eins muss man diesem Format lassen: Der Wettkampf ist komplett anders als andere Formate, z.B. ein 24h-Lauf. Eher schwerer. Ich kann es daher jedem Ultraläufer nur empfehlen, an einem derartigen Wettkampf einmal teilzunehmen. Wer eine schwere Strecke nicht scheut, ist in Rettert bei Alex sehr gut aufgehoben.

Ergebnisse 2020: Link

Anmeldung 2021: Link

 

Wie versprochen holen wir das Laufseminar "Grundlagen Ultramarathon & Trailrunning" in 2021 nach!

Die neue Veranstaltung findet von Donnerstag bis Sonntag nach Ostern 2021, vom 8. bis 11. April statt. Das Bildungszentrum, in dem wir untergebracht sind, liegt in Langscheid, einem kleinen Ort direkt am Sorpesee, der zu Sundern gehört und etwas südlich von Hagen liegt. 

Sorpesee21 Logo

Von der Terasse unserer Unterkunft aus bietet sich dieser Blick Richtung Kurpark und Sorpesee. In unmittelbarer Nähe liegen herrliche Wälder mit reichlich Höhenmetern, die für ein Trail-Grundlagen-Seminar perfekt sind.

Zur Anmeldung: hier klicken

Zur Agenda: hier klicken

Ausschreibung

logo BildungszentrumDas Ziel der Veranstaltung ist, grundlegende Kenntnisse über das Ultralauftraining zu vermitteln, insbesondere im Bereich Trailrunning. Die Teilnehmer werden viele nette Leute und eine schöne Landschaft kennenlernen, ein paar nützliche Dinge lernen und dabei viel Spaß haben.

Inhaltlich geht es um Training, aber auch die wichtigen Themen Ernährung, mentale Techniken und Ausrüstung werden kurz behandelt, die Praxiselemente zielen mehr auf Trailrunning mit Athletik- und Techniktraining. Vermutlich werden wir auch Spezialthemen behandeln, wie "Erste Hilfe", "Laufen mit Stöcken", GPS-Navigation und Treppentraining - lasst euch ein wenig überraschen.

Geeignet und offen ist diese Veranstaltung für alle interessierten Läuferinnen und Läufer, die Lust darauf haben. Man muss weder bereits einen Ultra gelaufen sein, noch Erfahrungen in schwierigem Laufgelände haben. Gerne können auch fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer oder auch sportliche, laufinteressierte Partner teilnehmen. Erfahrene Trailspezialisten, die ein Trainingslager mit vielen Kilometern und Höhenmetern suchen, werden allerdings eher nicht auf ihre Kosten kommen.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstagnachmittag mit Kaffee & Kuchen und endet am Sonntag nach dem Mittagessen. Die Unterbringung erfolgt in Einzel- und Doppelzimmer, es gibt Vollpension. Die Gruppengröße beträgt zwischen 15 und 25 Teilnehnmer.

Der ermäßigte Preis gilt für alle Vereinsmitglieder der LG Ultralauf sowie für teilnehmende Partner.

Kategorie  Einzelzimmer  Doppelzimmer 
 Normalpreis  360 €  320 €
 Ermäßigter Preis  340 €  300 €

Organisiert und geleitet wird die Veranstaltung von Michael Irrgang. Er ist Sportwart der LG Ultralauf, DLV-A-Lizenztrainer Lauf, kann auf eine 20jährige Ultralaufkarriere zurückblicken und leitet seit 2009 derartige Veranstaltungen. 

Wie funktioniert die Anmeldung?

Meldet euch bitte über den Link oben zu der Veranstaltung an, dann erhaltet ihr eine Teilnehmermail. Erst wenn die Mindestteilnehmeranzahl von 15 Personen erreicht ist, erhaltet ihr eine weitere Mail mit der Bitte um Bezahlung des Teilnehmerbeitrages. Erst nach Eingang einer Zahlung werdet ihr in der Teilnehmerliste aufgeführt.

Fragen bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

Text: Michael Irrgang, Bild: Tanja Lenze (Bildungszentrum Sorpesee), Stand: 18.09.2020

 

Logo FGGU WivoStand: 15.10.2020

Hinweise: Aufgeführt werden alle angemeldeten Teilnehmer, denen wir einen Kontoeingang zuordnen konnten sowie die NAchmelder, die vor Ort den Teilnehmerbeitrag bezahlen. Rückfragen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Achtung: Eine Nachmeldung ist nur noch bis Donnerstag 24:00 Uhr online möglich und nicht vor Ort. Link zur Nachmeldung: hier klicken

Die Liste enthält die Startnummern. Wer seine Startnummer kennt, beschleunigt die Ausgabe!

 

Start-Nr Name Strecke Verein AK
1 Angela Strosny 68km kein Verein W50
3 Anna Baum 50km Spiridon Frankfurt W35
4 Annette Bruns 50km Team Erdinger alkoholfrei / LT WaB W50
5 Ann-Kathrin Purwins 68km   W35
6 Babett  Michlenz  50km Lausitzer Heideläufer W50
7 Bärbel Fischer 68km RLT Rodgau W55
8 Carmen Bangert 68km LT Südwest Karlsruhe W50
10 Christina Poetzsch 50km Spiridon Frankfurt W45
12 Claudia Ulrich 50km Leonberg/Ditzingen W50
13 Claudia Wehnert 68km   W40
15 Dagmar Deuber 68km LG Ultralauf W45
16 Gundi  Weckenmann  68km Die Kauffrauen  W45
17 Ilo Thöß 68km LG Ultralauf W50
18 Irina Gaisdörfer 68km   W35
20 Jessica  Schumann 68km   W40
21 Judith Krimphove 68km LG Emsdetten W40
23 Katharina Bey 68km LG Ultralauf W30
24 Katrin Wachsmann 68km LSF Münster W50
25 Kerstin  Conrad  68km LG Ultralauf W45
27 Kerstin John 68km LT Südwest Karlsruhe W45
31 Marion Möhle 50km 100 Marathon Club/ LT Hemsbach W55
32 Meike Obermann 50km   W40
33 Michaela Wiemers 68km TSV Schloß Neuhaus W40
34 Michaela Zeiss 50km Spiridon Frankfurt W50
36 Mosley Giseth 50km   W30
37 Nadine Stillger 68km   W40
39 Nicole Frenzl  68km LT Oberursel W45
40 Nicole Herdegen 68km Braunschweig W45
41 Rebecca Lenger 68km LG Ultralauf W30
42 Rita Nowottny- Hupka  68km LG Ultralauf W60
43 Sabine Drechsler 50km LT Hemsbach/Ultrabine W45
44 Sylvia Faller 68km LG Ultralauf W55
47 Teresa Lam 68km GlobalLimits W35
49 Alex Büchner  68km LT Hemsbach  M50
50 Alexander Keller 68km Clariant M50
51 Andre  Tschernatsch  68km   M55
52 Andreas Fischer 68km   M40
53 Andreas Häußler 68km LG Ultralauf M50
54 Andreas Stüker 68km Team Erdinger Alkoholfrei / JSK Rodgau M30
55 Andreas Treiber 68km LT Hemsbach M60
56 Angelo Avino 50km Team Kokosnussschüttler M30
57 Bernd Geis 68km TV Goldbach M50
58 Bert Kirchner 50km OCR Frankfurt M50
59 Burkhard Lachmann 68km Radclub Wehretal M55
60 Christian Schneider  68km ELT GROßHEUBACH  M40
61 Christoph Oestreich-Schuck 68km   M50
62 Christoph Randt 50km LT Hemsbach M65
63 Devrim  Gülecoglu  68km DevRun  M50
64 Dieter Ehrenberger 68km LT Hemsbach M55
65 Erich Storz 68km SC Steinberg M70
66 Florian  Gossenauer  68km Worldpeace Neuenhain M40
67 Frank Mertl 68km SV Arminia Appelhülsen/TEA M55
68 Franz Faller 68km LG Ultralauf M50
69 Friedhelm Hofmann 68km Hunsrück-Marathon e.V. M55
70 Georg Hilden 68km Red Wine Finishers M50
71 Hans-Dieter Jancker 68km LG Ultralauf M65
72 Heiko Galmbacher  68km Main-Ausdauershop Running M40
73 Heiko Ludwig 68km memler.de M55
74 Henrik Schütze 68km Ehepaar Schütze M45
75 Holger Haase 68km Die Muskelkater M55
76 Holger Hedelt 68km Mannheim (Sandhofen) M50
77 Horst Wendlandt 68km Laufteam Gelnhausen M55
78 Joe KELBEL 50km marathon4you.de M55
79 Johannes Minet 68km DZ BANK Runners M35
80 Jörg Drechsler 50km LT Hemsbach/TV Groß-Umstadt M45
81 Jörg Klasing 68km TSG Sulzbach M50
82 KLaus Neumann 68km 100 Marathon Club M65
83 Lothar Esser 68km Spiridon Frankfurt M60
84 Manfred Wattenbach 68km Albis Lauftreff M55
85 Marc Schoeler 50km Spiridon Frankfurt M55
86 Mark Fietkau 68km LG Mauerweg Berlin e.V. M55
87 Mark Holstein 68km   M45
88 Markus Frank 50km   M45
89 Martin  Bäumer  68km   M35
90 Martin Litterscheid 68km   M45
91 Max Plagemann 68km SG Allstars M35
92 Michael  Eberhard  68km LT Hanau-Bruchköbel M55
93 Michael Blumenroth 50km 100 Marathon Club, Spiridon Frankfurt  M55
94 Michael Bruns 50km Team Erdinger alkoholfrei / LT WaB M55
95 Michael Hillen 68km LG Ultralauf M40
96 Michael Pretsch 68km Passtschon98 M35
97 Olaf Grimm 68km Trail Ultras Hannover M55
98 Oliver  Karst 68km TV Goldbach  M40
99 Oliver  Langkammer  68km TG Schwalbach  M40
100 Rainer Mika 68km VfB Salzkotten M55
102 Rainer Wachsmann 68km LSF Münster M55
103 Ralf K. Schubert 68km Spiridon Frankfurt M50
104 Ralf Toth 68km DUV M45
105 Ramin Madani 68km URH M40
106 Randy Bartel 68km   M50
107 Reiner Möwald 50km GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. M45
109 René Roth 68km Aktion Regenbogen M45
110 René Strosny 68km kein Verein M45
111 Robert Cimander 68km Team Ultra SPORTS  Sandbox Warriors  Pirat M50
112 Sascha Dehling 68km LG Mauerweg Berlin e.V. M40
113 Sebastian Holz 68km LT Bittermark Dortmund M35
114 Stefan Gartz 68km LG Ultralauf M45
115 Sven Furrer 68km   M45
116 Thomas Fischer 68km RLT Rodgau M50
117 Thomas Reiter 50km LT Hemsbach M55
118 Thomas Wagner 68km LT Hanau-Bruchköbel  M50
119 Thomas Weiß 68km LT Hemsbach M55
120 Thorsten  Schulte 68km Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein  M35
121 Thorsten Stohldreier 68km 100 Marathon Club M45
122 Timo Jüptner 50km   M20
123 Werner Kempken 68km LG Ultralauf M60
124 Wolfram Andrae 68km Hunsrück-Marathon e.V. M45
125 Yannik Weber 68km   M20

 

Start-Nr Name (Nachmelder) Strecke Verein AK
126 Tobias Langer 68km   M35
127 Silke Herrmann 68km Eintracht Frankfurt Triathlon W40
128 Axel Nentwig 68km Nahelauf-Therapie M50
129 Achim  Rhein 68km Melzer Aktiv Laufteam M45
130 Barbara Schwefer 68km Team Eschathlon W40
131 Stefan Daum 68km LG Ultralauf M45

 

FGGU Logo 660

Online-Anmeldung ist geöffnet: <hier klicken>

Auf dem wunderschönen Frankfurter Grüngürtelwanderweg planen wir am 17.10. einen Ultralauf aufzurichten, den Frankfurter Grüngürtel Ultra oder kurz: FGGU.

Es werden 2 Strecken angeboten. Die ganze Runde hat 68km und bei einem Start am ersten Versorgungspunkt wird die zu laufende Strecke ca 50 km lang sein.

Wir planen drei, coronagerechte Versorgungspunkte und eine Zielverpflegung. Es wird für alle Teilnehmer eine Medaille und eine Urkunde geben sowie für die Finisher beider Strecken einen Eintrag in der DUV-Statistik. Das Teilnehmerlimit wird voraussichtlich 100 Gesamtstarter sein.

Aktuell verhandeln wir noch die genauen Standorte der VPs, aber die Stadt Frankfurt hat bereits ihre Genehmigung signalisiert, sodass wir in Kürze die genaue Ausschreibung und Anmeldungsmöglichkeit freischalten können.

Für die LG Ultralauf-Mitglieder haben wir in der Nähe vom Start/Ziel ein ganzes Hotel reserviert und planen nach dem Lauf unsere jährliche Jahresabschlussfeier.

 

Wir freuens uns auf Eure Teilnahmen

Euer LGU Präsidium

Text und Logo: Michael Irrgang, 19.08.2020

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