Laufgemeinschaft der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung e.V.

Logo TCS660Vom afrikanischen Sprichwort "Willst du schnell laufen, laufe alleine, willst du weit laufen, laufe gemeinsam" inspiriert, födert die LGU den Ultralauf als Teamsport. Wo kann man Teamspirit besser erleben als in einer Staffel, wo die Einzelleistungen der Staffelmitglieder zu einem Gesamtergebnis verschmelzen?

Zugegeben ist ein Staffelwettbewerb auf einer 400m-Bahn für Ultraläufer ein ungewohntes Bewegungsmuster, ein Sprint. Bei einer Staffel zu viert sind die Pausen recht kurz und neun Stunden ist mega anspruchsvoll. Aber sicher trotzdem attraktiv. Das Format ist auch für 10km-Läufer und Breitensportler gedacht, die einfach einmal ein neues Format ausprobieren wollen. Die Deckelung von 14 Kilometer, also 34 Runden pro Stunde auf einer 400m-Bahn betrifft wohl nur die super Teams, die dann nach 9 Stunden ein Finale laufen dürfen! 

Wegen Corona, aber auch aus Umweltgründen und um Reisezeit und -kosten zu vermeiden, wird der Wettbewerb dezentral, also als Satellitenwettbewerb ausgerichtet. Technik macht es möglich, dass man die anderen Teams im Blick behält und Interessierte den Lauf von zu Hause über das Internet verfolgen können.

Um einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, gelten folgendes Regelwerk des Laufes und Ausschreibung für die teilnehmenden Teams.

Regelwerk

1. Ein Team besteht hat 4 Läuferinnen oder Läufer, davon mindestens 1 Mann und 1 Frau. Die Festlegung erfolgt spätestens 1 Tag vor dem Start, also am 26.3.2021 bis 18 Uhr und kann anschließend nicht mehr geändert werden. Falls jemand schon zum Start ausfällt oder später kommt, ist das auch ok. Die Aufgabe wird dadurch für die Verbliebenen sicher nicht einfacher.

2. Ein Team hat einen Teamchef. Das kann ein Läufer sein oder ein Betreuer. Außerdem braucht jedes Team einen beliebigen Teamname: einen Vereinsnamen, einen Fantasienamen, ein Sponsorenname. Es können auch Gäste oder Freunde in Familien-, Vereins- oder Firmenteams mitlaufen. 

3. Beim Lauf können die Läufer nach jeder vollen Runde wechseln, müssen sie aber nicht. Läufer können auch länger pausieren oder ggf. vorzeitig ausscheiden.

4. Im Stadion kann stündlich die Laufrichtung gewechselt werden. Da es sich um eine Kann-Regel handelt, müssen sich die Teams untereinander abstimmen, falls mehrere Teams an einem Laufort gemeinsam starten.

5. Es wird kein Staffelstab übergeben, sondern die Übergabe erfolgt durch Abklatschen Hand auf Hand.

6. Jede Stunde dürfen maximal 14 Kilometer oder 35 Runden auf einer 400m-Bahn gelaufen werden. Nach Vollenden der 35. Runde wartet das Team auf den nächsten Start zur vollen Stunde mit dem Weiterlaufen.

7. Ein Team welches keine 14 km schafft, darf weiterlaufen, beginnt sozusagen die neue Stunde mit etwas Vorsprung, kann aber trotzdem nur 35 Runden vollenden. Beispiel: Ein Team läuft in der siebten Stunde 34,5 Runden, schafft also das Maximalziel nicht. Dann muss es weder nach der 34. noch nach der 35. Runde stoppen, sondern wird mit 34 Runden für Stunde 7 gewertet. In der 8. Stunde ist die erste Runde nach 200m schon beendet, sodass die 35 Runden schon nach 13,8km beendet sind. Wenn dann noch etwas Zeit auf der Uhr ist, muss das Team auf den nächsten Start warten.

8. Hat ein Team in den ersten 8 Stunden mindestens einmal nicht 35 Runden geschafft, ist die 9. Stunde das Finale für das Team.

9. Für die anderen Teams gilt auch in der 9. Stunde das 14km-Limit.

10. Alle Teams, die in den ersten 9 Stunden die Maximalleistung von 14 km geschafft haben, laufen in der 10. Stunde das Finale.

11. Im Finale gilt es, eine möglichst lange Strecke zurückzulegen, denn jetzt gibt es keine Begrenzung und fast jeder Meter zählt und kann über die Platzierung entscheiden.

12. Es erfolgt keine Restmetervermessung, sondern die erzielte Laufstrecke wird auf 50m abgerunden, was auf einer 400m-Bahn recht einfach ist.

13. Am Ende der Laufzeit hat jedes Team eine Anzahl vollendeter Runden sowie Restmeter auf seinem Konto, woraus sich eine Gesamtlaufstrecke errechnen lässt, die über die Platzierung entscheidet.

Wertungen und Preise

Jeder Läufer erhält eine Erinnerungsmedaille und auf Wunsch außerdem die Betreuer. Diese wird nach der Veranstaltung per Post zugestellt. Für die erzielte Leistung gibt es vier Kategorien:

  • Goldstatus: 9 Stunden mit je 14 km, d.h. das Maximum
  • Silberstatus: über oder gleich 115km in 9 Stunden
  • Bronzestatus: über oder gleich 100 km in 9 Stunden
  • Teilnehmerstatus: unter 100km in 9 Stunden

Als Preise für die Läufer der besten drei Teams gibt es die LGU Leistungsmedaille in Gold, Silber und Bronze. Die Gewinner von Leistungsmedaillen erhalten auf der LGU-Homepage in der Rubrik "Ausgezeichnete Athleten" einen Platz für die Ewigkeit.

Medaillien660

Durchführungsbestimmung

1. Das Team meldet sich online an und benennt dabei den Teamchef für die weitere Abstimmung. 

2. Anmeldeschluss ist der 17.3.2021 um 24:00 Uhr

3. Der Startbetrag wird auf das LGU-Konto überwiesen. Erst dann erscheint das Team auf der Startliste. Der Geldbetrag muss bis zum 19.3.2021 auf unserem Konto eingegangen sein.

4. Etwa ab Anfang Februar schickt der Teamchef die Teilnehmerliste und stellt optional die Teammitglieder mit Bild und Text vor.

5. Der Start der ersten Stunde erfolgt um 9 Uhr am Samstag, den 27.03.2021.

6. Der Betreuer protokolliert jede gelaufene Runde mit Namen des Läufers und ungefährer Laufzeit, d.h. Rundung von 10 sec ist ok.

7. Der Betreuer teilt dem Rennbüro nach der Stunde die Zahl der beendeten Runden mit.

8. Je nach technischen Möglichkeiten wäre es erstrebenswert, wenn der Betreuer auch Bilder, Videos oder Berichte vom Wettkampf mitteilen könnte, die dann online geteilt werden können. Hierzu folgen später weitere Informationen.

9. Im Finale werden - wenn möglich - die 2.000m-Zeiten mitgeteilt, um einen direkten Vergleich der Teams zu ermöglichen.

10. Die Zwischenergebnisse und das Gesamtergebnis werden zeitnah online gestellt. Die Plattform ist hierfür noch offen.

11. Die erzielten Medaillen werden ca 3 Wochen nach dem Wettkampf per Post an den Teamchef geschickt.

Auswahl der Lauforte

Der Wettkampf findet als Satellitenwettkampf statt, also zeitgleich an verschiedenen Standorten. Das setzt bei den Teams Vertrauen und Sorgfalt voraus, ermöglicht aber Reisezeiten und -kosten zu sparen. Im Prinzip kann jedes Team auf seiner eigenen heimatlichen Laufbahn teilnehmen. Schöner ist allerdings, wenn sich 3 bis 10 Teams an einem Laufort treffen und dort gemeinsam starten.

Wenn ihr einen Laufort organisieren wollt oder könnt, so meldet euch bitte sehr frühzeitig bei mir. Ich nehme den Laufort mit dem Status "geplant" in die Liste der Lauforte auf. Ihr kümmert euch dann um die Genehmigung und teilt mir mit, wenn sie erfolgt ist. Dann ändere ich den Status auf "bestätigt" und trage dann auch die Kontaktdaten dazu ein, damit sich die Teams abstimmen können. Eine Genehmigung wird wahrscheinlich "unter Vorbehalt" ausgesprochen werden, d.h., sie kann jederzeit bei wichtigen Gründen wieder entzogen werden. Das Risiko müssen wir eingehen.

Bitte prüft, ob in eurer Region schon ein Laufort angegeben ist, an dem ihr teilnehmen könnt. Wenn nicht, schaut, ob und wo es möglich ist, selbst etwas zu organisieren. Im Zweifel könnt ihr bei DUV-Förderstützpunkten oder Vereine anfragen, ob Interesse besteht. Das Format ist ja durchaus auch für Nicht-Ultras interessant.

Idealerweise wird auf einer 400m-Bahn gelaufen, denkbar wären aber auch andere Bahnen, wenn sie vermessen sind und sich 14km genau bestimmen lassen. 

Kosten

Die Kosten für jedes Team betragen 60 Euro. Weitere Medaillen für Betreuer kosten 8 Euro.

Jedes Team besorgt sich seine eigene Ausrüstung und Verpflegung. Selbstverständlich wird der Platz wie vorgefunden auch wieder verlassen, d.h. Müll wird wieder mitgenommen. Entstehen durch die Nutzung des Stadions, z.B. durch Duschen oder Gebühren Kosten, so regeln das die Teams vor Ort unter sich.

Stornierung und Rücktritt

Wir gehen von 3 bis 10 Lauforten mit jeweils 1 bis 10 Teams aus und hoffen auf leistungsstarke Läufer und Teams. Melden sich bis zum 1.3.2021 weniger als 10 Teams an, so haben wir mit unserem Konzept nicht den Wunsch der Läufer gefunden und sagen die Gesamtveranstaltung ab. In diesem Fall und auch wenn Coronabedingt eine Durchführung nicht wie geplant durchgeführt werden kann und wir absagen, bekommen die Teams ihren Teilnehmerbeitrag wieder voll zurückgezahlt.

Zieht ein Team seine Meldung zurück, auch wenn der Grund der Entzug der Genehmigung zur Laufbahnnutzung ist, erstatten wir bis zum 1.3.2021 50% des Beitrages, danach nichts mehr.

Eine Ummeldung auf einen anderen Standort ist kostenlos möglich und auch die Ummeldung der Teilnehmer bis zum spätesten Meldetermin. Idealerweise teilt der Teambetreuer diese Änderungen per Mail mit.

Taktische Überlegungen

Jede Runde zu wechseln ist sicher die Variante mit der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit, jedoch haben die Läufer dann kaum eine Pause. Vielleicht immer 2 oder 3 Runden laufen? Dann hat man zwar eine längere Pause, aber das kostet viel mehr Energie. Vielleicht sollte man schnelle Läufer häufiger laufen lassen, als langsame? Das verheizt die Schnellen bevor es zum Finale kommt? Vielleicht ist aber ein Wechsel nach folgedem Muster sinnvoll: A-B-A-B-C-D-C-D-AB... dann läuft man zweimal relativ kurz hintereinander und hat dann eine längere Pause. Für die guten Teams gilt es aber, die ersten 9 Stunden mit möglichst geringem Aufwand die 14 km zu schaffen, um Kräfte zu schonen. Vermutlich gibt es tausend Varianten und die Beste hängt von den Tempo- und Ausdauerfähigkeiten der Teammitglieder ab. Und hat man den besten Plan der Welt, dauert es wahrscheinlich genau 3 Minuten und jemand muss auf Toilette....

Auch Fragen der Ernährung, des Warmmachens und Auskühlens muss jedes Team und jeder Läufer für sich beantworten. 

Training

Tempotraining ist das Zauberwort und umfasst alle Maßnahmen, die dazu beitragen, schneller laufen zu können. Das beginnt beim Mobilisieren, um die Gelenkbeweglichkeit zu erhöhen, Lauf-abc zur Verbesserung der Lauftechnik, Wiederholungsläufe und Tempodauerläufe gehören dazu. Die Tempowechselläufe gerne auch als Berganläufe und die Tempodauerläufe im hügeligen Gelände. Ihr müsst einfach häufiger schnell laufen, oftmals auch "so-schnell-es-geht", um euer aerobes Leistungsvermögen zu steigern. Die schlechte Nachricht ist: Das macht keinen Spaß. Die gute Nachricht ist: Die Entwicklung kann man recht schnell spüren und messen. Und diese Belohnung beglückt dann schon und rechtfertigt jede Mühe. Wer einmal genau wissen will und entsprechende Laufübungen gezeigt bekommen will, kann mal an einem Laufseminar teilnehmen, den Autodidakten seien von der folgenden Seite die Texte Tempotraining und Bergtraining empfohlen: Fachtexte - Laufgemeinschaft Ultralauf e.V. (lg-ultralauf.de)

 

Fragen und Anregungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bild und Text: Michael Irrgang, Stand: 01.12.2020,

Text, Foto und Logo: Michael Irrgang, 1.12.2020

Dieser Teamwettbewerb ist ein neues, attraktives Veranstaltungsformat. Ein wichtiges Ziel bei der Konzeption war, dass es sowohl für leistungsorientierte als auch für spaßorientierten Teams passt.

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Die Grundidee ist, dass an mehreren Orten in Deutschland gleichzeitig auf einer 400m-Bahn ein Staffelwettbewerb stattfindet. Dabei besteht ein Team aus vier Läufern und Läuferinnen, wobei mindestens eine Frau und ein Mann dabei sein muss.

In den ersten 9 Stunden gibt es pro Stunde eine Maximalleistung von 35 Runden, bzw. 14 Kilometer, aber keine Minimalleistung. Das bedeutet, dass sehr gute Teams sich keinen Vorsprung herauslaufen können und kein Team vorzeitig ausscheidet.

Alle Teams, die nach 9 Stunden die maximale Anzahl Runden geschafft haben, laufen anschließend ein einstündiges Finale, bei dem das Team gewinnt, welches in dieser Stunde die längste Strecke zurücklegt. Jedes Team kommt mit seiner nach 9 oder 10 Stunden gelaufenen Strecke in die Wertung und bekommt einen Preis.

Als Termin haben wir Samstag, den 27.3. ab 9 Uhr vorgesehen. Das ist das Wochenende vor Ostern.

Warum Satellitenwettbewerb?

Die Anzahl der Lauforte ist nicht begrenzt. Es können beliebig viele sein, aber schöner ist es natürlich, wenn in einem Stadion mehrere Teams starten. Das reduziert die Aufwände der Anreise, vermeidet Übernachtungen und schont die Umwelt. In den Stadien organisieren sich die Teams selbst, d.h. sie bringen ihre eigene Ausrüstung und Verpflegung mit. Auf diese Weise lässt sich ein effektives Hygienekonzept umsetzen.

Ein Veranstaltungserfolg setzt allerdings voraus, dass es einige Leute oder Vereine gibt, die eine Stadionnutzung organisieren – da sind wir auf Unterstützung der Teilnehmer angewiesen. Sinnvoll ist, dass jedes Team einen Betreuer hat, der auch die Runden protokolliert und stündlich die Ergebnisse mitteilt. Vorgesehen ist, neben den Zwischenergebnissen auch das Einspielen von Videos auf eine Plattform, sodass sowohl die Teams untereinander aber auch die Beobachter der Veranstaltung das Rennen über das Internet gut mitverfolgen können.

Ideal erscheinen uns für die erste Austragung 5 bis 10 Lauforte mit jeweils 3 bis 10 Teams.

Warum Ende März?

Aus zwei Gründen. Erstens: Im ersten Jahresabschnitt wird es coronabedingt nicht sinnvoll sein, wegen einer Laufveranstaltung lange Reisen mit Übernachtungen auf sich zu nehmen. Kurze Anreisen ermöglichen ein starkes Teilnehmerfeld. Ein Wettkampf im Stadion sichert mehr oder weniger faire, weil gleiche Bedingungen für alle Teams, auch wenn es unvermeidliche, wetterbedingte Unterschiede geben wird. Dennoch kann so ein spannender Vergleich der besten Teams mit den besten Läufern aus Deutschland erreicht werden.

Zweitens: Viele legen Anfang des Jahres einen Tempoblock und können sich so zweckmäßig auf diese Sprintstaffel vorbereiten. Der Wettbewerb selbst ist eine wunderbare Trainingseinheit, um die Grundgeschwindigkeit zu verbessern. Auch die Läufer, die bisher kein Tempotraining gemacht haben, motiviert vielleicht die Teilnahme an diesem Wettbewerb, sich hier gut vorzubereiten und können dann das ganze Jahr über von diesen Fähigkeiten profitieren.

Trainingsmethodisch passt so ein Wettkampf, der für einen Ultraläufer sicher nicht der Jahreshöhepunkt ist, im März am ehesten in die Jahreszyklisierung.

Was gibt es zu gewinnen?

Zunächst bekommt das Winter-, bzw das Tempotraining ein Ziel, was die Motivation erhöht. Euer Teamspirit wird sich spätestens dann bedeutend steigern, wenn ihr euch eine kluge Renntaktik überlegt. Das Training wird euch helfen, im ganzen Jahr über schneller zu sein und euch ganz neue Horizonte ermöglichen. Beim Lauf selbst werdet ihr viel Spaß haben, euch anstrengen und am Ende des Tages auf eure Team-Leistung stolz sein.

Wie gut seid ihr? Je nach Gesamtstrecke könnt ihr den Bronzestatus mit über 100km, den Silberstatus ab 115km oder sogar das Goldniveau erreichen, wenn ihr die Maximaldistanz von 126km schafft. Mindes gibt es für alle Teilnehmer eine besondere Erinnerungsmedaille. Jedes Team bekommt nach der Veranstaltung 5 Medaillen zugesandt, weil auch der Betreuer Teil des Teams ist.

Die 12 Läuferinnen und Läufer der drei besten Teams erhalten für ihre Platzierung die wertvollen LGU-Leistungsmedaillen in Gold, Silber und Bronze und damit Ruhm für die Ewigkeit.

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Was könnt ihr jetzt tun?

  1. Schaut euch mal die Ausschreibung an und die Liste der Lauforte und Teams. Vielleicht ist ein Laufort in eurer Nähe?
  2. Wer könnte in eurem Team mitmachen? Ihr könnt beliebige Teams bilden.
  3. Wo möchtet ihr laufen? Gibt es schon einen passenden Laufort oder könnt ihr auf einer eigenen Bahn laufen und eure Bahn anderen Teams anbieten?
  4. Anmelden, Training planen und durchziehen.

Weitere Fragen beantworte ich euch gerne am besten per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Michael Irrgang, Sportwart der LG Ultralauf

 

Bei der nächsten Laufveranstaltung der LG Ultralauf stehen ab sofort die Ausschreibungen und die Anmeldungen zur Verfügung.

Je nachdem, wie viel Zeit und welche Interessen ihr habt, stehen euch drei Optionen zur Verfügung.

Im Kern steht der HOMAS am 10.4.2021. Ort des Geschehens ist Langscheid (Sundern) im Sauerland.


HOMAS Logo660

Falls ihr einen netten, kurzer Ultra laufen wollt. Etwa 46 km, schöne, flache, schnelle Strecke, 3 Runden um den Sorpesee mit 2 Versorgungspunkten pro Runde, guter Zielverpflegung, Eintrag in die DUV-Statistik.

Startnumernausgabe: 8 Uhr, Start 9 Uhr, Siegerehrung 14 Uhr, Zielschluss 15 Uhr.


Kotinos

Mehr noch als der griechisch klingende Name der Veranstaltung deutet der Langname "Historischer Marathon am Sorpesee" an, dass es sich hier um eine besondere, historische Veranstaltung handelt. denn in der Tat findet er in Erinnerung an den ersten Marathon statt, der genau am 10.4.1896 bei den ersten olympischen Spielen der Neuzeit stattfand. 

Daher gewinnen die Sieger auch keinen Pokal, sondern einen Kotinos, den auch damals die Olympiagewinner bekamen.

Wer mehr über die Historie des Marathonlaufes, von Olympia und dem Spartathlon erfahren möchte und einen Tag Laufseminar miterleben möchte, bucht das "Paket Olympia". Es enthält zwei weitere Vorträge. Nach aktuellem Stand der Planung betrifft das Erste Hilfe und Ernährung. Das Paket schließt eine Übernachtung im Veranstaltungshotel in Langscheid und ein Auslaufen mit Athletikübungen am Sonntag mit ein.


Sorpesee21 Logo

Wer das "ganze Programm" mitnehmen möchte, kann sich zum Laufseminar anmelden, dass bereits am Donnerstagnachmittag beginnt und am Sonntagmittag endet.

Das Laufseminar nennt sich "Grundlagen Ultramarathon & Trailrunning" ist aber für Läuferinnen und Läufer jeden Alters und jeder Leistungsklasse geeignet. Aber insbesondere für die, die als Autodidakten sich auf Ultraläufe vorbereiten.

Ihr lernt viel über Training kennen und in then theoretischen und praktischen Programmpunkten kommt der Spaß nicht zu kurz. Die Teilnahme an dem HOMAS ist enthalten, wer die 3 Runden nicht schafft oder nicht möchte, kann natürlich auch weniger Runden laufen.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen sowie die verschiedenen Anmeldemöglichkeiten findet ihr auf der linken Seite unserer Homepage unter Veranstaltungen. Startseite Laufseminar, Startseite HOMAS und Olympia

Bilder: Logo Homas: LGU auf Basis eines Bildes von Wikimedia, Kontinos: Wikimedia, Logo Laufseminar, LGU auf Basis eines Bildes vom Bildungszentrum (Das ist übrigens der Blick von der Terasse.

Text: Michael Irrgang, 25.11.2020

Text: Michael Irrgang, Bild: Buchcover: Uli Schiffgen , 16.11.2020

Als passionierter 24h-Läufer war ich schon mächtig neugierig auf einen Thriller, dessen Handlung sich überwiegend während eines 24h-Laufes abspielt. Klar gibt es bei so einem Lauf Dramen und nach durchschrittenen Tiefs fabelhafte Wiedergeburten, aber eignet sich der Rahmen auch für Mord, Totschlag, Intrigen und Beziehungsstress? Alleine der Buchtitel „London Ultramarathon“ verpflichtet ja schon fast zum Lesen und so passierte es, dass ich einen wunderschönen Herbsttag auf dem Sofa verbrachte, unterbrochen durch kurze Essenspausen.

london ultramarathonHinter dem Autor Finn Crawley verbirgt sich der Läufer Uli Schiffgen, dessen Frau Steffi nicht nur an unserer 24h-Meisterschaft 2018 in Bottrop sehr erfolgreich teilnahm, sondern auch im Jahre 2016 bei dem vom Sri Chinmoy-Verein organisierten 24h-Bahnlauf im Londoner Stadtteil Tooting, der Uli zu diesem Thriller inspirierte.

Auf den ersten Seiten werden einige der Hauptpersonen kurz vorgestellt. Steward, der unter falschem Namen lebt und Personenschutz genießt, die sich liebenden Fiona und Kim, beide Polizistinnen, die eine auf dem Wege zu ihrem ersten 24er, die andere als ihre Betreuerin sowie die Ärztin Elena, die nach einer unfreiwilligen Nachtschicht müde und unzufrieden anreist.

Der Thriller beginnt morgens mit der Anreise der Protagonisten und schnell erscheinen einem die Personen sympathisch oder nicht. Die Anspannung vor dem Rennen und das Kennenlernen der Läufer und Betreuer übertragen sich rasch auf den Leser und recht zügig ist das Rennen gestartet und der Spannungsbogen hoch.

Es werden immer mal wieder Bausteine aus der Vergangenheit erzählt und so erfährt man nach und nach, was Steward in der Vergangenheit angestellt hat und dass es sein sehnlichster Wunsch ist, hier und heute wieder sein altes Leben zurückzubekommen. Ein kauziger Läufer äußert eine Prophezeiung, dass hier heute ein großes Unglück passieren würde und man ahnt schon, dass bei diesem Rennen und am Rande der Veranstaltung nicht jeder Plan gelingt. Kims Vater, ein etwas in die Jahre gekommener Polizist, erscheint und interessiert sich aufmerksam für alles, außer für den Wettkampf.

Beim Wettkampf ist natürlich nur das Frauenrennen wichtig. Weil die herzensgute Elena sich so viel vorgenommen hat, dann allerdings recht früh auf die Bahnmarkierung tritt und umknickt und außerdem ihre große Rivalin Sue ihr zunächst demütigend davonrennt. Und dann ist da noch die unsympathische Ex-Olympionikin Ann, deren Betreuer sie gerne scheitern sehen würden. Natürlich kann man auch das Rennen von Fiona aufmerksam verfolgen und ab und zu taucht die wirkliche Steffi auf, die in bester Alfred Hitchcock-Tradition unauffällig mehrmals genannt wird. Wer schon einmal bei einem Sri Chinmoy-Rennen teilgenommen hat, kennt die Rundenzähler, die Anzeigetafel, die engagierten Helfer an der Verpflegung und im medizinischen Dienst sowie die Atmosphäre in der Nacht, am Morgen und der letzten Stunden. Das ist alles schon sehr aufmerksam beobachtet und gut beschreiben. Und bevor die Handlung abflacht, lässt der Autor den eifersüchtigen und gewaltbereiten Ex-Mann von Fiona auftauchen und für Randale sorgen.

London Ultra

Doch den vorläufigen Höhepunkt erfährt das Buch, bzw. das Rennen in den letzten Stunden, in denen die böse Sue auf einmal in einem anderen Licht erscheint, Elena einen befreienden Wandel durchmacht und der Plan von Steward angedeutet wird, von dem er zwar sehr viel hält, der aber gründlich schiefgeht. In dieser Phase gibt es einige Überraschungen und ein paar Mordversuche, die überwiegend misslingen. Das trifft die Guten wie die Bösen und ist wirklich sehr spannend. Dann könnte das Buch eigentlich mit einem Happy-End enden – tut es aber nicht, denn es folgen noch ein paar heiße und eisige Gefühlsduschen.

Insgesamt war es ein sehr kurzweiliger Tag auf dem Sofa mit dem schönen Buch, dass ich wirklich guten Gewissens empfehlen kann; für Läufer und Nicht-Läufer.

 

Text: Michael Irrgang, Bernd Müller (Gmünder Tagespost), Fotos: Michael Irrgang, Walter Hösch, 31.10.2020

Ende Oktober findet in Schwäbisch Gmünd jährlich der 50 km-Albmarathon statt, der uns von 2017 noch in sehr guter Erinnerung geblieben ist, als dort die 50km Meisterschaft ausgetragen wurde und viele Vereinsmitglieder teilnahmen. Zum Bericht

Dieses Jahr gab es eine virtuelle Austragung, bei der man innerhalb von 3 Wochen die Auswahl zwischen 4 Streckenlängen hatte. Ob man das auch an einem Tag schafft, fragte sich Walter Hösch und die Planungen begannen. Nachdem der Plan feststand suchte er Kontakt zur lokalen Presse und so entstand ein Vorbericht von seiner Absicht und ein Bericht von dem Tag. Beide Artikel stellte Walter mit Einverständnis des Autors zur Verfügung.

„Das fängt immer im Kopf an“

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Walter bei der 100km DM in Kandel 2019 (Bild: Michael Irrgang)

Wenn am Samstag der 30. Schwäbische Albmarathon als Jeder-läuft-für-sich-Wettbewerb beginnt, wird Walter Hösch um 6 Uhr starten - weil er sich knapp 100 Kilometer vorgenommen hat. Von Bernd Müller
Walter Hösch macht aus weniger mehr: Der Schwäbische Albmarathon fällt in seiner virtuellen Version 2020 kleiner aus als sonst, doch der Sportler der SG Bettringen hat einen großen Plan: Er will am Samstag alle vier Albmarathon-Strecken hintereinander laufen. Erst 5, dann 10, dann 50, dann 25 Kilometer. Macht knapp 100 Kilometer an einem Tag. Im Interview erzählt der Ultraläufer, wie er das anpacken will.
Herr Hösch, wo hat Ihr Lauf-Abenteuer seinen Anfang? Das fängt immer im Kopf an. Die 50 Kilometer des Albmarathon stehen jedes Jahr bei mir auf dem Programm. Die anderen Strecken bin ich selber nie gelaufen, man muss sich ja immer für eine entscheiden.

Also haben Sie jetzt die Gunst des virtuellen Formats genutzt? Richtig. Diesmal die 50 Kilometer zu laufen, da war ein bisschen der Reiz weg. Das ist, wenn man alleine unterwegs ist, wie ein Trainingslauf, wie ich ihn drei-, viermal pro Jahr auf der Strecke ohnehin mache.

Und mit Ihrem Vier-auf-einen-Streich-Plan ist der Reiz wieder da? Ab 6 Uhr zuerst die 5 Kilometer, danach die 10, darauf die 50 Kilometer und zum Schluss die 25 zu laufen und damit das Ziel auf dem Rechberg vor 18 Uhr zu erreichen – das ist, glaube ich, ein sportliches Ziel in zwölf Stunden. Da werde ich nicht so viel Luft haben.

Also sind ausführliche Pausen zum Essen und Trinken nicht drin: Wie halten Sie es eigentlich damit, diesmal wird es unterwegs ja keine Verpflegungsstände geben? Ich bin voll auf mich allein gestellt; auf die langen Strecken werde ich sicher einen Laufrucksack mitnehmen. Was ich brauche, deponiere ich im Auto, das stelle ich in der Nähe des Ziels in der Schwerzerallee ab.

Startnummer tauschen dürfen Sie auch nicht vergessen. Das ist der Plan, und man muss ja die Strecke auch aufzeichnen. Da sollte ich wohl noch ein Powerpack für genug Akku-Kapazität dabeihaben. Es kann auch sein, dass ich mal etwas anderes anziehe.

Gilt das auch für die Laufschuhe? Die wechsle ich auf jeden Fall. Für den Fünfer und Zehner nehme ich einen Straßenlaufschuh, weil die Läufe ja hauptsächlich auf Asphalt sind, für die Strecken über die Alb werde ich einen etwas stabileren Schuh nehmen.

Sie starten gleich am Samstag, dem ersten Tag des Drei-Wochen-Zeitfensters. Wie sieht Ihr ideales Laufwetter aus? So um die 10 bis 12 Grad, bewölkt, es kann auch ein bisschen nieseln. Das könnte hinhauen am Samstag.

Sie wollen um 6 Uhr in Gmünd starten, da ist es ja noch dunkel. Nicht schlimm, ich werde einfach mit Stirnlampe laufen.

Am Abend, kurz vor der Dämmerung, soll auf dem Rechberg Ihr letzter Zieleinlauf sein. Wartet da dann ein kleines Empfangskomitee auf Sie aus Familie oder Freunden? Nein, ich mache das als Solo-Projekt. Zum Schluss, je nachdem, wie gut ich daherkomme, werde ich wohl, so zum Auslaufen, übers Hölltal nach Gmünd zurückkehren.

Auch in der Ultralaufszene ist viel ausgefallen im Corona-Jahr. Was hätten Sie denn sonst gemacht 2020? Ich wäre zum ersten Mal bei einer WM gestartet, im 100-Kilometer-Straßenlauf in meiner Altersklasse M 60. Ich war angemeldet, hatte einen Startplatz, da war ich schon enttäuscht, als die Absage kam.

Ist der Albmarathon-Vierer nun also Ihr Saisonhöhepunkt? Mal sehen. Ich habe noch eine Idee für etwas Längeres, das ich noch nie gemacht habe. Aber jetzt muss ich erst mal den Albmarathon bewältigen.

 

Die verrückte Idee aus der Zeitung

Walter1Laufsport Am ersten Albmarathon-Wochenende sind rund 150 Läuferinnen und Läufer unterwegs gewesen – zwei Vierfach-Starter waren erfolgreich: Marc Slonek und Walter Hösch. Von Bernd Müller
Samstagmorgen, 5.50 Uhr, vor der Großsporthalle in Gmünd: Zwei Menschen in Laufkleidung stehen sich in der Dunkelheit gegenüber, der eine stellt sich dem anderen vor: Marc Slonek aus Aalen begrüßt den Gmünder Walter Hösch – dessentwegen er hier steht.
„Der Artikel in der SchwäPo über Walter Höschs Plan hatte mich inspiriert“, sagt der Aalener. Die „völlig verrückte Idee“, von der ihm zuerst ein Kollege erzählt hatte, wollte Slonek auch zu verwirklichen versuchen: alle vier Albmarathonstrecken an einem Tag hintereinander laufen, die 5 Kilometer, die 10, die 50 Kilometer und zum Schluss den 25-Kilometer-Rechberglauf.
Um sechs Uhr laufen die beiden los, zehn Kilometer gemeinsam. Slonek absolviert die Wertung des Zehners, Hösch den Fünf-Kilometerlauf samt (ungewertetem) Rückweg. Dann trennen sich die Wege. „Es war klar, dass da jeder sein eigenes Rennen laufen muss“, sagt Hösch, der Slonek gar nicht als Konkurrenz empfand: „Mich hat das gefreut“, sagt er.
Nach dem Frühstart der zwei Ultraläufer kam der erste virtuell ausgetragene Albmarathon dann so richtig in Gang. „Rund 150 waren am Wochenende auf den Strecken unterwegs, damit sind wir sehr zufrieden“, bilanziert Mitveranstalter Tim Schwarzkopf das erste Lauf-Wochenende. Am beliebtesten war die Strecke des 25-Kilometer-Rechberglaufs, den etwa die Hälfte der Starter anpackten. Auf den kurzen Strecken war dagegen noch wenig los. „Ich könnte mir vorstellen, dass die auch häufiger unter der Woche angegangen werden“, sagt Schwarzkopf. Dass weitergelaufen wird im Drei-Wochen-Zeitraum, ist sicher: 150 weitere Anmelder stehen auf der Liste der Macher der DJK Gmünd.

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Walter Hösch und Marc Slonek sind woanders aufgelistet: bei den Ergebnissen. Alle beide haben ihren Vier-an-einem-Tag-Lauf geschafft. Mit etwas unterschiedlicher Taktik: Der 45-jährige Slonek hat vom Ziel des Fünf-Kilometer-Laufs ein Taxi zurück nach Gmünd genommen, nach dem Zieleinlauf auf dem Rechberg ist er mit dem Bus zurück nach Gmünd gefahren. Der ÖPNV wirkte motivierend: „Ich wollte den Bus um 18.50 Uhr kriegen ...“, erzählt Slonek. Um 18.35 Uhr war er im Ziel, mit 90 Kilometern und rund 2000 Höhenmetern in den Beinen. Walter Hösch war um 17.39 Uhr auf dem Rechberg, danach ist er noch sieben Kilometer in die Stadt gelaufen. „Locker gejoggt, aber auch einige Mal gewalkt – ich wollte einfach runterfahren.“ Am Ende standen 107 Kilometer auf dem Tacho, und Slonek sagt: „Meinen größten Respekt vor seiner Leistung.“ Trotzdem war da auch Genuss, wie er zum Marathon über die herbstliche Alb seit jeher gehört: Walter2„Es war eine tolle Atmosphäre, wie morgens die Sonne aufging und die Nebelfetzen in der Landschaft hingen“, sagt Hösch.
Mal sehen, ob Hösch und Slonek in den kommenden drei Wochen weitere XXL-Läufer inspirieren. Mehrfachstarter wird es auf jeden Fall weitere geben. Schwarzkopf: „Wir haben schon einige Wiederholungstäter unter den Angemeldeten ausgemacht.“
Der 30. Schwäbische Albmarathon dauert noch an bis zum 15. November, in den drei Wochen können die verschiedenen Strecken beliebig oft absolviert werden. Die Strecken sind markiert, jede Startnummer enthält einen Zeitmesschip, der Start- und Zielbereich ist in der Schwerzerallee. Alle Läuferinnen und Läufer sollten trotz Zeitnahme ihren Lauf noch per GPS-Daten dokumentieren. Die offizielle Siegerehrung ist am 18. November in der Hauptstelle der Kreissparkasse Ostalb.
Die Auswahl an Strecken: der 5-Kilometer-Lauf, die 10-Kilometer-Distanz, der 25-Kilometer-Rechberglauf und die große Runde, der 50 Kilometer lange Sparkassen-Albmarathon. Außerdem der Teamlauf über 50 Kilometer.

 

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